Spielbericht: VfL Eintracht Hagen – TuS Ferndorf 35:38 (17:17)

Im Derby gegen den TuS Ferndorf reicht dem VfL Eintracht Hagen eine gute Halbzeit nicht, um zwei Punkte einzufahren und schließt die Saison auf Tabellenplatz 19 ab. Die Ferndorfer dagegen feiern ihre Revanche für die Hinspielniederlage und landen als Aufsteiger auf einem beachtlichen achten Tabellenplatz.

Erste Halbzeit ausgeglichen

Nach der emotionalen Verabschiedung von sieben Spielern der Eintracht, kommt das Team von Trainer Niels Pfannenschmidt sehr gut in das Spiel und kann mit hohem Tempo schnelle Tore erzielen. Jan König, der ein gutes Spiel machte, gelang nach gut 15 Minuten die erste Drei-Tore-Führung zum 9:6. Ferndorf zeigte aber, dass sie den Derbysieg unbedingt wollten und ließen zu keiner Phase des Spiels die Köpfe hängen. Immer wieder kämpften sie sich heran und konnten kurz vor dem Halbzeitpfiff zum 17:17 ausgleichen.

VfL schafft keine Konstanz über 60 Minuten

Direkt nach Wiederanpfiff war es Andersson, der die erste Ferndorfer Führung in diesem Spiel erzielte. Bis zur 35. Minute verlief das Spiel ähnlich ausgeglichen wie in der ersten Halbzeit. Dann folgte jedoch eine Schwächephase der Hagener, die in vielen Spielen in dieser Saison schon den Sieg gekostet hat. Dank eines starken Kai Rottschäfer im Tor der Ferndorfer, der nach 13 Jahren sein letztes Spiel für den TuS machte und in den wohlverdienten Handball-Ruhestand geht, konnten die Gäste erstmal auf drei Tore davonziehen. VfL-Trainer Niels Pfannenschmidt sah sich gezwungen, sein Team durch eine Auszeit wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Dies gelang auch, angeführt von einem stark aufgelegten Sören Kress kam Hagen zu sehenswerten Treffern, erholte sich aber die restliche Spielzeit nicht von dem Rückstand. So konnte TuS Ferndorf die letzten Minuten entspannt runterspielen und das Ergebnis von 35:38 sicher nach Hause bringen.

Kein versöhnliches Ende

Während Ferndorf seine starke Saison feiert, heißt es für den VfL nun die Wunden zu lecken und gestärkt in die neue Saison zu gehen. Die Mannschaft wird ein neues Gesicht bekommen, um nächstes Jahr wieder anzugreifen. Geschäftsführer Joachim Muscheid und 1. Vorsitzende Detlef Spruth verabschiedeten und dankten den scheidenden Spielern Dragan Tubic, Sören Kress, Sebastian Schneider, Jan König, Andreas Bornemann, Dominik Waldhof und Jonas Del, die alle zum Einsatz kamen und die letzten Minuten im Trikot der Gelb-Grünen erlebten. ,,Ich habe mich auch eben in der Kabine von ihnen verabschiedet, ich wünsche ihnen von Herzen alles Gute”, so der Trainer Pfannenschmidt.

Es spielten: Mahncke (1.-36. und 48.-60./ 6 Paraden), Mossuto (26.-48./ 2 Paraden), Brand (3), Bornemann, Dell (1), Kress (9), König (3), Pröhl (2), Schmidt(8/3), Schneider, Stefan (5), Tomomanovic (1), Tubic (1), Waldhof (2)

Jan König verabschiedete sich mit drei Toren vom VfL-Publikum. (Foto: NBphotography)

Sag was dazu! Kommentar hinterlassen....

*

Wir danken unseren Sponsoren