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Bergischer HC – VfL Eintracht Hagen 26:23 (14:13)

„Die Punkteserie ist zwar unterbrochen, aber die Leistungsserie ist nicht gebrochen. Die Mannschaft hat wieder eine überragende Vorstellung abgeliefert – und es waren nur Kleinigkeiten, die am Ende den Unterschied ausgemacht haben. Wir können stolz sein.“ – treffender als beim Kurzfazit von Sportdirektor Michael Stock Sekunden nach dem Abpfiff ist die Vorstellung der Handballer des VfL Eintracht Hagen beim unangefochtenen Spitzenreiter Bergischer HC wohl kaum einzuordnen. Die Grün-Gelben hielten die Partie gegen den Primus der 2. Bundesliga, der bislang in 23 Versuchen 22 Mal als Sieger vom Platz ging, lange offen, ehe sie sich letztlich wegen Nuancen doch geschlagen geben mussten.

Gäste lassen sich nicht abschütteln

Die 1:0-Führung von Linus Arnesson konterten Sören Kress und Bartosz Konitz mit zwei schnellen Treffern zur ersten Führung der Gäste, die bis zum 6:5 von Andreas Bornemann (11.) Bestand haben sollte. Die Fans unter den 2.208 Besuchern in der Klingenhalle, die nach der von Arnor Gunarsson besorgten 7:6-Führung des Gastgebers dachten, es entwickele sich ein Selbstläufer, sollten sich getäuscht sehen. Bis zum 10:10 (19.) glich der VfL immer wieder aus, erst in der 22. Minute gelang Max-Leon Bettin per Siebenmeter die erste Zwei-Tore-Führung der „Löwen“. Bis zum Pausenpfiff verkürzte die Eintracht diese jedoch wieder auf einen Treffer.

 

Kapitän Sebastian Schneider brachte seine Farben noch einmal auf ein Unentschieden heran – mehr war für die Eintracht nicht möglich. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Auch in der zweiten Halbzeit ließen sich die Gäste nicht abschütteln. Im Gegenteil, beim 16:16 von Kapitän Sebastian Schneider hatten sie wieder ausgeglichen – und verpassten in der Folge das ein und andere Mal die Möglichkeit, selbst wieder vorzulegen. So dauerte es bis zur 46. Minute, ehe die Hausherren nach dem Treffer von Maciej Majdzinski wieder mit zwei Toren vorne lagen.

Vorentscheidende 50:50-Situation

Zwei weitere „Netze“ ließen die Gäste erstmals taumeln, doch die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt biss sich wieder in Partie und verkürzte auf 21:23 – in dieser Phase folgte eine 50:50-Entscheidung bei einem Gegenstoß, die mit einem Schrittfehler für den VfL endete. Mehr als der Anschlusstreffer zum 23:25 war für die Eintracht dann nicht mehr möglich, ehe Majdzinski mit seinem siebten Treffer den Endstand besorgte.

Das war wirklich ein tolles Handballspiel.

„Das war wirklich ein tolles Handballspiel mit vielen taktischen Kniffen, etwa verschiedenen Abwehrformationen“, bilanzierte Pfannenschmidt – und in der Tat hatten sich sowohl der Ostwestfale als auch sein geschätzter Gegenüber Sebastian Hinze viele Griffe in die Trickkiste einfallen lassen, um den Kontrahenten zu überraschen. Mit der Leistung seiner Farben, speziell in der Defensive, zeigte sich der 43-Jährige rundum zufrieden: „Das haben die Jungs wirklich gut gemacht.“ Letztlich zeigte sich Pfannenschmidt aber auch als fairer Verlierer: „Die Leistung war gut, aber wir haben keine Zähler mitgenommen, was möglich gewesen wäre, wenn alles gepasst hätte – aber bei dem Gesamtpaket, das der BHC heute geliefert hat, muss man auch anerkennen, dass sie letztlich auch drei Tore besser waren.“

 

VfL: Mahncke (1.-30., 8 Paraden), Jerkovic (31.-60., 8 Paraden); Kress (6), Tubic (3), Pröhl (2), Schneider (3), Fauteck, Renninger (1), Konitz (1), König (n.e.), Roskosch (n.e.), Waldhof, Bornemann (4), Mestrum (2), von Boenigk (1).

BHC: Rudek (14.-54., 7 Paraden), Rutschmann (1.-14., 54.-60., 5 Paraden); Bettin (2/2), Darj (2), Petrovsky (1), Gunarsson (6), Nippes (1), Majdzinski (7), Kotrc (3), Artmann (2), Szücs, Gutbrod, Arnesson (2), Criciotoiu (n.e.).

Siebenmeter: 3/2 – 0 (Gunarsson wirft über das Tor).

Zeitstrafen: 4 – 6 (Darj, Szücs – Pröhl, Waldhof, Bornemann).

Schiedsrichter: Pawel Fratczak und Paulo Ribeiro.

Zuschauer: 2.208 in der Klingenhalle.

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