Vorschau: VfL Eintracht Hagen – SG BBM Bietigheim (Samstag, 19.30 Uhr, Arena am Ischeland)

Die Verschnaufpause bis zum nächsten Spiel ist für den Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen kürzer als gewohnt – bereits am Samstag steht der 6. Spieltag auf dem Programm, nachdem die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt erst gestern beim VfL Lübeck-Schwartau am Ball war. Gegner ist dann erneut eine Spitzenmannschaft, die SG BBM Bietigheim. Das größte Problem für die Grün-Gelben scheint dabei aber nicht die hohe Qualität des mit 8:2 Punkten gestarteten Gegners zu sein, sondern Verletzungspech.

Grün-Gelbe plagen große Personalsorgen

Bereits zum wiederholten Male in der noch jungen Spielzeit plagen den VfL große Personalsorgen: Jan-Lars Gaubatz zog sich im Spiel gegen den Bergischen HC eine Teilzerreißung des vorderen Kreuzbandes zu, die operiert werden muss. Dies bedeutet so gut wie sicher das Saisonende für den spielstarken und torgefährlichen Linkshänder, der eine hervorragende Frühform aufwies. Ob Spielmacher Jannis Fauteck nach seiner Wadenverletzung auflaufen kann, steht ebenfalls noch in den Sternen. „Er wird jetzt wieder in den Trainingsprozess integriert“, erläutert Pfannenschmidt. Dominik Waldhofs Einsatzgebiet beschränkte sich gegen Schwartau trotz einer starken Offensiv-Vorstellung gegen den Bergischen HC hingegen ausschließlich auf die Defensive, da ihn eine Fußverletzung plagt. Auch sein Einsatz ist unsicher.

Pechvogel: Jan-Lars Gaubatz droht den Rest der Saison auszufallen. Gegen den Bergischen HC zog sich der Linkshänder eine Teilzerreißung des vorderen Kreuzbandes zu. (Foto: Michael Kleinrensing)

Bei der Analyse der Stärken der SG BBM hebt Pfannenschmidt vor allem die erste und zweite Welle der Baden: „Sie haben wohl das beste Tempospiel, das ist schon sehr beeindruckend. Dazu ist ihre Spielanlage sehr flexibel, das ist eine große Aufgabe, ein echtes Schwergewicht.“ Im Vorjahr spielte die SG BBM lange um den Aufstieg in die beste Liga der Welt mit – dies scheint sie diese Saison wiederholen zu wollen. Trotz der Personalprobleme und der hohen Hürde Bietigheim gibt sich Pfannenschmidt betont kämpferisch. „Wir brauchen unbedingt die Zuschauer, den Druck von der Tribüne – auch in schwierigen Phasen. Dazu benötigen wir ein gutes Rückzugsverhalten und einen disziplinierten Angriff. Dann ist zuhause immer etwas drin für uns“, erklärt Pfannenschmidt.

Sag was dazu! Kommentar hinterlassen....

*

Wir danken unseren Sponsoren