Vorschau: HC Elbflorenz Dresden – VfL Eintracht Hagen (Sonntag, 17 Uhr, Ballsport-Arena Dresden)

Mit gestärktem Selbstvertrauen nach dem ersten Saisonsieg über den direkten Konkurrenten HC Rhein Vikings gehen die Handballer des VfL Eintracht Hagen in der 2. Bundesliga in ihre nächste Aufgabe. Am Sonntag tritt die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt bei Mit-Aufsteiger HC Elbflorenz Dresden an, der seinerseits mit einem Heimsieg gegen den HSC 2000 Coburg für Aufsehen sorgte. Für die Gastgeber war es in vier Heimspielen der fünfte Punktgewinn (von insgesamt sechs Zähler – hinzu kommt ein Remis beim VfL Lübeck-Schwartau), einzig der SG BBM Bietigheim mussten sich die Dresdener bisher vor heimischer Kulisse geschlagen geben (28:33).

Sah beim Sieg der Dresdener gegen Coburg eine „beeindruckende Abwehrleistung“ der Gastgeber: Niels Pfannenschmidt. Doch mit dem gestärkten Selbstvertrauen nach dem Sieg gegen die HC Rhein Vikings rechnet der Hagener Cheftrainer mit einem „Spiel auf Augenhöhe“.  (Foto: Michael Kleinrensing)

„Beide Mannschaften gehen mit einem guten Gefühl in das Spiel. Elbflorenz hat einen sehr emotionalen Heimsieg gegen Coburg gelandet“, berichtet Pfannenschmidt mit Bezug auf das Spiel der Dresdener gegen den Erstliga-Absteiger, in dem die Gastgeber genau wie die Hagener gegen die Vikings personell schwer gebeutelt waren. Den Schlüssel für den Erfolg sah Pfannenschmidt in einer „beeindruckenden Abwehrleistung“ – so ging der HC mit einer hohen Aggressivität zu Werke. „Sie haben Coburg geschlagen, wir unser wichtiges Spiel gegen die Vikings gewonnen. Beide Mannschaften wollen jetzt unbedingt nachlegen. Der Vorteil liegt aufgrund des Heimvorteils sicherlich bei Elbflorenz, aber generell sehe ich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden“, ergänzt Pfannenschmidt.

Entscheidende Position Torwart – Wiedersehen mit Halfmann

Ebenfalls von entscheidender Bedeutung wird die Torwart-Position sein. Gegen die Vikings ragte Tobias Mahncke hinter einer guten Abwehrreihe heraus, so dass auch diesmal wieder die Zielsetzung gilt: „Wir wollen über die Abwehr kommen, brauchen einen starken Torwart, dann rechnen uns etwas aus“, so Pfannenschmidt. Im Tor gibt es ein Wiedersehen mit Hendrik Halfmann, der mittlerweile einige Einsatzzeiten hinter Mario Huhnstock erhält. „Gegen Coburg hat er gut gehalten“, weiß Hagens Trainer.

Kapitän Sebastian Schneider will gegen den HC Elbflorenz Dresden wieder voll einsatzbereit sein. (Foto: Michael Kleinrensing)

Personell bleibt es für die Hagener bei einigen Fragezeichen: Dragan Jerkovics Einsatz erscheint sehr fraglich, Jannis Fauteck und Sebastian Schneider sollten hingegen wieder auf der Platte stehen. Zudem litten einige Akteure an leichteren Blessuren oder Infekten, so dass einige „Baustellen“ erst kurzfristig geschlossen werden können.

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