Vorschau: VfL Eintracht Hagen – HC Rhein Vikings (Freitag, 19.30 Uhr, Arena am Ischeland)

Mit dem Heimspiel am Freitag gegen die HC Rhein Vikings, in der Vorsaison noch als Neusser HV Meister der 3. Liga West, endet für die Handballer des VfL Eintracht Hagen die Serie von Gegnern, die sich an der Tabellenspitze wiederfinden – nach sieben absolvierten Runden belegen die bisherigen Kontrahenten der Grün-Gelben die ersten sieben Plätze im Klassement. Die Gäste, die seit dieser Spielzeit mit der ART Düsseldorf eine Spielgemeinschaft bilden und im Düsseldorfer Castello ihre Heimspiele austragen, sind etwas besser in die Saison gestartet, setzten sich gegen die HSG Konstanz und beim TuSEM Essen durch. Mit 4:10 Zählern rangieren sie auf Tabellenplatz 15. Trotz der Differenz von vier Punkten sprechen Hagens Trainer Niels Pfannenschmidt und sein Gegenüber Ceven Klatt von einem „Duell auf Augenhöhe“, ein Erfolg in diesem Nachbarschaftsduell würde der Eintracht auch direkt den Anschluss an das Tabellenmittelfeld bescheren – und einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt nicht davoneilen lassen. Ein klassisches Vier-Punkte-Spiel also.

Setzt im Heimspiel gegen die HC Rhein Vikings voll auf das Publikum: Trainer Niels Pfannenschmidt. (Foto: Michael Kleinrensing)

Bei den Gästen fand vor der Spielzeit ein ähnlicher Umbruch wie bei den Hausherren statt. Fünf Neuzugänge stehen hier sieben Abgängen gegenüber. Die fünf Neuzugänge spielten in der vergangenen Spielzeit allesamt in der ersten (Alexander Oelze, Nils Artmann, Christian Hoße, Teo Coric) oder zweiten (Andreas Bornemann) Bundesliga. Oelze, der bereits während der vergangenen Spielzeit zu den Wikingern wechselte, nimmt in der Offensive im Rückraum eine Schlüsselrolle ein, ist extrem torgefährlich. Hoße und Coric sind hingegen auch in der Abwehr essentielle Komponenten, zudem stellte Linksaußen Hoße bislang nicht nur aus der Ecke, sondern auch von der Siebenmeter-Marke seine Treffsicherheit unter Beweis und ist mit 34 Treffern bester Torschütze des HC.

Es steht einiges auf dem Spiel

„Es geht für beide Mannschaft um extrem viel, es steht einiges auf dem Spiel“, betont Pfannenschmidt, der als Trumpf erneut auf die Zuschauer setzt: „Wir brauchen einfach die Kulisse, damit es mit dem ersten Sieg klappt. Wir wollen unbedingt die Punkte einfahren.“ Personell sieht sich der Ostwestfale indes mit einigen Fragzeichen konfrontiert: Etliche Spieler sind angeschlagen, die medizinische Abteilung um Mannschaftsarzt Ralf Wünnemann vom evangelischen Krankenhaus Hagen-Haspe und Physiotherapeutin Sarah Meier von Physiomed Steffen Barth arbeitet auf Hochtouren, um bis zum Wochenende alle Akteure einsatzfähig zu bekommen. Improvisationstalent könnte also wieder gefragt sein – auch bei den Gästen. Denn Klatt muss mit Oelze und Felix Handschke voraussichtlich auf zwei Stützen verzichten, kündigte aber bereits an, sich etwas einfallen zu lassen.

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