2. Herren – Spielberichte

23. November 2017

VfL Eintracht Hagen II – SV Westerholt 39:32 (20:18)

Dank einer starken Leistung beim verdienten Sieg gegen Schlusslicht SV Westerholt setzte sich die zweite Mannschaft des VfL Eintracht Hagen an die Spitze der Verbandsliga-Tabelle, da der vorherige Primus FC Schalke 04 im Heimspiel gegen den TuS Bommern Federn ließ. Allerdings haben die Königsblauen ein Spiel weniger absolviert und können die Spitzenposition mit einem Erfolg im Nachholspiel am Samstag gegen den PSV Recklinghausen wieder übernehmen. Die Ausgangssituation für die Grün-Gelben hat sich indes maßgeblich geändert: Waren sie vor dem Spieltag auf einen Ausrutscher der Schalker angewiesen, halten sie nun bei einem Zähler Rückstand und einem direkten Duell zum Rückrundenauftakt die Zügel wieder selbst in der Hand.

„Insgesamt war das ein gutes Spiel. Wir haben den Gegner abgesehen von zwei Schwächephasen im Griff gehabt. Diese Phasen müssen wir vermeiden, so haben wir die Gäste länger als nötig im Spiel gehalten. Ab der zweiten Halbzeit war es aber ein kontinuierlich guter Auftritt meiner Mannschaft“, bilanzierte Trainer Rainer Hantusch, der zudem positiv anmerkte, dass sich seine Farben diesmal keinerlei Undiszipliniertheiten erlaubten.

Ein Extralob verteilte Hantusch für Rückraum-Routinier Pavel Prokopec, der das Spiel seiner Farben geschickt lenkte und dazu selbst Torgefahr ausstrahlte. Gute Noten erhielten zudem Jan König und Torhüter Niklas Walter. Die zweiwöchige Pause kommt dem Trainer nun ebenfalls gelegen: Die Analyse der bisherigen Schwachstellen soll genutzt werden, um diese in Stärken umzuwandeln, dazu stehen Kondition und Athletik auf dem Trainingsplan. Neben dem Spielfeld wird Hantusch überdies Feedbackgespräche mit seinen Schützlingen führen.

VfL II: Mossutto (5 Paraden), Walter (9 Paraden); Roskosch (9), Wilhelm, Knutzen (4), König (5), Prokopec (5/3), Meier (5), Kraus (4), Neuser (1), Mazur (5), Hölzemann (1), Queckenstedt, Vesper.

 

13. November 2017

PSV Recklinghausen – VfL Eintracht Hagen II 34:35 (15:18)

Kräftig durchatmen musste Trainer Rainer Hantusch nach dem hauchdünnen Sieg seines VfL Eintracht Hagen II beim PSV Recklinghausen in der Verbandsliga. „Ich bin sehr froh, dass wir dieses schwere Auswärtsspiel gewonnen haben. Es war ein harter Kampf – aber uns war im Vorfeld klar, dass man nicht ‚mal eben’ nach Recklinghausen fährt und zwei Punkte holt“, resümierte Hantusch.

Gleich zu Beginn legten die Grün-Gelben drei Treffer vor, ehe der PSV besser ins Spiel fand. Beim 10:10 glichen die Gastgeber erstmals aus, doch davon ließ sich der VfL nicht beirren und legte bis zum Pausenpfiff erneut drei Tore vor. Im zweiten Abschnitt schien die Eintracht bis in die Schlussphase alles im Griff zu haben, lagen kurz vor Schluss noch 33:30 in Front, ehe das Spiel beim 33:33 zu kippen drohte. Doch dann schlug zunächst Domagoj Golec zu, ehe der überragende Marius Kraus seine Leistung mit seinem zehnten Treffer für die Entscheidung sorgte. Der letzte Treffer des PSV war nur noch Ergebniskosmetik.

Zwei Dinge verärgerten den Trainer besonders: Undiszipliniertheiten – seine Mannschaft sammelte drei Zeitstrafen wegen Meckerns (Zwei Mal Jan König – „Er hat seine eigene Leistung damit selbst kaputt gemacht“, so Hantusch – und ein Mal Alexander Mazur) sowie die erneut mäßige Abwehrleistung. „Wir haben nicht gut verteidigt, keine Stopp-Fouls hinbekommen, waren nicht nah genug am Mann“, bilanzierte Hantusch.

Ein Extralob des Trainers gab es hingegen für den überragenden Kraus, die Angriffsleistung Alexander Mazurs und für Giuseppe Mossutto. Der Torhüter der A-Jugend-Bundesliga fand zu Beginn zwar nicht in die Partie, parierte in den letzten aber noch zwei wichtige Bälle. Außerdem freute sich der Trainer darüber, dass seine Sieben es „als Kollektiv geschafft“ hat, das Spiel noch nach Hause zu fahren – und über die selbstkritische Analyse nach Schlusspfiff. „Es muss alles noch weiter zusammenwachsen, die Mannschaft braucht noch Zeit zusammenzuwachsen“, lautete das Fazit des Übungsleiters.

VfL II: Mossutto (2 Paraden), Walter (10 Paraden); Roskosch (2), Osebold (2), Golec (2), Knutzen, König (6), Prokopec (3/3), Meier (3), Kraus (10/1), Neuser (1), Vesper (n.e.), Mazur (5), Hölzemann (n.e.)

 

24. Oktober 2017

VfL Eintracht Hagen II – HSV Plettenberg/Werdohl 32:28 (17:13)

Und täglich grüßt das Murmeltier: Siebtes Spiel in der noch jungen Verbandsliga-Saison, und zum wiederholten Male fand die Reserve des VfL Eintracht Hagen nicht so recht ins Spiel. So gestaltete der Tabellen-Elfte HSV Plettenberg/Werdohl die Begegnung bis zum 6:6 in den ersten zehn Minuten offen. Grund hierfür waren unter anderem eine Vielzahl von Fehlversuchen der Grün-Gelben, am Ende verzeichneten Pavel Prokopec und Co. sage und schreibe 27 Fahrkarten – zu viel für eine Spitzenmannschaft. „Das Schlimmste daran ist, dass die meisten dieser Fehlwürfe freie Bälle waren“, ärgerte sich Trainer Rainer Hantusch dementsprechend nach dem Schlusspfiff. Verständlich, hätte der Sieg deutlich höher ausfallen können, vielleicht sogar müssen.

Mit dem 6:6 ging allerdings ein Ruck durch die Reihen der Gastgeber, die sich mit einer guten Phase bis zur 23. Minute eine 17:11-Führung erspielten. In einer Auszeit wies Hantusch seine Farben dann darauf hin, wie wichtig es nun sei nachzulegen, doch seine Worte wurden nicht erhört. Bis zum Halbzeitpfiff trafen nur noch die Gäste, und auch nach dem Seitenwechsel vergaben die Hagener immer wieder gute Gelegenheiten, so dass der HSV bis auf 23:24 verkürzte. „Ich habe in der Auszeit und auch in der Kabine eindringlich gewarnt, dass so viele Fehlversuche in solch einem Spiel schnell eine gewisse Eigendynamik erzeugen können. Wir müssen dringend unsere Herangehensweise an die Spiele verändern, Konzentration und Disziplin sind Themen, über die wir sprechen müssen und werden, das ist ein Riesen-Thema“, erklärte der Übungsleiter, ehe er nachschob: „Wenn wir stabiler werden und so ein Spiel sicher in den Hafen bringen wollen, dann müssen wir wesentlich mehr Akribie reinlegen, schneller aus der Abwehr nach vorne kommen.“

Die Ferienpause kommt der VfL-Reserve sichtlich gelegen, um an den Schwachstellen zu arbeiten, ehe es in der kommenden Woche mit der Partie beim PSV Recklinghausen weitergeht.

VfL: Walter (9 Paraden), Toth (6 Paraden); Wilhelm (3), Roskosch (1), Mazur (8), Golec, Vesper (3), Prokopec (4/2), Meier (3), Saborowski, Neuser (2), Kraus (5/1), König (2), Hölzemann (1).

 

16. Oktober 2017

SV Teutonia Riemke – VfL Eintracht Hagen 28:28 (15:14)

War das Glas nun halb voll oder halb leer? Diese Frage stellten sich die Spieler und mitgereisten Fans der Reserve des VfL Eintracht Hagen nach dem Auswärtsspiel beim SV Teutonia Riemke, der vor der Begegnung noch ohne jeglichen Zähler den letzten Tabellenplatz inne hatte. Die Grün-Gelben reisten somit sicherlich als klarer Favorit an, doch während der SVT deutlich über dem Niveau eines Tabellenletzten agierte, ergaben bei den Gästen einige Schwachstellen eine Fehlerkette, die zu einem packenden Spielverlauf führte.

„In Summe bin ich froh, dass wir noch einen Punkt geholt haben“, resümierte daher auch ein spürbar mitgenommener Rainer Hantusch nach dem Schlusspfiff. Zwar wollte der Trainer die Einstellung seiner Farben nicht kritisieren („Das war wieder ein Schritt nach vorne“), doch missfielen ihm die Punkte Disziplin und Entscheidungsverhalten, speziell in der Defensive. Hinzu kam, dass sowohl Niklas Walter als auch Tamas Toth einen „gebrauchten“ Tag erwischten.

Von Beginn an ging es Hin und Her, die spielerische Überlegenheit der Eintracht ließ sich am Spielstand indes nur selten ablesen. Immer dann, wenn es möglich gewesen wäre, sich abzusetzen, scheiterte der VfL am gegnerischen Keeper, an Pfosten oder Latte – oder traf in der Defensive eine Fehlentscheidung, die zu einem vermeidbaren Gegentreffer führte. In der zweiten Halbzeit drohte den Gästen beim 18:22 gar eine Niederlage – in der Schlussphase hingegen verpassten sie es mit dem Auslassen bester Gelegenheiten (darunter zwei Siebenmeter) hingegen, einen Sieg einzufahren.

„Das ist ein typisches Spiel, durch das man durch muss, wenn man am Ende oben in der Tabelle mit dabei sein will“, bilanzierte Hantusch abschließend. Beim kommenden Heimspiel am Samstag (17.45 Uhr, Sporthalle Mittelstadt) zählt für die Hantusch-Sieben gegen den HSV Plettenberg/Werdohl nur ein Sieg, um weiter auf Tuchfühlung zu Spitzenreiter FC Schalke 04 (10:0 Punkte, ein Spiel weniger absolviert) zu bleiben.

VfL: Walter (5 Paraden), Toth (3/3 Paraden); Roskosch (6), Knutzen (1), Golec (1), Vesper (3), Prokopec (3/2), Saborowski (6), Kraus (1/1), Neuser, Bulk (2), Hölzemann, König (5/1).

 

10. Oktober 2017

VfL Eintracht Hagen II – SG Schalksmühle-Halver II 40:29 (20:14)

Im prestigeträchtigen Derby mit der Reserve der SG Schalksmühle-Halver setzte sich der gastgebende VfL Eintracht Hagen souverän durch. Damit feierte die Mannschaft von Trainer Rainer Hantusch in der Verbandsliga den vierten Sieg in Folge und belegt in der Tabelle punktgleich mit zwei anderen Teams den fünften Rang.

Erneut fanden die Hagener dabei schwer ins Spiel, erarbeiteten sich nach dem Stotter-Start dennoch eine 12:8-Führung. „Danach haben wir leider sehr unkonzentriert gespielt“, ärgerte sich Hantusch über die Phase, in der die Gäste auf 11:12 verkürzten. Bis zum Pausenpfiff fingen sich die Hausherren aber wieder und gingen mit einer verdienten 20_14-Führung in die Kabine. „Die zweite Halbzeit war dann anfänglich sehr gut, wir haben mit einem hohen Tempo gespielt. Allerdings hätten wir am Ende höher gewinnen müssen, doch in den finalen zwölf Minuten haben sich wieder Unkonzentriertheiten eingeschlichen. Dennoch bin ich zufrieden, man kann deutlich eine Entwicklung der Mannschaft erkennen“, bilanzierte Hantusch, der ein Extralob an Torhüter Tamas Toth und den torgefährlichen Spielmacher Jan König verteilte.

Weiter geht es für die Grün-Gelben am kommenden Samstag, 14. Oktober, mit dem Gastspiel beim SV Teutonia Riemke. Anwurf in Bochum ist um 19.15 Uhr.

VfL: Toth (13 Paraden), Walter (bei einem Siebenmeter); Roskosch (5), Osebold (1), Knutzen (2), Prokopec (6/3), König (10), Queckenstedt (3/2), Vesper, Meier (3), Neuser (1), Kraus (7), Pallasch, Bulk (1).

 

04. Oktober 2017

VfL Eintracht Hagen II – TuS Hattingen 33:28 (17:14)

Viel vorgenommen hatte sich die zweite Mannschaft des VfL Eintracht Hagen im Heimspiel gegen den TuS Hattingen. Mit einem Sieg sollte unbedingt der Anschluss an die Spitze hergestellt werden. Dieses Unterfangen gelang – und bescherte den Grün-Gelben den dritten Sieg in Serie.

Allerdings griff die erste Maßnahme, mit einer offensiven 5:1-Abwehrformation zu Werke zu gehen, nur bedingt. „Wir haben das Zusammenspiel Mittelmann und Kreisläufer zu selten unterbunden bekommen, außerdem einige Einläufer kassiert“, bilanzierte Trainer Rainer Hantusch, der folglich schnell wieder auf die bewährte 6:0-Formation zurückgriff. „Das war der Schlüssel für die Drei-Tore-Führung zur Halbzeit“, unterstrich Hantusch, der in den ersten 30 Minuten besonders starke Leistungen von Jan Roskosch und Cedric Neuser sah, zudem die Spielsteuerung von Pavel Prokopec hervorhob.

Extralob für Meier

Im zweiten Abschnitt dominierten die Hausherren und fuhren einen souveränen Sieg ein, auch wenn das Torwart-Duo Niklas Walter und Tamas Toth nicht gerade einen Sahnetag erwischt hatte. Deutlich besser lief es in der Offensive, wo sich die Spielfreude etwa mit vier Treffern nach einem Kempa-Trick ausdrückte. „Das hat Spaß gemacht“, resümierte Hantusch, der abschließend ein Extralob für seinen Halbrechten Lukas Meier verteilte.

Weiter geht es am Samstag um 17.45 Uhr in der Halle Mittelstadt mit dem Lokalduell mit der Reserve der SG Schalksmühle-Halver.

VfL: Walter (7 Paraden), Toth (2/1 Paraden); Roskosch (4), Osebold (1), Golec (4), Knutzen, Prokopec (5/2), Vesper, Meier (7), Neuser (3), Kraus (8), Bulk, Palasch (2).

 

23. September 2017

OSC Dortmund – VfL Eintracht Hagen II 30:34 (15:17)

Am dritten Spieltag der Verbandsliga-Gruppe 2 setzte sich die zweite Mannschaft des VfL Eintracht Hagen verdient im Lokalduell mit dem hoch eingeschätzten OSC Dortmund durch. Die Mannschaft von Trainer Rainer Hantusch feierte somit den zweiten Sieg in Folge und machte somit in der Tabelle einige Plätze gut.

Zu Beginn kamen die Grün-Gelben indes – wie beim vorherigen Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 – nur schwer in die Partie. „Wegen einiger unkonzentrierter und undisziplinierter Aktionen im Angriff lagen wir schnell 3:7 hinten“, ärgerte sich Hantusch über den verschlafenen Start. Nach einem Team-Timeout fing sich die junge Mannschaft aber schnell, übernahm zusehends das Kommando, und legte bis zum Pausenpfiff zwei Treffer vor. Die erhoffte frühzeitige Entscheidung in Halbzeit zwei ließ allerdings auf sich warten. Die Gründe hierfür: „Wir haben ähnlich schleppend begonnen wie in der ersten Halbzeit“, bilanzierte Hantusch. Dank einer extrem starken Phase von Torhüter Niklas Walter fanden die Gäste dann aber zu alter Stärke zurück. Selbst die direkte Rote Karte gegen Führungsspieler Pavel Prokopec (49.) wegen groben Foulspiels brachte die „jungen Wilden“ nicht mehr aus dem Tritt. Bitter für Hantusch: Mit Julian Palasch, Lukas Meier und Alexander Mazur schieden gleich drei Spieler verletzt aus, die nicht mehr eingesetzt werden konnten. „Wir sind glücklich, dass wir Revanche für die vergangene Saison nehmen konnten. Außerdem ist dies ein positives Signal für die Entwicklung der Mannschaft“, bilanzierte Hantusch nach dem Schlusspfiff.

VfL II: Walter (15 Paraden), Toth (n.e.); Roskosch, Wilhelm (5), Knutzen (3), Meier, Prokopec (6/5), Saborowski (3), Kraus (6/1), Neuser, König (5), Mazur, Palasch (3), Hölzemann (2).

 

18. September 2017

VfL Eintracht Hagen – ASV Senden 27:25 (14:11)

Den heiß ersehnten ersten Saisonsieg landete die Verbandsliga-Reserve des VfL Eintracht Hagen im ersten Heimspiel gegen den ASV Senden. Zu Beginn ließ die Mannschaft von Trainer Rainer Hantusch in der Defensive allerdings die nötige Bewegung und Aggressivität vermissen. Dies korrigierte der Übungsleiter mit einem Blockwechsel nach zwölf Minuten – lediglich die beiden Außen blieben auf dem Feld. Ab diesem Zeitpunkt waren die Grün-Gelben deutlich besser im Spiel, kamen zum Ende des ersten Abschnitts immer wieder über den spielstarken Jan König, Leihgabe der ersten Mannschaft, erfolgreich zum Abschluss – und gingen mit einer verdienten Drei-Tore-Führung in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit schlichen sich wieder die altbekannten Fehler in das Spiel des VfL. „Dadurch war die Partie bis in die Schlussphase offen“, resümierte Hantusch verärgert. Als wichtiger Schachzug erwies sich dann, Routinier Pavel Prokopec in der Abwehr von der Halbposition in den Innenblock zu versetzen. In der Schlussphase waren es dann Paul Saborowski (ebenfalls eine Leihgabe der „Ersten“), König, Torhüter Niklas Walther und Tim Knutzen, denen die entscheiden Akzente zum Erfolg gelangen. „Mit den zwei Punkten bin ich zufrieden, aber wenn wir am Freitag beim OSC Dortmund etwas Zählbares holen wollen, dann müssen wir uns deutlich steigern“, mahnte Hantusch abschließend.

VfL: Walther (11 Paraden), Toth (bei einem Siebenmeter); Roskosch (2), König (4), Knutzen (3), Golec (1), Prokopec (4/2), Meier (3), Saborowski (3), Kraus (2), Neuser, Mazur (5), Bulk.

 

11. September 2017

FC Schalke 04 – VfL Eintracht Hagen II 29:25 (13:12)

Nur schleppend kam die Verbandsliga-Reserve des VfL Eintracht Hagen in die Partie beim hoch eingeschätzten FC Schalke 04. „Da haben uns etwas die Emotionen gefehlt“, bilanzierte Trainer Rainer Hantusch, dessen Mannen den ersten Abschnitt nach einigen kleineren taktischen Maßnahmen dennoch ausgeglichen gestalten konnten. Beim 12:11 gingen die Grün-Gelben kurz vor der Pause gar in Führung, doch technische Fehler und mangelhafte Konzentration verhinderten, dass sie den Vorsprung mit in die zweite Halbzeit nehmen konnten.

„Im zweiten Abschnitt haben wir es dann als Kollektiv leider nicht ansatzweise verstanden das Spiel direkt in die Hand zu nehmen oder eine Aufholjagd zu starten“, resümierte ein verärgerter Hantusch mit Blick auf die Phase, in der sich die Gelsenkirchener auf 18:13 absetzten. „Im Gegenteil, wir machen uns selbst mehr Baustellen auf“, erklärte Hantusch, dem in der 38. Minute nach der dritten Zeitstrafe auch sein spielender Co-Trainer Pavel Prokopec wegbrach. Trotzdem bekamen die Gäste noch einmal den Dreh, provozierten mit einer offensiven Abwehr etliche Fehler und verkürzten auf 19:21 (43.). Analog zum Spiel der ersten Mannschaft bei der HSG Nordhorn-Lingen gelang aber auch hier nicht der Ausgleich, sondern S04 setzte sich wieder auf 25:21 ab – die Vorentscheidung. „Wir schaffen es nie, dem Spiel einen Stempel aufzudrücken, kassieren dazu viel zu viele Tore aus der zweiten und sogar dritten Phase. Schalke hat da unsere Fehler ausgenutzt, das darf uns nicht passieren“, bilanzierte Hantusch.

Weiter geht es für die Reserve am Samstag um 17.45 Uhr in der Halle Mittelstadt gegen den ASV Senden, der dem Lokalrivalen OSC Dortmund 21:30 untelag.

VfL II: Walter, Leppak; Roskosch (2), Wilhelm (2), Knutzen (2), Golec, Prokopec (1), Vesper, Mazur (6), Meier (4), Neuser, Kraus (4/1), Pallasch (3), Bulk (1).

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