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DKMS: Die 1. Mannschaft registriert sich für erkrankte Handballerin

Liebe Handballfreunde,

jemand aus der „Handball-Familie“ braucht unser aller Hilfe. Unser Kooperationsvereinsverein HSG Wetter/Grundschöttel ist an uns herangetreten, da eine Familienangehörige und gleichzeitig Spielerin des TV Brechten an Leukämie erkrankt ist und dringend einen Stammzellspender braucht, um wieder gesund zu werden. Deswegen bittet das Team, dass sich möglichst viele Menschen als Stammzellspender registrieren lassen. Wer darf sich registrieren? Jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren! Wo mach ich das: Geht einfach auf www.dkms.de/machunswiederkomplett und geht auf den „Jetzt registrieren“-Button. Dann bekommt ihr ein Set und eine Anleitung nach Hause geschickt und dann heißt es „Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein!“. Alles zurück an die DKMS schicken und fertig! Lasst uns so alle helfen, dass mehr Patienten weltweit eine Chance auf ein zweites Leben erhalten.

Die Damen des TV Brechten bitten um Hilfe.

Eintracht-Team als Vorbild

Um als Vorbild voranzuschreiten, haben sich die Eintrachtler bereits in einer gemeinsamen Aktion vor dem Training typisieren lassen. Die, die noch nicht registriert waren haben geschlossen die Anmeldebögen ausgefüllt und den Speichelabstrich mit den Wattestäbchen gemacht. Bitte macht es den Jungs nach und helft der Spielerin des TV Brechten. Insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Registrierungszahlen der DKMS gesunken, da sie keine Aktionen mehr vor Ort machen können. Lasst uns als Handball-Familie zusammen halten und ein Zeichen setzen: Registriert euch jetzt auf www.dkms.de/machunswiederkomplett und werdet so vielleicht für einen Patienten zum Lebensretter.

Die Profis haben das Registrierung online angefordert und sich gemeinsam vor dem Training registriert.

 

WARUM DIE STAMMZELLSPENDE SO WICHTIG IST:

  1. Einen geeigneten Stammzellspender für einen Patienten zu finden, kann unglaublich schwer sein. Entscheidend für die erfolgreiche Übertragung von Stammzellen ist die Übereinstimmung der Gewebemerkmale (HLA-Merkmale) zwischen Spender und Patient. Diese ist bei Nichtverwandten äußerst selten, da inzwischen über 16.000 verschiedene Gewebemerkmale bekannt sind, die in Abermillionen Kombinationen auftreten können.
  2. Über 7 Mio. Spender sind mittlerweile bei der DKMS im weltweiten Verbund registriert. Dennoch warten viele Blutkrebspatienten, die eine Transplantation benötigen, vergeblich auf einen geeigneten Spender. Daher sind auch Sie so wichtig: Ihre Stammzellen können vielleicht schon morgen Leben retten.
  3. Grundsätzlich kann jeder, der im Alter zwischen 17 und 55 Jahren und bei guter Gesundheit ist, als potenzieller Stammzellspender registriert werden. Außerdem sollten Sie mindestens 50 kg schwer sein und kein starkes Übergewicht haben, d. h. der Body Mass Index sollte nicht mehr als 40 betragen (BMI = Gewicht / Körpergröße in m2). Mit einem Bluttest (nur 5ml Blut) oder alternativ durch einen Wangenabstrich werden Ihre Gewebemerkmale bestimmt. Zeigen diese eine Übereinstimmung mit denen eines Patienten, folgen weitere Tests.
  4. Die Stammzellen befinden sich in hoher Anzahl im Knochenmark des Beckenkamms. Werden Sie als einer der Wenigen ermittelt, die vielleicht Leben retten können, gibt es zwei verschiedene Verfahren, Stammzellen zu spenden:

DIE KNOCHENMARKENTNAHME

Dieses Verfahren wird in 20 Prozent der Fälle angewandt.

  • Bei dieser Methode werden dem Spender unter Vollnarkose aus dem Beckenkamm ca. 5 Prozent seines Knochenmarks entnommen.
  • Dieses regeneriert sich etwa nach 2 bis 4 Wochen wieder.
  • Nach der Entnahme kann für wenige Tage ein lokaler Wundschmerz entstehen – ähnlich dem einer Prellung.
  • Zur Knochenmarkentnahme bleibt der Spender für 2 bis 3 Tage im Krankenhaus. Anschließend sollte er nach Rücksprache mit der Entnahmeklinik zur Erholung für ein paar Tage zu Hause bleiben.
  • Das Risiko der Knochenmarkentnahme ist gering. Es beschränkt sich im Wesentlichen auf das Narkoserisiko. Welches Verfahren zur Stammzellgewinnung beim Spender angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des Patienten. Nach Möglichkeit wird auf die Wünsche des Spenders Rücksicht genommen. Bei beiden Verfahren werden die anfallenden Kosten sowie der Verdienstausfall des Spenders übernommen.

 

DIE PERIPHERE STAMMZELLENTNAHME

Dieses Verfahren wird in 80 Prozent der Fälle angewandt.

  • Dem Spender wird über 5 Tage der Wachstumsfaktor G-CSF verabreicht, der auch natürlich im Körper vorhanden ist. Dieses Medikament steigert die Anzahl der Stammzellen im Blut, die dann über ein spezielles Verfahren direkt aus dem Blut gewonnen werden.
  • Während der Gabe des Medikaments können grippeähnliche Symptome auftreten.
  • Es ist kein stationärer Aufenthalt notwendig.
  • Dieses Verfahren wird bei der DKMS seit 1996 angewandt. Langzeitnebenwirkungen sind nach dem heutigen Forschungsstand nicht belegt.

Geldspende:

Im Kampf gegen Blutkrebs zählt jeder Euro, denn allein die Registrierung eines neuen Spenders kostet die DKMS 40 Euro. Deshalb ist es wünschenswert, wenn Spender die Kosten ihrer Registrierung ganz oder teilweise übernehmen. Da dies jedoch nicht allen möglich ist, werden dringend Geldspenden benötigt, die uns unserem Ziel näher bringen: den Blutkrebs zu besiegen.

Weitere Informationen erhaltet ihr vor Ort, auf dkms.de oder direkt bei der DKMS.

 

 

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