ASV Hamm-Westfalen – VfL Eintracht Hagen 36:24 (17:10)

Keinen besonders guten Start erwischten die Handballer des VfL Eintracht Hagen beim Lokalrivalen ASV Hamm-Westfalen in der Westpress Arena in den zweiten von vier Doppelspieltagen in der 2. Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt lief den Gastgebern in der Schlussviertelstunde in das Messer, vor dem der Ostwestfale noch vor dem Spiel gewarnt hatte – und kassierte so eine deutlich höhere Niederlage, als angesichts der Zwischenstände möglich gewesen wäre.

Der Halbrechte Jan von Boenigk war mit sechs Treffern bester Torschütze seines Teams. (Foto: Michael Kleinrensing)

Die ersten Minuten gestaltete der Außenseiter noch ausgeglichen, ging durch einen Treffer von Andreas Bornemann, der in der Startaufstellung stand, zunächst 1:0 in Führung, ehe der Linkshänder noch einmal auf 3:3 ausglich (7.). Danach kassierten die Grün-Gelben erstmals drei Treffer in Folge, ehe sich die Hagener noch einmal auf 5:7 (13.) herankämpften. Danach setzte es erneut drei Gegentore am Stück, doch bis zum 9:12 (24.) schien die Welt für Kapitän Sebastian Schneider – genau wie Pfannenschmidt an alter Wirkungsstätte im Einsatz – und Co. noch in Ordnung. Doch bis zum Pausenpfiff drehte der Favorit mächtig auf und setzte sich mit einem 5:1-Lauf auf 17:10 ab. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich der VfL zunächst auf 18:22 (43.) heran, und auch beim 19:25 (46.) loderte noch ein Fünkchen Hoffnung, dass der ASV allerdings mit vier Toren in Serie schnell löschte. Spätestens beim 29:19 (52.) war der Wille der Eintracht vollends gebrochen, mit einem 7:5 in den finalen acht Minuten sorgten die Hammer für einen echten Kantersieg.

Sind in der Pflicht, uns gegen Hildesheim anders zu präsentieren

„Das einzig Positive an dem Spiel ist, dass wir nicht lange nachdenken und mit unserer Leistung hadern können – und dass ich viel wechseln, die Spielanteile verteilen konnte. Wir wissen, dass wir in der Pflicht sind, uns am Sonntag anders zu präsentieren. Auch wenn die Begegnung gegen Eintracht Hildesheim für uns wichtiger ist, war unser Auftritt so nicht in Ordnung“, resümierte ein sichtlich verärgerter und enttäuschter Pfannenschmidt nach dem Schlusspfiff.

VfL: Mahncke (6 Paraden), Jerkovic (11/1 Paraden); Lindner, Kress (2), Tubic (1), Pröhl, Schneider (1), Fauteck (4), Renninger (1/1), Konitz (1), König (n.e.), Saborowski (1), Waldhof (1), Bornemann (3), Mestrum (3/1), von Boenigk (6).

ASV: Storbeck (9 Paraden), Lorger (4 Paraden); Blohme Brosch (6), Fuchs, Friðgeirsson, Schwabe (1), Krieg, Gudat (2), Voss-Fels (1), Papadopoulos (11/1), Zintel (3), Possehl (6), Neuhold (4).

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