Nachdreher: grün-gelbe Aufstiegshelden feiern den Aufstieg bis zum Morgengrauen, tränenreiche Abschiede

Mit dem Ertönen des Schlusspfiffs der Partie gegen die HSG Nord HU in der Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga gab es bei den Handballern des VfL Eintracht Hagen kein Halten mehr. Verständlich, war die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt doch nach nur einer Spielzeit in der 3. Liga West im Nachsitzen wieder in Deutschlands zweithöchste Spielklasse zurückgekehrt.

Ehrung unter dem Beifall der Fans

Gemeinsam mit den Fans verbrachten Kapitän Pavel Prokopec und Co. dann zunächst einige Stunden rund um die Enervie Arena, ehe nach dem Ende des Spiels um Platz drei zwischen der HSG und dem TSB Heilbronn-Horkheim die offizielle Ehrung der Akteure erfolgte. Diese nahmen der erste Vorsitzende der Eintracht, Detlef Spruth, und Ralf Quardt, Bezirksbürgermeister Hagen-Mitte – in Abwesenheit des verhinderten Oberbürgermeisters Erik O. Schulz – vor. Unter dem Jubel vieler hundert Fans, die bei Freibier auf dem Platz vor der Enervie Arena verblieben waren, erhielt jeder beglückwünschte Spieler eine Aufstiegsmedaille, dazu garnierten die übrigen Spieler jede Ehrung immer wieder mit Getränkeduschen, machten dabei weder vor Spruth noch vor Quardt Halt.

Ein besonderes Dankeschön schickt der VfL Eintracht Hagen an seine Sponsoren, Kooperationspartner und Fans, die den Aufstieg der Grün-Gelben erst möglich machten. (Foto: Sebastian Mühleis)

Gewohnt markige Worte von Reinarz

Nach dem feierlichen Teil folgte noch die Verabschiedung der Akteure, die den Verein verlassen, bei der auch die ein oder andere Träne floss, speziell bei Routinier Jens Reinarz, der sich mit gewohnt markigen Worten noch einmal an die Fans wandte und ankündigte, dass er in der kommenden Spielzeit plant, das „ein oder andere Mal vorbeizuschauen“ und zu „kontrollieren, ob wir das auch alles gut machen.“ Reinarz wechselt genau wieder der ebenfalls scheidende Simon Ciupinski zur HSG Krefeld. Neben dem Duo erhielten auch Co-Trainer Hans-Peter Müller (zur SG Schalksmühle-Halver), Hendrik Halfmann, Pavle Karacic sowie die beiden Kapitäne Milan Weißbach und Prokopec (alle Ziel unbekannt) Abschiedsgeschenke des Vereins. Für den Tschechen Prokopec könnte es nach einer langen Karriere in Deutschland die letzte Partie als Profi gewesen sein, Spruth deutete aber an, dass ein Verbleib des Routiniers in Hagen durchaus im Bereich des Möglichen sei, wobei die Funktion noch genau zu definieren ist.

Feucht-fröhlich ging es bei Kooperationspartner Feuervogel 2.0 zu.Hier posieren Spielmacher Jannis Fauteck (links) und Pressesprecher Sebastian Mühleis freudentrunken. (Foto: Dennis Föll)

Abschlussfahrt nach Mallorca, dann Urlaub

Im Anschluss ging es zu Kooperationspartner Feuervogel 2.0, bei dem gemeinsam mit allen Seniorenmannschaften, deren Offiziellen, Betreuern und Freunden der Saisonkehraus gefeiert wurde. Besonders gerührt zeigte sich dort Geschäftsführer Jörg Brodowski, dem die Mannschaft mit dem Aufstieg nicht nur ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk machte, sondern auch noch ein Ständchen sowie ein weiteres Präsent folgen ließ. In den Morgenstunden verabschiedete sich dann noch ein größerer Tross der Aufstiegshelden auf Einladung von Geschäftsführer Mike Henning in das benachbarte Capitol, ehe sich beinahe alle Akteure nach einer kurzen Nacht zur Abschlussfahrt nach Mallorca verabschiedeten. Am Donnerstag folgt noch ein Abschiedsgrillen beim 1. Vorsitzenden Detlef Spruth, ehe die Mannschaft ihren wohlverdienten – wenn auch kurzen – Urlaub antritt.

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