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Beim zweiten Anlauf nach Hagen – Gaubatz verstärkt die rechte Seite

Einen ersten Neuzugang vermeldet Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen für kommende Spielzeit. Jan-Lars Gaubatz wechselt vom Liga-Rivalen ASV Hamm-Westfalen zu den Grün-Gelben. Der Linkshänder wird Routinier Matthias Aschenbroich ersetzen, den es nach der Spielzeit zum derzeitigen Oberligisten HSG Bergische Panther zieht. Der 26-Jährige ist einer der Wunschspieler von Trainer Lars Hepp, der ihn gerne schon ein Jahr früher nach Hagen gelockt hätte. „Vor etwas über zwei Jahren habe ich mir einen Kreuzbandriss zugezogen, kurze Zeit später, im Dezember, hat Lars mich angerufen“, erinnert sich Gaubatz.

Damals hatte der Halbrechte, der aber auch die Außenbahn einnehmen kann, allerdings bereits beim ASV Hamm-Westfalen zugesagt. Ein Jahr später, „sogar genau in der gleichen Kalenderwoche“, wie Gaubatz schmunzelnd berichtet, klingelte erneut sein Telefon – und diesmal hatte Hepp Erfolg: „Es war genau wie das erste Telefonat ein gutes Gespräch, ich hatte direkt ein gutes Gefühl. Lars hat mir die Perspektiven des Vereins aufgezeigt, dass sich der Verein mittelfristig in der 2. Bundesliga etablieren will.“ Beim VfL Gummersbach in dessen Jugendinternat ausgebildet und groß geworden, debütierte der Student als Profi bei der TSG Friesenheim, ehe es ihn nach drei Jahren wieder zurück zu seinem Ausbildungsverein zog. Wegen der Knieverletzung kreuzten sich die Wege des Hagener Neuzugangs mit Marc Strohl, einer der großen Entdeckungen im diesjährigen Kader. „Nach dem Kreuzbandriss habe ich länger mit ihm zusammengespielt, da ich erst einmal in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam. Er hat schon in Gummersbach eine gute Entwicklung genommen – und jetzt noch einmal einen großen Sprung gemacht“, urteilt Gaubatz über seinen baldigen Wieder-Kollegen, der seinerseits begeistert ist, wieder mit dem Linkshänder zusammenzuspielen: „Das ist für uns ein toller Transfer. ‚Gaubi’ ist ein super Handballer und auch ein toller Typ.“

In Hagen hat Gaubatz für zwei Jahre unterschrieben, sein Kontrakt gilt auch im Falle eines Abstiegs in die 3. Liga. „Das Ziel in Hagen ist ganz klar die 2. Bundesliga – dann muss man zur Not den Umweg in Kauf nehmen. Das Ziel würde in diesem Fall ja sofort sein, schnellstmöglich wieder hochzukommen. Ich habe in meinem Kopf aber noch lange nicht aufgegeben, die 2. Bundesliga abgehakt. Es sind noch genügend Spiele“, erklärt der 26-Jährige. Zumal der Neuzugang auch von seinen übrigen zukünftigen Mannschaftskollegen neben Strohl eine hohe Meinung hat: „Die Mannschaft hat ganz klar das Potenzial, um die Klasse zu halten. Und eigentlich noch viel mehr.“ Seine neuen Kollegen auf der rechten Seite hat er auch schon studiert. „Ich denke, dass wir uns da sehr gut ergänzen, speziell Dragan Tubic und ich sind ganz andere Spielertypen, das ist ein Vorteil für uns und den Trainer“, analysiert der Halbrechte.

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