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Finale gegen Oppenweiler: VfL Eintracht Hagen – HSG Krefeld 23:21 (12:6)

Nach dem klaren Hinspiel kann der VfL Eintracht Hagen auch das Rückspiel gegen HSG Krefeld für sich entscheiden und marschiert mit zwei Siegen aus der Zwischenrunde in die Finalrunde. Jeweils in einem Hin- und Rückspiel gegen HC Oppenweiler/Backnang wird nun der Aufsteiger ermittelt. Ab jetzt heißt es: alles oder nichts!

Anfangsnervosität abgelegt

Dabei begann das Spiel auf beiden Seiten extrem fahrig. VfL-Trainer Stefan Neff änderte seine Startformation zum vergangenen Spiel lediglich auf einer Position. Für den angeschlagenen Valentin Schmidt, der geschont wurde, startete Eigengewächs Luca Klein auf der Spielmacherposition. Während beide Angriffsreihen in den Anfangsminuten ihre Präzision suchten, standen die Abwehrreihen im Verbund mit zwei starken Torhütern auf beiden Seiten sehr sicher. Nach 13 gespielten Minuten war das Spiel noch ausgeglichen (3:3) und Oliver Krechel im Tor der Krefelder hatte zu diesem Zeitpunkt bereits vier Paraden, unter anderem konnte er zwei Siebenmeter halten. Ein 3-0-Lauf verschaffte der Eintracht die erste deutlichere Führung, die noch deutlicher hätte ausfallen müssen, bei klarerer Chancenauswertung. Das nahm Neff auch zum Anlass für seine erste Auszeit nach gut 20 Minuten, denn die Chancen wurden zwar zum Teil schön rausgespielt, die Ausbeute war allerdings nicht zufriedenstellend. Seine Spieler nahmen sich diese Kritik zu Herzen und gingen konsequenter in die Offensivaktionen. Fortan beherrschten die Grün-Gelben das Spiel und sicherten sich einen Sechs-Tore-Vorsprung (12:6) in die Halbzeit.

Beruhigender Vorsprung

Damit nahm der VfL auch die letzten Krefelder Hoffnungen auf ein Weiterkommen: ,,Wir wollten in den ersten Minuten allen zeigen, dass hier heute kein Wunder passiert. Das haben meine Männer hervorragend umgesetzt.“ Auch in der zweiten Hälfte schlichen sich weiter einige technische Fehler und Unkonzentriertheiten bei beiden Mannschaften ein. Trainer Neff schaute sich das bis zum 13:11 in der 36. Minute in Ruhe an und nahm seine zweite Auszeit. Ihm fehlte es an der richtigen Körpersprache und Konsequenz im Angriff, denn immer mehr wurden zu schnell die Abschlüsse gesucht. Dabei konnten sich neben Klein auch Juniorennationalspieler Niko Bratzke und Julian Athanassoglou beweisen, die ihre Spielanteile bekamen und sich gut in das Spiel einfügten: ,,Insgesamt haben in der zweiten Halbzeit 2-3% gefehlt, was auch an der fehlenden Eingespieltheit lag“, so Neff auf der anschließenden Pressekonferenz. Dennoch kam ein Krefelder Sieg nie wirklich in Frage und die Hagener sicherten sich über ein 20:16 nach 50 gespielten Minuten das Ticket für die Finalspiele.

HC Oppenweiler/Backnang wartet

,,Zwei Siege mit +16 Tordifferenz gegen Krefeld sprechen für sich. Wir gehen nun mit gehörig viel Selbstvertrauen in die Finalspiele, worauf wir uns ab Sonntag bereits vorbereiten. Ich freue mich, dass wir es geschafft haben und werden jetzt alles dafür tun, das große Ziel zu erreichen“, so ein erleichterter VfL-Trainer. In den zwei Finalspielen trifft die Eintracht nun auf den HC Oppenweiler/Backnang , der sich gegen in einem Krimi knapp gegen TUS Vinnhorst durchsetzen konnte. Stefan Neff freut sich auf einen neuen Namen: ,,Jetzt kommt es dazu, wozu es auch im regulären Saisonverlauf gekommen wäre, ein Nord-West-Team gegen eine Mannschaften aus dem Süden. Wir freuen uns auf die beiden „Alles-oder-nichts-Spiele“ gegen einen Gegner, der völlig verdient im Finale steht und erster in ihrer Gruppe geworden ist. Da wartet Qualität pur auf uns, aber was anderes war im Finale auch nicht zu erwarten.“ Das Hinspiel findet bereits am Samstag um 19 Uhr in der Krollmann Arena statt, bevor dann im Rückspiel die endgültige Entscheidung über Aufstieg oder nicht fällt.

Eintracht: Mahncke, Grzesinski, Bürgin (4), Becker (1), Beemsterboer (1), Pröhl (2), Bratzke (1), Klein (4), Voss-Fels (1), Ridder, Athanassoglou (3), Gaubatz, Kister (1), Mestrum (4), Stefan, Toromanovic.

Eigengewächs Luca Klein überzeugt mit einer sehr guten Leistung als Spielmacher.

2 Antworten

  1. Stefan Bonzek

    Zieht man am Ende der Zwischenrunde ein erstes Fazit soso kommt es dazu, wozu es auch im regulären Saisonverlauf gekommen wäre, ein Nord-West-Team gegen eine Mannschaften aus dem Süden. Alles-oder-nichts-Spiele“ am Ende einer in jeder Hinsicht in die Geschichte eingehenden Saison.

    Mit viel Selbstvertrauen dürfte unsere Mannschaft am kommenden Samstag in das erste Finalspiel gegen den HC Oppenweiler gehen,bevor es dann eine Woche später in der heimischen Krollmann Arena um die endgültige Entscheidung über Aufstieg oder nicht geht. Wir freuen uns auf die beiden „Alles-oder-nichts-Spiele“ gegen einen Gegner, der völlig verdient im Finale steht und erster in ihrer Gruppe geworden ist. Da wartet Qualität pur auf uns, aber was anderes war im Finale auch nicht zu erwarten.“ so ein am Ende der Zwischenrunde erleichternde Eintracht Cheftrainer Neff. Mit dem HC Oppenweiler erwartet uns am Schluss dieser Finalrunde ein spielstarker Gegner. Qualität pur Handball auf hohem Niveau so ein erstes Resümee von Cheftrainer Neff der seine Mannschaft schon seit Sonntag auf die Finalspiele intensiv vorbereitet.

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