DJK Wölfe Rimpar – VfL Eintracht Hagen 28:17 (16:5)

Nach zuvor drei Siegen in Serie erlitten die Handballer des VfL Eintracht Hagen bei ihrem Gastspiel bei der DJK Wölfe Rimpar einen herben Dämpfer. Die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt hatte in der S. Oliver Arena in Würzburg keine Chance und rutschte aufgrund der Niederlage in der Tabelle der 2. Bundesliga auf den 16. Platz ab. Zwei Punkte Vorsprung weist die Bilanz der Grün-Gelben auf den EHV Aue auf dem ersten Abstiegsplatz aus – kommenden Freitag kommt es in der Hagener Arena am Ischeland zum direkten Aufeinandertreffen mit dem Team aus dem Erzgebirge.

Konitz besorgt einzige Führung

Als der zuletzt so starke Bartosz Konitz nach 37 Sekunden das 1:0 für die Gäste besorgte, ahnte noch keiner der mitgereisten Fans, dass dies die einzige Führung der Hagener sein sollte. Ebenso wenig ließ der Zwischenstand von 3:5 nach einem Treffer von Andreas Bornemann zur Mitte des ersten Abschnitts vermuten, dass die Begegnung bereits zur Halbzeit entschieden sein sollte. Es folgten drei Rimparer Treffer in Folge, ehe nach einem weiteren Treffer von Konitz (19.) eine längere Leidenszeit beginnen sollte. Während die Hausherren bis zum Pausenpfiff noch acht Mal trafen war für den VfL nur noch Julian Renninger erfolgreich – in der 29. Minute.

Bei der Niederlage in Rimpar half auch alle Anfeuerung von außen nicht. (Foto: Michael Kleinrensing)

Die zweite Halbzeit begann für die Gäste wie die ersten 30 Minuten: Zunächst trafen die Hagener, danach setzte es drei Gegentreffer. Nach dem Treffer von Lukas Böhm zum 22:7 (45.) rafften sich die Gäste noch einmal auf und legten einen 8:1-Lauf hin – dies war allerdings angesichts des vorherigen Spielverlaufs nur Makulatur.

Wir hatten gleich zu Beginn Probleme im Angriff.

„Wir hatten gleich zu Beginn Probleme im Angriff, taten uns schwer gegen die aggressive Deckung mit Max Brustmann dahinter. Wir haben einfach zu wenige Zweikämpfe gewonnen, dadurch bedingt häufiger schwach abgeschlossen. Wegen dieser Schwächen haben wir in der Phase, in der Rimpar weggezogen ist, zu viele Gegenstöße kassiert“, resümierte Pfannenschmidt nach dem Schlusspfiff. An diesem gebrauchten Tag war für den Ostwestfalen einzig der Umstand, dass seine Farben die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalteten, was sich Kapitän Sebastian Schneider und Co. in der Kabine vorgenommen hatten („Wir wollten die zweite Halbzeit nicht verlieren.“), ein positiver Aspekt. Schlussendlich zeigte sich der 43-Jährige als fairer Verlierer: „Man muss halt auch anerkenne, dass Rimpar in der ersten Halbzeit richtig, richtig gut gespielt hat.“

Zwei wichtige Heimspiele zum Jahresabschluss

Das Jahr endet für die Eintracht nun mit zwei eminent wichtigen Heimspielen: Gegen den direkten Kontrahenten Aue und – zum Rückrundenauftakt am zweiten Weihnachtstag – gegen den TV Emsdetten.

VfL: Mahncke (1.-30., 6/1 Paraden), Jerkovic (31.-60., 11/1 Paraden); Kress (3/1), Tubic, Schneider (1), Fauteck, Renninger (4), Konitz (3), Saborowski (2), Waldhof, Bornemann (1), Mestrum, von Boenigk (3).

DJK: Brustmann (1.-49., 14 Paraden, 1 Tor), Wieser (49.-60., 1 Parade); Kraus, Schmitt, Schömig (3), Böhm (1), Gempp, Schäffer (6), Schmidt (2/1), Kaufmann (3), Brielmeier (2), Herth (2/1), Sauer (8).

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