Testspiel: SG Schalksmühle-Halver – VfL Eintracht Hagen 28:30 (13:10)

Trotz eines auf dem Papier knappen Erfolges zeigte sich Trainer Niels Pfannenschmidt nach dem Sieg seines Handball-Zweitligisten beim Drittliga-Nachbarn der SG Schalksmühle-Halver zufrieden. „Es war ein gutes Spiel – speziell um zu testen“, bilanzierte der Trainer, der zum Auftakt eine junge Aufstellung ins Rennen schickte. Auf Linksaußen begann Tim Lindner, in der Mitte und auf Rechtsaußen die beiden Neuzugänge Jan König und Paul Saborowski. „Ich wollte sehen, wie sie reagieren, und sie haben das bis zur 22. Minute vernünftig gemacht, auch in der Abwehr“, urteilte der Ostwestfale. Beim Zwischenstand von 8:8 – nach sechs Minuten hatte der Favorit noch 1:3 hinten gelegen – verloren die Gäste etwas den Faden und gingen mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Kabine.

Mit 14 Paraden, darunter ein Siebenmeter, hatte Tobias Mahncke gehörigen Anteil am Erfolg seiner Farben. (Foto: Michael Kleinrensing)

Nach dem Pausentee legte die SGSH noch zwei weitere Treffer nach, ehe die Grün-Gelben trotz schwerer Beine nach dem Trainingslager aufdrehten und vollends das Kommando übernahmen. Die neue Formation mit Daniel Mestrum, Sören Kress, Kapitän Sebastian Schneider, Jan von Boenigk, Julian Renninger und Dragan Tubic griff, das Resultat war ein 20:13-Lauf bis zum Schlusspfiff. „Wir haben in dieser Phase die nötige Aggressivität gezeigt, hatten einige besondere Momente, die wir gebraucht haben“, erklärte Pfannenschmidt, wie es zur Wende kam.

Rechtsaußen Dragan Tubic war wieder einmal bester Torschütze seiner Farben. (Foto: Michael Kleinrensing)

Das generelle Fazit des Trainers fiel rundum positiv aus: „Der Spielverlauf war für die Mannschaft wichtig, es war wieder ein Schritt in der Entwicklung. Wie die Jungs mit dem Rückstand umgegangen sind, hat mich überzeugt. Wir konnten eine neue Abwehrformation testen, die wegen des Ausfalls von Dominik Waldhof notwendig geworden ist. In dieser werden Tilman Pröhl und Jannis Fauteck eine neue, wichtigere Rolle einnehmen werden. Das ist uns gelungen, nun geht es nach diesem guten Test weiter.“

VfL: Mahncke (14/1 Paraden); Lindner, Kress (3), Tubic (5), Pröhl (1), Schneider (3), Fauteck, Renninger (4), Konitz (4), König, Saborowski (3), Mestrum (3/3), von Boenigk (4).

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