HSC 2000 Coburg – VfL Eintracht Hagen 27:18 (15:8)

Bereits vor Beginn der noch jungen Spielzeit war den Verantwortlichen des VfL Eintracht Hagen klar, dass es der Spielplan der 2. Bundesliga speziell für einen Aufsteiger in sich hat. Dennoch hätten sich die Grün-Gelben sicherlich den einen oder anderen Punkt erhofft, doch nach der Niederlage beim HSC 2000 Coburg ziert der Verein nach sieben Runden als einzige punktlose Mannschaft das Tabellenende. Allerdings muss die bisherige Ausbeute auch nüchtern betrachtet und eingeordnet werden: Als Rückkehrer in die zweithöchste Spielklasse absolvierte die Eintracht sieben Begegnungen gegen die Mannschaften, die aktuell die ersten sieben Plätze einnehmen – und sicherlich auch am Saisonende unter den ersten acht bis neun Teams zu erwarten sind. Nun sind die Hagener allerdings auch in der Pflicht, gegen die „Mannschaften unserer Kragenweite“, so Trainer Niels Pfannenschmidt, zu punkten.

Nächster Verletzter: Dragan Jerkovic musste nach zehn Minuten vom Feld und konnte in der Folge auch nicht mehr eingesetzt werden. (Foto: Michael Kleinrensing)

Zu Beginn legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr, gingen mit 4:1 (6.) in Führung. Danach fanden die Gäste aber immer besser ins Spiel, verkrafteten auch den Ausfall von Torhüter Dragan Jerkovic, der nach zehn Minuten mit einer Muskelverletzung am Oberschenkel das Feld verlassen musste. „Bis zum 7:9 in der 17. Minute war alles okay – danach leider nicht mehr. Wir haben uns gegen die starke Deckung der Coburger sehr schwer getan, so dass ich als taktisches Mittel ab Ende des ersten Abschnitts auch mit dem siebten Feldspieler agiert habe“, resümierte der Ostwestfale. Positiv hob der Trainer die Leistung im zweiten Abschnitt hervor, verteilte zudem ein Extralob an Dominik Waldhof für seine Defensivleistung sowie im Angriff, wo er am Kreis auftauchte, und an Torhüter Tobias Mahncke, der in den zweiten 30 Minuten starke Paraden zeigte.

Müssen die gute Leistung aus der zweiten Halbzeit mitnehmen

„Wir müssen das gute Ergebnis von 10:12 aus der zweiten Halbzeit mitnehmen. Hier haben auch andere Mannschaften hoch verloren. Man muss aber auch sagen, dass das hier nichts mit der 2. Bundesliga zu tun hat. Das Umfeld, die Mannschaft, mit dem breiten Kader – das ist alles erstligareif“, analysierte Pfannenschmidt. Die Zielsetzung für die kommenden Wochen gab er zum Abschluss auch gleich vor: „Wir müssen uns jetzt sammeln, regenerieren, eine gute Trainingswoche haben. Jetzt geht es für uns weiter, das schwere Auftaktprogramm ist erledigt, jetzt kommen die Mannschaften unserer Kragenweite.“

VfL: Mahncke (12/1 Paraden), Jerkovic (3/1 Paraden); Lindner (1), Kress (4), Tubic (3/2), Pröhl, Schneider (1), Renninger (3/1), Konitz, König, Saborowski, Waldhof (1), Mestrum (2), von Boenigk (2).

HSC: Kulhanek (2 Paraden), Krechel (15 Paraden); Barsties, Hagelin (1), Wucherpfennig (2/1), Spross, Kelm (2), Linhart (1), Weber (2), Lex (1), Kellner (2), Billek (11/4), Riehn, Varvne (4), Kirveliavicius.

 

Sag was dazu! Kommentar hinterlassen....

*

Wir danken unseren Sponsoren