Eintracht Handballer tragen sich ins Goldene Buch der Stadt Hagen ein

Eine große Ehre wurde heute den Handballern des VfL Eintracht Hagen zuteil: Sowohl die Vorjahres-Mannschaft, der die direkte Rückkehr in Deutschlands zweithöchste Spielklasse glückte, als auch die männliche A-Jugend, die sich erstmals in der Vereinsgeschichte für die Bundesliga qualifizierte, durften sich aufgrund ihrer jüngsten Erfolge in das Goldene Buch der Stadt Hagen eintragen.

Gemeinsam mit Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz posierten die Geehrten für ein Gruppenfoto. (Foto: Sebastian Mühleis)

Im Hinblick auf die Senioren sprach Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz davon, dass es sich „fast um einen Déjà-vu-Termin“ handele – schließlich hatten die Grün-Gelben vor ziemlich genau zwei Jahren schon die Ehre, als sie erstmals nach 15 Jahren Abstinenz den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt gemacht hatten. Schulz hob in seiner Laudatio hervor, dass Kapitän Sebastian Schneider und Co. damit „an eine alte Tradition“ anknüpfen. Dabei unterstrich er zum einen die vielen Erfolge in der langen Vereinsgeschichte, zum anderen betonte er, wie hoch der Anteil des VfL Eintracht angesichts der hervorragenden Jugendarbeit für die Zukunft des Sports sei. „Der VfL Eintracht Hagen leistet schon seit vielen Jahren einen großen Beitrag zu dem Image von Hagen als Sportstadt“, erklärte Schulz anschließend, ehe er ergänzte, dass „wir alle die Daumen drücken, dass der Klassenerhalt gelingt – so auch morgen, wenn wir den Verein mit vereinten Kräften die Daumen drücken, dass er die Reise zum VfL Lübeck-Schwartau erfolgreich gestaltet.“

Sowohl die Vorjahres-Mannschaft, der die Rückkehr in die 2. Bundesliga glückte, als auch die A-Jugend verewigten sich im Goldenen Buch der Stadt. (Foto: Sebastian Mühleis)

Nach Schulz betrat der 1. Vorsitzende des VfL, Detlef Spruth, das Podium. Zunächst richtete er seinen Dank an Schulz und die Vertreter der Stadt und Gremien. Danach verwies er auf die Bedeutung der Stadt für seinen Sport. „In der heutigen Zeit ist Sport beinahe ausschließlich kommerziell geworden. Als Vertreter einer ‚Randsportart’ muss man da schon fast Sorge haben, was die Zukunft angeht. Daher sind wir auf die Unterstützung der Politik angewiesen“, hob Spruth hervor. Besonders freute sich der Vorsitzende darüber, dass die Erfolge der beiden Mannschaften Beleg für die nachhaltige Arbeit seines Vereins sind: „Das bezieht sich nicht nur auf die erste Mannschaft und die A-Jugend. Auch unsere B- und C-Jugend spielen in den höchsten Jugendspielklassen. Das verstehen wir unter Spitzensport. Wir wollen den Erfolg stabilisieren und in die Zukunft transportieren.“

Bei Kaffee und Kuchen klang die Ehrung für die Handballer aus – ehe es zurück in die Trainingsstätten ging. (Foto: Sebastian Mühleis)

Zum Ende seiner Rede forderte Spruth seine Mannschaften zu einem gemeinsamen „Schlachtruf in diesen altehrwürdigen Hallen auf“ – sehr zur Freude der anwesenden Politiker. „Hier wird sonst auch gebrüllt, das ist kein Problem“, kommentierte Schulz diese Aufforderung mit einem Augenzwinkern. Abschließend gab es noch ein gemeinsames Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, ehe sich der Tross der Spieler wieder gen Enervie Arena und Sporthalle Mittelstadt verabschiedete – der Erfolg soll ja schließlich nachhaltig sein, daher standen bereits die nächsten Trainingseinheiten auf dem Programm.

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