Grün-Gelbe Verjüngungskur: Zwei talentierte Neuzugänge für den VfL Eintracht Hagen

Gleich zwei talentierte Neuzugänge angelte sich Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen für die kommenden beiden Spielzeiten vom TBV Lemgo. Dominik Waldhof ist im linken Rückraum beheimatet und spielt aktuell in der zweiten Mannschaft der Ostwestfalen. Hinzu kommt mit Jan König ein Allrounder, der in der A-Jugend-Bundesliga die Torschützenliste anführt. „Ich kenne beide aus Lemgoer Zeiten, daher kam der Kontakt zustande. Es ist eine Auszeichnung für uns, dass der Torschützenkönig der A-Jugend-Bundesliga zu uns wechselt, aber auch der Transfer von Dominik Waldhof, dessen Entwicklung ich schon lange beobachte, ist hoch zu bewerten. Er ist ein herausragender Abwehrspieler und hat sich zudem enorm im Angriff entwickelt. Daher war mir direkt klar, dass beide für uns interessante Spieler sein können“, freut sich Trainer Niels Pfannenschmidt, dass es seinem Verein gelungen ist, die beiden Akteure unter Vertrag zu nehmen.

Freut sich über die beiden Neuzugänge: Der neue Trainer des VfL Eintracht Hagen, Niels Pfannenschmidt. (Foto: Michael Stock)

„Nach seinem Dienstantritt in Hagen hat Niels zeitnah Kontakt zu mir aufgenommen und das Projekt vorgestellt“, erläutert Waldhof, wie der Wechsel an die Volme zustande gekommen ist. Die persönlichen Argumente liegen für den 23-jährigen Lehramtsstudent (Mathe und Sport) auf der Hand: „Für mich ist es an der Zeit, den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen. Diese Möglichkeit sehe ich in Hagen. Ich halte sehr viel von Niels und hoffe, dass er mich so weiterbringen kann, wie ich mir das vorstelle.“ Die sportliche Perspektive seines neuen Vereins sieht der Rechtshänder ganz klar in der 2. Bundesliga. „Aufgrund der potenziellen Relegation ist es ja eventuell dieses Jahr schon möglich. Falls der Verein in diesem Jahr nicht schafft, dann greifen wir in der kommenden Saison voll an. Besonders gefällt mir, dass das Umfeld voll hinter diesem Ziel steht – und auch gute Voraussetzungen vorhanden sind, um das Ziel auch längerfristig zu erreichen. Mannschaft und Verein haben ein unglaubliches Potenzial“, analysiert Waldhof. Die Stadt selbst ist ihm noch nicht bekannt, dennoch hofft der Halblinke nicht zuletzt wegen seines früheren Mannschaftskollegen Jan von Boenigk auf eine schnelle Integration.

Es ist schön, wieder nach Hause zu kommen

Nach einigen Jahren in Handballinternaten ist der Wechsel zur Eintracht für den zweiten Neuzugang beinahe eine Rückkehr in die Heimat – schließlich stammt Jan König aus Schwerte, kennt sich also in Hagen bestens aus: „Ich kenne die Stadt gut, war früher auch oft bei Spielen. Nach den Jahren in zwei Internaten ist es besonders schön für mich, wieder nach Hause zu kommen.“

Auf solche dynamischen Aktionen von Jan König dürfen sich die Fans der Grün-Gelben der kommenden Spielzeit freuen. (Foto: Privat)

Zu Beginn der Spielzeit agierte König zunächst beinahe ausschließlich als Spielmacher, ehe er weitere Positionen einnahm, meist als Linksaußen zum Zug kam. Die Positionswechsel sind für den 18-Jährigen kein Problem: „Ich sehe mich als Allrounder.“ Den Wechsel zum VfL beschreibt er als „sehr wichtig für meine Entwicklung. Der Schritt aus der Jugend heraus ist mit vielen Erfahrungen verbunden. In Hagen habe ich die besten Perspektiven gesehen, hier kann ich von erfahrenen Leuten etwas lernen, auch schon in der 3. Liga West – oder vielleicht sogar in der 2. Bundesliga. Der VfL ist ein guter Verein, bei ihm spiele ich direkt oben mit und erhalte die nötige Förderung. Ich kannte Niels bereits aus früheren Zeiten, dadurch ist der Wechsel auch zustande gekommen. Er ist bekannt dafür, dass er junge Spieler sehr gut entwickelt, daher habe ich dem Transfer direkt volles Vertrauen geschenkt.“

 

1 Antwort

  1. Dirk Knappe

    Als „Exil-Lipper“, der früher Stammgast bei dem TBV war und die Entwicklungen im Lipperland verfolgt, weiss ich, wie vielversprechend diese Neuzugänge sind. Da steigt die Vorfreude auf die nächste Saison!

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