Vorschau: VfL Eintracht Hagen – Wilhelmshavener HV (Freitag, 19.30 Uhr, Arena am Ischeland)

Der Blick auf die Tabelle der 2. Bundesliga fiel den Handballern des VfL Eintracht Hagen in dieser Woche leichter, als bisher. Mit dem Auswärtssieg bei der HSG Konstanz hat die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt erstmals die Abstiegsplätze verlassen, rangiert nun auf Platz 16 (10:22 Punkte). Ein Blick auf die Tabelle reicht aber ebenfalls aus, um die Bedeutung der morgen anstehenden Begegnung gegen den Wilhelmshavener HV zu veranschaulichen: Mit einem Erfolg gegen den punktgleichen Kontrahenten würden die Grün-Gelben erneut gegen einen direkten Konkurrenten punkten und in der Tabelle mindestens einen weiteren Platz gut machen.

Wir wollen die Heimserie auf 8:2 Punkte ausbauen – das wäre sensationell

Die Marschroute für Hagens Übungsleiter steht daher fest. „Wir wollen unbedingt unsere Heimserie auf 8:2 Punkte ausbauen. Das wäre sensationell“, unterstreicht der Ostwestfale. Die Chancen auf einen Erfolg scheinen für den VfL ohnehin in jedem Heimspiel gegeben zu sein, zudem „sind wir gut drauf, hatten eine sehr gute Trainingswoche“, ergänzt der 43-Jährige.

Mit vollem Einsatz wollen Kapitän Sebastian Schneider (beim Wurf) und Co. die Partie gegen den Wilhelmshavener HV angehen – und so die Heimserie ausbauen. (Foto: Michael Kleinrensing)

Den Niedersachsen gelang in der Saison 2014/15 mit der sensationellen Bilanz von 60:0 Punkten die Rückkehr in die zweithöchste Spielklasse. Im ersten Jahr landeten die Jadestädter mit 47:33 Punkten auf einem hervorragenden sechsten Platz, kämpften in der Vorsaison allerdings – wie beinahe die halbe Liga – bis kurz vor Ende der Spielzeit um den Klassenerhalt. Im Endklassement landete der WHV mit vier Punkten Vorsprung vor den Abstiegsrängen auf Rang zwölf.

Spieler der Saison 2016/17 kehrt zurück

Diese Spielzeit gestaltet sich für die Mannschaft von Christian Köhrmann entgegen der gesteckten Zielsetzung „nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben“ bisher als extrem schwierig. Viele Verletzte, darunter der Spieler der Saison 2016/17, Rene Drechsler, sorgten für einen Stotter-Start. „Die Verletzten kommen nun aber wieder, vor allem Drechsler, zudem haben sie mit Jörn Woltering einen großen Rückraumspieler dazugewonnen, sind damit in der Breite besser aufgestellt“, analysiert Pfannenschmidt. Mit dem Niederländer Kay Smits (105 Tore, Platz sechs in der Torschützenliste) im rechten und Tobias Schwolow (61, Platz 32) im linken Rückraum haben die Gäste ohnehin zwei brandgefährliche Rückraum-Asse in ihren Reihen.

Erwartet einen sehr beweglichen Gegner, der einen schnellen Ball spielt: Hagens Cheftrainer Niels Pfannenschmidt. (Foto: Michael Kleinrensing)

Grundsätzlich beschreibt Pfannenschmidt den Gegner als „sehr bewegliche Mannschaft, die einen sehr schnellen Ball spielt“. In der Defensive agiert der WHV mit einer offenen 6:0-Abwehr mit einem starken Torhüter Dennis Doden dahinter. „Auf das Wiedersehen mit ihm freue ich mich sehr. Ich habe ihn in Hamm trainiert, damals nach Lemgo geholt“, berichtet Pfannenschmidt mit Blick auf eine kleine persönliche Note.

Einsatz von Pröhl weiter fraglich

Personell gestaltet sich die Lage bei der Eintracht unverändert: Hinter dem Einsatz von Tilman Pröhl steht ein Fragezeichen, ansonsten sind alle Akteure fit und an Bord.

1 Antwort

  1. Königsblauer Knappe

    Der WHV ist mit Sicherheit eine sehr schwer zu spielende Mannschaft, ein unbequemer Gegner, der nur zu schlagen ist, wenn unser VfL einen guten Tag erwischt und jeder bereit ist ans Limit zu gehen. Auch wir Zuschauer-/innen. Wir sehen uns morgen id Enervie-Arena und geben zusammen Power! Glück auf!

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