A-Jugend – Oberliga

Nachholspieltag 6. März

A-Jugend-Oberliga: VfL Eintracht Hagen – Soester TV 29:29 (14:14): Im Hinspiel hatte die Eintracht gegen den Tabellenzweiten noch eine herbe „Klatsche“ kassiert, am Montag lief es wesentlich besser. Bis zum 10:9 lagen die konzentriert gestarteten Gastgeber sogar stetig in Führung – auch ein Verdienst von Torhüter Miguel Gutschlag, Kreisläufer Tobias Hölzemann und Linksaußen Jan Roskosch. Mit der Umstellung der Soester Abwehr auf ein sehr offensives 3:2:1- bzw. 3:3-System kehrte Unsicherheit ins Eintracht-Spiel ein, beim 21:23 und 24:26 schien die temporeiche und beidseitig mit hohem Engagement geführte Partie zu kippen. Doch die Gastgeber, bei denen jetzt Felix Stracke die entscheidenden Akzente setzte, kämpften sich zurück ins Match und holten einen am Ende hochverdienten Punkt.

Eintracht: Müller, M. Gutschlag, Krause – Roskosch (6/1), Lösewitz (2), Grewel (1), Stracke (4), Blothe, Holzhacker, Hölzemann (7), Queckenstedt (4/2), Küppers (4), Fähmel (1)

Spieltag 4. März

A-Jugend-Oberliga: VfL Eintracht Hagen – TV Brechten 39:26 (18:14): Erstmals in der laufenden Saison schaffte es die Eintracht, gegen einen schwächeren Gegner einen überdeutlichen Sieg herauszuspielen. In Halbzeit eins hatten die Volmestädter nach gutem Start (9:3, 12.) die Zügel nach einer Abwehrumstellung der Gäste aus Dortmund zunächst etwas schleifen lassen, nach der Pause lief es aber wie am Schnürchen bei der Meyrich-Sieben. Der überragende Tim Küppers (15), aber auch Henry Blothe (3/1) auf der ungewohnten Rechtsaußenposition machten ein gutes Spiel.

Eintracht: Müller, M. Gutschlag – Roskosch (3), Lösewitz (1), Grewel, Stracke (4), Holzhacker (1), Hölzemann (3), R. Gutschlag (2), Queckenstedt (7/4), Küppers (15)

Spieltag 5. Februar 2017

A-Jugend-Oberliga: ASV Senden – VfL Eintracht Hagen 31:29 (17:16): Den Umstand, dass mit Jonas Queckenstedt (verletzt) und Tobias Hölzemann (studienbedingt) zwei Stammspieler ausfielen, wollte Eintracht-Coach Axel Meyrich nicht als Entschuldigung für die Niederlage gelten lassen. „Unterm Strich war unsere Fehlerquote offensiv wie defensiv zu hoch“, bilanzierte Meyrich, nachdem die Eintracht im Sportpark Senden zwar gut gestartet war und schnell mit 7:3 führte, dann aber sukzessive den Zugriff aufs Spiel verlor. Sendens B-Jugend-Auswahlkeeper Tobias Uphues „kochte“ die Gäste immer wieder ab, parierte nicht nur vier Siebenmeter, sondern machte auch etliche weitere Großchancen der Eintracht zunichte. So hatte der ASV die Partie zur Pause (17:16) bereits gedreht. Einen 24:27-Rückstand machte die Eintracht gegen Ende des zweiten Abschnitts zwar noch wett (29:29), weitere Fehlwürfe und ein finaler technischer Patzer besiegelten aber die Niederlage, die auch der gute Miguel Gutschlag im Hagener Tor und die beiden besten Rückraumspieler an diesem Tag, Rico Gutschlag (8/1) und Felix Stracke (5), nicht verhindern konnte.

Eintracht: Krause, M. Gutschlag, Müller – Roskosch (5), Lösewitz (3/1), Grewel, Kobilinski, Stracke (5), R. Gutschlag (8/1), Blothe, Holzhacker (3), Küppers (5), Fähmel

Spieltag 22. Januar 2017

A-Jugend-Oberliga: SG Handball Hamm – VfL Eintracht Hagen 28:28 (13:14): Eine von Felix Stracke in buchstäblich letzter Sekunde erfolgreich abgeschlossene „schnelle Mitte“ sicherte der Eintracht gegen den amtierenden Westfalenmeister zumindest noch einen Zähler. „In der Entstehung vielleicht glücklich, mit Blick auf das gesamte Spiel aber absolut verdient“, bilanzierte Trainer Thomas Osebold und spielte damit auf die Tatsache an, dass die Eintracht die Partie über weite Strecken kontrolliert hatte. Bis zum 20:17 (34.) lag der Gast von der Volme, der früh auf den an der Nase verletzten Rico Gutschlag verzichten musste, meist in Führung, leistete sich dann den fast schon traditionellen „Hänger“ und geriet mit 22:24 (52.) ins Hintertreffen. Tobias Hölzemann und Jonas Queckenstedt besorgten den erneuten Ausgleich, Hamm legte durch Lucas Tröster sechs Sekunden vor dem Ende das 28:27 nach, ehe der finale Schnellangriff durch den starken Felix Stracke doch noch die Punkteteilung bedeutete.

Eintracht: Krause, M. Gutschlag, Müller – Roskosch (4), Lösewitz, Grewel (2), Kobilinski, Stracke (6), Blothe, Hölzemann (6), R. Gutschlag, Queckenstedt (6/1), Küppers (3), Fähmel (1)

Spieltag 14. Januar 2017

A-Jugend-Oberliga: TSG Harsewinkel – VfL Eintracht Hagen 27:28 (12:15): Vor dem letzten Rückrundenspiel hatte Oberliga-Tabellenführer TSG Harsewinkel stolze 20:0-Punkte zu Buche stehen – bis zum vergangenen Samstag. Mit einer ganz starken Leistung überzeugte die Eintracht im ersten Spiel des Jahres, nachdem man eine Woche zuvor beim Sauerland-Cup noch eine allenfalls durchwachsene Vorstellung abgeliefert hatte.

Den besseren Start erwischten zunächst die Gastgeber (3:0, 4.), doch Hagen kämpfte sich zurück ins Match und führte nach einem Doppelschlag von Jan Roskosch nach 19 Minuten erstmals (8:9). Defensiv arbeitete der Gast aus dem Volmetal hochkonzentriert, wusste mit Nils Krause einen gut aufgelegten Keeper hinter sich und kam auch vorne immer besser ins Rollen. Vor allem Tim Küppers im linken Rückraum bewies viel Zug zum Tor, der Ex-Gummersbacher brachte es am Ende auf acht Treffer. Bis auf 22:17 (Hölzemann, 41.) zog die Eintracht so davon, ehe ein Einbruch erfolgte. Zehn Minuten später führte Harsewinkel plötzlich mit 24:23 – die Wende? Nein. Hagen kämpfte sich zurück, drehte die Partie abermals und nahm am Ende zwei lautstark gefeierte Punkte mit auf die Heimreise. „Die Jungs waren im Kollektiv ganz stark, Tim Küppers und Nils Krause haben noch herausgestochen“, freute sich Trainer Thomas Osebold nach dem Schlusspfiff.

Eintracht: Krause, Müller, M. Gutschlag – Roskosch (4), Lösewitz (1), Grewel (1), Stracke (2), Holzhacker, Hölzemann (4), Gutschlag (6/2), Queckenstedt (2), Küppers (8), Fähmel

 

 

Zuwachs für den Leistungsbereich der Jugendabteilung

Die Jugendabteilung des VfL Eintracht Hagen erhält zur Aufstiegsrunde 2017/18 leistungsstarken Zuwachs aus der Nachbarschaft. In einer gemeinsamen Presseerklärung gaben die Eintracht und die HSG Hohenlimburg den Wechsel des kompletten 2000er-Jahrgangs der HSG, der aktuell noch in der B-Jugend-Oberliga aktiv ist, zum VfL bekannt. Die Vereinbarung gilt nach Ende der laufenden Serie.

Kurz vor Weihnachten hatten beide Klubs ihre Gespräche intensiviert und letztlich zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. In den kommenden Wochen wird der Jugendvorstand der Eintracht nun die erforderlichen Maßnahmen treffen, um nach den Osterferien schlagkräftige A- und B-Jugend-Mannschaften in die Aufstiegsrunden zu den überkreislichen Ligen schicken zu können.

Die gemeinsame Presseerklärung von VfL Eintracht Hagen und HSG Hohenlimburg im Wortlaut:

„Was im Juni des Jahres 2016 mit einem ersten Gespräch zwischen Hans-Peter Müller, Mitglied im Trainerstab des VfL Eintracht Hagen, und Vorstandsmitgliedern der HSG Hohenlimburg begann, ist jetzt beschlossene Sache: Der komplette Jahrgang 2000 der HSG Hohenlimburg, der aktuell noch in der B-Jugend-Oberliga aktiv ist, wechselt nach Ende der laufenden Saison 2016/17 zum VfL Eintracht Hagen.

Ziel dieser Maßnahme ist es, spätestens in der Saison 2018/19 in der A-Jugend-Bundesliga zu spielen. Hierfür bietet der VfL Eintracht Hagen sowohl personell als auch logistisch Möglichkeiten, die für die HSG Hohenlimburg nur schwer darzustellen wären. Die sich bietenden Synergien mit den aktuellen Jugend-Jahrgängen des VfL Eintracht Hagen sollen helfen, das angestrebte Ziel zu erreichen.
Dirk Singmann (Vorstandsmitglied HSG Hohenlimburg) und Detlef Spruth (1. Vorsitzender VfL Eintracht) betonen den freundschaftlich-fairen Verlauf der Gespräche im Vorfeld des Wechsels. Dirk Singmann: „Wir wünschen den Jungs den größtmöglichen Erfolg und hoffen, den einen oder anderen Spieler zu einem späteren Zeitpunkt wieder in Hohenlimburg begrüßen zu dürfen.“
Trainer Ralf Heinemann und Betreuer Thorsten Witte heben in diesem Zusammenhang die hervorragende Betreuung innerhalb der HSG Hohenlimburg hervor, insbesondere die beispielhafte Unterstützung durch den Vorstand der Jugendabteilung ist ihnen erwähnenswert, auch sei es eher die Ausnahme, dass die verantwortlichen Vereinsvertreter die Weiterentwicklung talentierter Jugendspieler vor die Vereinsinteressen stellen.“
Sauerlandcup, 7. Januar 2017

Eintracht-Jugend scheidet in der Vorrunde aus

Bereits nach der Vorrunde war für die A-Jugend-Handballer des VfL Eintracht Hagen der Sauerland-Cup in Menden, der bundesweit als eines der am Besten besetzten Nachwuchsturniere gilt, beendet. Nach vier Niederlagen in vier Spielen musste der VfL-Tross die Heimreise über die vereiste A46 gen Volmetal antreten.

Begonnen hatte die Meyrich-Sieben durchaus ordentlich. Gegen den Nord-Bundesligisten SC Magdeburg spielte der VfL zunächst gut mit, ehe sich der körperlich deutlich überlegene SCM sukzessive absetzte und am Ende der 27 Minuten Spielzeit mit 17:12 die Oberhand behielt.

Das zweite Gruppenspiel hatte sich die Eintracht dann eigentlich als jene Partie ausgeschaut, die den Weg in die Zwischenrunde ebnen sollte. Liga-Konkurrent HTV Sundwig/Westig war vor Weihnachten im Kampf um Meisterschaftspunkte bezwungen worden, ein erneuter Sieg hätte Gruppenplatz vier und zwei weitere Zwischenrundenspiele am Sonntag bedeutet. Doch es kam anders. Vor allem aufgrund einer ganz schwachen Abschlussquote zog die Eintracht mit 9:14 den Kürzeren. „Ärgerlich, weil absolut unnötig“, wie Trainer Axel Meyrich befand.

Und dennoch blieben noch zwei Partien, um vielleicht doch noch zu punkten. Gegen den Hamburger Oberligisten TSV Sieverstedt agierte die Eintracht dann erstmals im 6:0-Abwehrsystem und zeigte eine knappe Viertelstunde lang ihre wohl beste Turnierleistung. Erst als sich offensiv die undisziplinierten Abschlüsse und defensiv einfache individuelle Fehler häuften, glich der TSV aus und kam in der Schlussphase – Hagen setzte inzwischen auf den siebten Feldspieler – zu mehreren „Empty-Net“-Toren. 16:12 hieß es so für die „Nordlichter“.

Damit war klar: Die Zwischenrunde am Sonntag würde ohne die Eintracht stattfinden. Vor dem letzten Gruppenspiel gegen den West-Bundesligisten Neusser HV war die Luft raus. Mit 18:11 gewannen die Rheinländer von Ex-Nationalspieler Mark Dragunski überdeutlich. Bester Eintracht-Akteur in allen vier Spielen war der extrem abschlusssichere Linksaußen Jan Roskosch, der auch defensiv auf der vorgezogenen Position ein Riesenpensum absolvierte.

Spieltag 10. Dezember 2016

A-Jugend, Oberliga: VfL Eintracht Hagen – TSV GWD Minden II 25:27 (16:12): Durch die Niederlage gegen die Mindener Reserve hat es die Eintracht verpasst, punktgleich mit dem Tabellenzweiten Soester TV in die Weihnachtspause zu gehen. Stattdessen ist die Meyrich/Osebold-Sieben auf Rang fünf abgerutscht. Dabei hatten die Gastgeber einen traumhaften Start erwischt, führten nach einer Serie von Roskosch-Gegenstoßtreffern rasch mit 4:1 (4.) und 7:2 (7.). Zwar sollte es in diesem Hurra-Stil nicht weitergehen, dennoch fanden die Grün-Gelben immer wieder Lösungen gegen die Mindener 3:2:1-Abwehr und gingen mit einem scheinbar sicheren 4-Tore-Vorsprung in die Pause. Doch die Partie sollte schleichend kippen: Während die Eintracht vorne immer undisziplinierter abschloss, spielten die Ostwestfalen ihre Chancen auf den Punkt aus. Folge: Beim 20:20 (42.) hatte Minden erstmals ausgeglichen. Weder Hagener Abwehrumstellungen noch der siebte Feldspieler halfen an diesem Tag, so dass die Partie spätestens beim Mindener Treffer zum 24:27 (58.) entschieden war.

Eintracht: Krause, M. Gutschlag, Müller – Roskosch (8), Lösewitz (1), Stracke (1), Blothe, Holzhacker (2), Hölzemann, R. Gutschlag (3/1), Queckenstedt (2), Grewel, Küppers (2), Fähmel (6)

Spieltag 4. Dezember 2016

A-Jugend, Oberliga: VfL Eintracht Hagen – HTV Sundwig/Westig 31:27 (14:17): Dank einer im Kollektiv ganz starken Vorstellung gewann die Meyrich/Osebold-Sieben das Verfolgerduell gegen den HTV und bleibt dem Spitzenduo TSG Harsewinkel/Soester TV als erster Verfolger auf den Fersen. Halbzeit eins war in der Summe noch an den Gast gegangen, der – angetrieben von einem starken Spielmacher Jonas Brieden – häufig zu einfachen Durchbrüchen kam. Zwei taktische Änderungen brachten die Wende: Jan Roskosch deckte Brieden fortan „kurz“, zudem spielte die Eintracht in Halbzeit zwei konsequent mit sieben Feldspielern. So war die Partie nach einem „Doppelschlag“ von Jonas Queckenstadt (23:22, 48.) erstmals gedreht, dank starker Abwehr und disziplinierter Angriffe fuhr der VfL den Sieg schließlich nach Hause.

Eintracht: Krause, M. Gutschlag, Müller – Roskosch (5), Lösewitz (1), Grewel (3), Blothe, Stracke (2), Holzhacker (1), Hölzemann (6), R. Gutschlag (2/1), Queckenstedt (5/1), Küppers (2), Fähmel (4)

Spieltag 26. November 2016

A-Jugend, Oberliga: TV Brechten – VfL Eintracht Hagen 31:36 (14:21): Auch ohne Kapitän Tobias Hölzemann (3. Mannschaft) hielt sich die Eintracht beim Schlusslicht schadlos, zeigte unterm Strich ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Vor der Pause war es vor allem der blendend aufgelegte Jonas Fähmel, der seine Farben mit ansatzlosen Würfen aus dem Rückraum auf Kurs brachte, etwas später griff auch die Achse Rico Gutschlag und Ole Grewel immer besser. So waren die Weichen bereits zur Pause in die richtige Richtung gestellt, und das Hagener Trainergespann Axel Meyrich/Thomas Osebold nutzte die Gelegenheit, um auch mit sonst eher ungewohnten Formationen zu experimentieren. „Die Jungs haben das gut gemacht“, so Meyrich nach dem Abpfiff, „allerdings sind 31 Gegentore schon etwas zu viel.“

Eintracht: Krause, Müller, M. Gutschlag – Roskosch (3), Lösewitz (3), Grewel (4), Stracke (2), Blothe (1/1), Holzhacker (1), R. Gutschlag (8/1), Küppers (4), Queckenstedt (3/1), Fähmel (7)

6. Spieltag 12. November

A-Jugend, Oberliga: VfL Eintracht Hagen – TSG Altenhagen-Heepen 37:35 (22:16): Ein Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten sahen die 100 Zuschauer in der Sporthalle Mittelstadt. Nach ausgeglichener Anfangsphase dominierte die Eintracht deutlich, kam dank engagierter Abwehrarbeit immer wieder zu „einfachen“ Gegenstoßtoren und traf auch aus dem aufgebauten Angriff effizient (Fähmel, Queckenstedt, R. Gutschlag). Über 8:8 (14.) hatte sich die Eintracht bis zur 22. Minute auf 17:11 abgesetzt – ein Vorsprung, der auch zum Pausenpfiff noch Bestand hatte (22:16). Aber dann: Eine doppelte Manndeckung gegen Jonas Queckenstedt und Jonas Fähmel warf die Gastgeber komplett aus der Spur. Vorne wurde viel zu überhastet abgeschlossen, defensiv war sämtliche Körpersprache augenscheinlich in der Kabine geblieben, hatten zudem alle drei Eintracht-Keeper nicht ihren besten Tag erwischt. Das hatte Folgen: Zwölf Minuten nach Wiederanpfiff hatte der Gast aus Ostwestfalen aus seinem 6-Tore-Rückstand eine 26:25-Führung gemacht. Die Eintracht reagierte, agierte fortan durchgehend mit sieben Feldspielern und drehte die Partie dank der Übersicht des starken Rico Gutschlag erneut. Beim 36:34 (60.) war die Partie entschieden.

„Die zweite Halbzeit hat uns etliche Trainingsaufträge mit auf den Weg gegeben“, waren sich die Eintracht-Coaches Axel Meyrich und Thomas Osebold einig. Weiter geht es für den VfL bereits am Donnerstag mit dem Auswärtsspiel beim Titelmitfavoriten Soester TV (20 Uhr, Sporthalle Börde-Berufskolleg).

VfL: Krause, M. Gutschlag, Müller – Roskosch (4), Grewel, Stracke, Blothe, Holzhacker, Hölzemann (6), Queckenstedt (9/3), R. Gutschlag (6), Küppers (3), Fähmel (6), Lösewitz (3)

5. Spieltag 29. Oktober
A-Jugend, Oberliga: VfL Eintracht Hagen – DJK Oespel/Kley 33:37 (15:17): Am fünften Spieltag hat es die Eintracht erstmals erwischt, kassierte die Meyrich/Osebold-Sieben ihre erste Niederlage. Ohne Tim Küppers, Jan Horn (beide krank) und Fabian Rodekamp (verletzt) sowie mit einem de facto nicht einsatzfähigen Jonas Fähmel kassierte die Eintracht ihre erste Saisonniederlage. Die personellen Einschränkungen mochte Eintracht-Coach Axel Meyrich indes nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Das wäre zu einfach. Wir hatten dennoch die Chance, die Partie zu gewinnen.“ Meyrich spielte an auf die wohl entscheidende Phase in der zweiten Hälfte, als der VfL erst mit 22:26 in Rückstand geraten war, dann auf 28:30 verkürzte, um in der Folge durch mehrere nachlässige Abschlüsse, technische Fehler und eine unnötige Zeitstrafe aber vorentscheidend mit 29:34 (54.) in Rückstand geriet. Dieser Gäste-Vorsprung erwies sich für die Schlussphase als zu hohe Hypothek aus Sicht der Eintracht.
Eintracht: M. Gutschlag, Krause, Müller – Roskosch (3), Lösewitz (1), Grewel (1), Stracke (3), Blothe, Holzhacker, Hölzemann (8), R. Gutschlag (8), Queckenstedt (9/3), Fähmel
4. Spieltag 3. Oktober 2016
A-Jugend, Oberliga: HVE Villigst/Ergste – VfL Eintracht Hagen 32:36 (18:15): Mit dem zweiten Auswärtssieg der laufenden Serie baute die Osebold/Meyrich-Sieben in Schwerte ihre Startbilanz auf 7:1-Punkte aus. Ab Mitte der ersten Halbzeit übernahm die Eintracht an der Ruhr zwar die Spielkontrolle, weil gegen Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich aber vorne wie hinten zu viele Zweikämpfe verloren gingen, sah sich die Eintracht plötzlich mit einem Sechs-Tore-Rückstand konfrontiert. Eine aggressive 6:0-Abwehr und -wieder einmal- die Umstellung auf den siebten Feldspieler brachten in der Folge aber die Wende.  So knabberten die Hagener Gäste dank einer starken Kollektiv-Leistung ihren Rückstand sukzessive ab, lagen  beim 29:28 (Queckenstedt, 51.) erstmals in Führung und steuerten am Ende sogar noch einem vergleichsweise sicheren Sieg entgegen.
Eintracht: Krause, Horn-Roskosch (6), Lösewitz (1), Stracke (2), Blothe, Grewel (1), Holzhacker, Hölzemann (2), Gutschlag (10/6), Queckenstedt (6/2), Küppers (3), Fähmel (5/1).

3. Spieltag 24. September 2016

A-Jugend, Oberliga: VfL Eintracht Hagen – ASV Senden 34:27 (18:15): Es war die bis dato beste Saisonleistung der Meyrich/Osebold-Sieben, die ihre Startbilanz damit auf 5:1-Zähler schraubte. Als spielentscheidend erwies gegen körperlich präsente Gäste letztlich der Umstand, dass die Eintracht über die Variante mit dem siebten Feldspieler immer wieder zum Erfolg kam. Alle drei  Kreisläufer (Hölzemann, Grewel, Holzhacker) überzeugten dabei. Wenn es am Spiel der Gastgeber überhaupt etwas zu kritisieren gab, dann die Phase vom Wiederanpfiff bis zur 45. Minute, als unvorbereitete Würfe den ASV wieder auf Schlagdistanz herankommen ließen (24:23, 46.). Mit einem energischen Schlussspurt und einer konzentrierten Abwehrarbeit war sieben Minuten später aber die Vorentscheidung gefallen (29:24, 53.).

Eintracht: Müller, Krause – Roskosch (8), Lösewitz, Grewel (4), Stracke, Blothe,  Holzhacker (3), Rodekamp, Hölzemann (5), R. Gutschlag (5), Queckenstedt (3/1), Küppers (3), Fähmel (3)

2. Spieltag 17. September

A-Jugend-Oberliga: JSG NSM-Nettelstedt II – VfL Eintracht Hagen 32:33 (18:15): In der 59. Minute lagen die Volmestädter erstmals in Führung und sollten am Ende einer in Summe allenfalls durchwachsenen Partie tatsächlich noch beide Punkte aus Ostwestfalen entführen. „Danach hatte es lange nicht ausgesehen“, bilanzierte Trainer Thomas Osebold nach dem Abpfiff der guten Unparteiischen Jankuhn/Schäffler. Die Eintracht fand gegen die körperlich robuste 6:0-Abwehr der Gastgeber in der Startviertelstunde kaum Mittel, erst mit der Einwechslung des angeschlagenen Kapitäns Tobias Hölzemann lief es Stück für Stück besser. Dennoch blieb Nettelstedt bis zum 27:22 (43.) deutlich in Führung, weil vorne zwar Jonas Queckenstedt und Tobias Hölzemann Akzente setzten, der Hagener Abwehr aber weiter der finale Zugriff auf das Zusammenspiel zwischen NSM-Rückraum und Kreisläufer fehlte. Doch die Eintracht kam noch einmal zurück. In der Schlussviertelstunde hatte das Trainerteam Meyrich/Osebold mit der Rückraumbesetzung Fähmel/Queckenstedt/Küppers die an diesem Tage beste Formation gefunden, Stück für Stück knabberte der Gast seinen Rückstand ab. Beim 30:30 (57., Queckenstedt) war erstmals der Ausgleich gelungen, kurz darauf dann sogar die Führung, die der Gast bis ins Ziel rettete.

Eintracht: Krause, Horn, Müller – Roskosch (2), R. Gutschlag (2), Lösewitz, Grewel (2), Stracke, Holzhacker, Rodekamp, Hölzemann (9), Queckenstedt (11/7), Küppers (3), Fähmel (4)

1. Spieltag 10. September

A-Jugend, Oberliga: VfL Eintracht Hagen – SG Handball Hamm 20:20 (8:8): Das totale Haftmittelverbot in der frisch renovierten Sporthalle Mittelstadt setzte beiden Mannschaften lange Zeit zu, so dass sich eine ungewöhnlich torarme Partie entwickelte. Sechs Minuten war die Eintracht zum Start ohne Torerfolg geblieben, stellte dann erfolgreich auf die Variante mit sieben Feldspielern um. Folge: Nach zwölf Minuten hieß es 4:1 für die Gastgeber. Die physisch starken Gäste glichen bis zum Pausenpfiff der guten Unparteiischen Backwinkel/Pfeifenroth aus und schienen nach einer Dreiviertelstunde beim 13:17 gar auf Siegkurs zu steuern. Die Eintracht reagierte mit einer Auszeit, wechselte den Torhüter und ging abermals volles Risiko mit sieben Feldspielern. Mut, der belohnt wurde. Angeführt von einem starken Jonas Queckenstedt gelang die kleine Aufholjagd, die fünf Sekunden vor dem Ende durch einen von Queckenstedt verwandelten Strafwurf zum 20:20-Endstand gekrönt wurde.

Eintracht: Horn, Krause – Roskosch (4), R. Gutschlag (1/1), Lösewitz, Grewel, Stracke (1), Holzhacker (1), Rodekamp, Hölzemann (3), Queckenstedt (9/3), Küppers, Fähmel (1)

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