Vorschau: VfL Eintracht Hagen – Dessau-Roßlauer HV 06 (Sonntag, 17 Uhr, Arena am Ischeland)

Etwas mehr als ein Viertel der Saison 2017/18 haben die Handballer des VfL Eintracht Hagen und ihre Konkurrenten in der 2. Bundesliga absolviert – und nach zehn Spieltagen gestaltet sich die Tabellensituation wie vor der Spielzeit von den meisten Experten erwartet. Exakt die Hälfte der Mannschaften weist ein positives Punktekonto auf, ab Platz elf, den aktuell Mit-Aufsteiger HC Elbflorenz inne hat (8:12 Punkte), beginnt der Abstiegskampf.

Mannschaft der Stunde

Am Sonntag erwarten die Grün-Gelben im zweiten Heimspiel in Serie mit dem Dessau-Roßlauer HV 06 (12:8 Punkte) die Mannschaft der Stunde. Mit sieben Spielen in Serie ohne Niederlage (12:2 Punkte) gesellt sich die Truppe aus Sachsen-Anhalt zu den zehn Mannschaften der oberen Tabellenhälfte. Und speziell auswärts wusste die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas dabei zu überzeugen. Lediglich beim verlustpunktfreien Spitzenreiter Bergischer HC ging der DRHV leer aus.

Hagens Cheftrainer Niels Pfannenschmidt bereitet seine Farben akribisch auf das Aufeinandertreffen mit „einem richtigen Kaliber“ vor – und will mit der Unterstützung der Fans die Punkte in Hagen behalten. (Foto: Michael Kleinrensing)

„Das ist ein richtiges Kaliber, eine gute Mannschaft“, unterstreicht daher Hagens Trainer Niels Pfannenschmidt, dem die Mischung aus etlichen tschechischen Legionären und jungen deutschen Spielern imponiert: „Sie haben viele Spieler aus der Magdeburger Talentschmiede, dazu kommt Max Scheithauer von den Füchsen Berlin. Und auch Bruno Zimmermann, den sie vom VfL Lübeck-Schwartau nachverpflichtet haben, kommt ursprünglich aus Magdeburg.“

Sohmann Dreh- und Angelpunkt

Als Dreh- und Angelpunkt der Gäste macht Pfannenschmidt mit Vincent Sohmann einen weiteren Spieler aus, der zuvor seine Schuhe für den SCM schnürte. „Er ist ein toller Spieler, der Denker und Lenker, der das Tempo vorgibt“, erklärt der Ostwestfale.

Höchstes Tempo

Die Stärken des meist extrem robust zu Werke gehenden DRHV sieht Hagens Cheftrainer vor allem im Umschaltspiel. „Wir erwarten die Mannschaft, die nach Bietigheim sicherlich das höchste Tempo aufweist. Das ist eine große Aufgabe, die wir nur mit akribischer Vorbereitung und der Unterstützung unserer Zuschauer meistern können“, betont Pfannenschmidt.

In personeller Hinsicht kann Pfannenschmidt zum ersten Mal seit Wochen vermelden, dass abgesehen von Jan-Lars Gaubatz alle Spieler an Bord sind.

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