Grün-Gelbe zeigen beim VM-Cup zwei Gesichter: Nach Sieg und Niederlage morgen Spiel um Platz drei gegen den Longericher SC

Mit gemischten Ergebnissen kehrte Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen vom ersten Turniertag des VM-Cup beim TSV Bayer Dormagen zurück. Einem schwächeren ersten Auftritt gegen den „ewigen“ Rivalen TuS Ferndorf folgte ein souveräner Erfolg gegen die Gastgeber. Allerdings traten die Grün-Gelben auch ohne drei Leistungsträger an: Dominik Waldhof (Spiralbruch des rechten Mittelfingers), Dragan Jerkovic (geschont nach muskulären Problemen) und Kreisläufer Julian Renninger (schwere Rippenprellung) mussten allesamt passen. Comebacks feierten hingegen der Halbrechte Jan-Lars Gaubatz, der behutsam wieder an Einsatzzeit herangeführt wird, und der letztjährige Mannschaftskapitän Pavel Prokopec, der den Ausfall von Abwehrchef Dominik Waldhof abfedern soll. Morgen steht für die Sieben von Trainer Niels Pfannenschmidt angesichts der Niederlage gegen den TuS anstelle des angepeilten Finales um 13.30 Uhr „nur“ das Spiel um Platz 3 auf dem Programm.

Auch die neun Paraden von Tobias Mahncke reichten dem VfL nicht zum Erfolg gegen den TuS Ferndorf. (Foto: Michael Kleinrensing)

VfL Eintracht Hagen – TuS Ferndorf 27:30 (16:14)

Nur schwer fand die Eintracht in die erste Begegnung gegen den Drittligisten. In der 23. Minute gelang mit dem 12:11 die erste Führung. „Gut war, dass wir uns gefangen haben. Danach haben wir phasenweise guten Handball gespielt“, resümierte der Trainer mit Blick auf den ersten Abschnitt. Nach dem Treffer zum 18:14 folgte indes ein 0:5-Lauf, der dem Ostwestfalen gar nicht schmeckte. „In dieser Phase sind wir eingebrochen, da fehlte uns die nötige Frische. Wir haben uns aber auch insgesamt nicht so gut präsentiert. Das habe ich der Mannschaft auch deutlich gesagt. So eine Leistung reicht nicht. Da erwarte ich einfach mehr, vor allem eine andere Körpersprache“, erklärte Pfannenschmidt.

VfL: Mahncke (9/1 Paraden), Leppak (1); Lindner (1), Kress (1), Tubic (3/3), Pröhl (4), Schneider (2), Fauteck, Konitz (4), König, Saborowski (1), Gaubatz (1), Mestrum (4/1), von Boenigk (6), Prokopec.

 

Torjäger Dragan Tubic steuerte neun Treffer zum Kantersieg seiner Farben gegen Dormagen bei. (Foto: Michael Kleinrensing)

VfL Eintracht Hagen – TSV Bayer Dormagen 32:22 (14:12)

Die deutlichen Worte des Trainers fruchteten im Spiel gegen die ebenfalls in der 3. Liga West antretenden Wiesel spürbar. „In dieser Partie haben wir die Vorgaben gut umgesetzt, das war richtig stark, ein ganz anderes Auftreten meiner Mannschaft“, analysierte der Übungsleiter. Obwohl seine Farben die Partie weitestgehend dominierten erkannte Pfannenschmidt aber noch „ein bis zwei kurze Schwächephasen“, zeigte sich aber insgesamt „zufrieden“ mit der Begegnung: „Das war ein guter Abschluss des Tages.“

VfL: Mahncke (7 Paraden), Leppak (1); Lindner (2), Kress (1), Tubic (9/4), Pröhl (3), Schneider, Fauteck (1), Konitz (6/1), König, Saborowski (3), Gaubatz, Mestrum (2), von Boenigk (5), Prokopec.

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