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Vorschau: Vierter und letzter Doppelspieltag in der Saison 2017/18

Am vierten und letzten Doppelspieltag der 2. Bundesliga in der Saison 2017/18 stehen für die Handballer des VfL Eintracht Hagen zwei schwere Aufgaben auf dem Programm. Zunächst empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt am Freitag im Derby den ASV Hamm-Westfalen, ehe die Grün-Gelben am Sonntag zum heimstarken Namensvetter nach Hildesheim reisen.

VfL Eintracht Hagen – ASV Hamm-Westfalen (Freitag, 19.30 Uhr, Arena am Ischeland)

Trotz einer Serie von fünf Niederlagen seit dem Sieg bei Spitzenreiter Bergischer HC hebt Pfannenschmidt die Qualität der Gäste hervor. „Hamm hat ungeachtet der Niederlagenserie gut gespielt, vier der Niederlagen waren gegen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel. Sie sind schon in einer Kategorie mit Mannschaften wie dem VfL Lübeck-Schwartau oder der HSG Nordhorn-Lingen anzusiedeln“, unterstreicht Pfannenschmidt, schiebt dann aber nach: „Gerade zuhause haben wir immer gut gespielt – und ich bin mir sicher, dass wir das auch am Freitag tun werden. Und gegen Schwartau und Nordhorn haben wir zuhause gewonnen.“

 

Hagens Cheftrainer Niels Pfannenschmidt möchte die Bilanz gegen seinen Ex-Klub unbedingt aufbessern – nach Möglichkeit mit Punkten. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Im Februar 2017 war Pfannenschmidt nach seinem Engagement bei den Westfalen an die Volme gewechselt. „Die bisherige Bilanz gegen meinen Ex-Verein ist leider nicht so toll“, berichtet der 44-Jährige mit Blick auf hohe Niederlagen in der Meisterschaft sowie im Testspiel in der Wintervorbereitung. Diese Statistik soll nun vor heimischer Kulisse aufgewertet werden.

Es bedarf einer besonderen Leistung.

Bei den Gästen ist in den jüngsten Spielen die Leichtigkeit verloren gegangen, die noch in der Hinrunde so etwas wie das Markenzeichen der Mannschaft von Kay Rothenpieler war. „Das hing sicherlich auch mit Verletzungen zusammen. Dennoch fehlte ihnen zuletzt spürbar das Selbstverständnis und Selbstvertrauen der ersten Halbserie. Das ist unsere Chance, ein besseres Ergebnis zu erzielen und etwas Zählbares zu verbuchen. Dafür bedarf es aber einer besonderen Leistung – und wir können zeigen, dass wir aus den ersten beiden Niederlagen gegen Hamm etwas gelernt haben“, analysiert Pfannenschmidt.

Gute Defensive, starkes Tempospiel

Die Stärken des ASV sieht Hagens Trainer vor allem in der guten Defensive, aus der heraus ein starkes Tempospiel aufgezogen wird. Diese beiden Abteilungen werden mit der Rückkehr von Abwehrchef Markus Fuchs und Torjäger Vyron Papadopoulos weiter aufgewertet. Zudem sicherten sich die Nachbarn im Winter die Dienste von Kreisläufer Stanko Sabljic, der sich nach langer Verletzungspause in Hagen fit hielt. „Sie kommen mit voller Kapelle, daher muss bei uns umso mehr alles passen. Falls das klappt haben wir durchaus eine Chance“, resümiert Pfannenschmidt abschließend.

 

Allrounder Jan König fällt mit einem Muskelfaserriss weiter aus. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Neben den beiden Langzeitverletzten Jan-Lars Gaubatz und Julian Renninger muss Pfannenschmidt am Doppelspieltag auf Jan König verzichten. Der Allrounder laboriert an einem Muskelfaserriss. Ansonsten sind nach aktuellem Stand alle Spieler fit und an Bord.

 

Vorschau: Eintracht Hildesheim – VfL Eintracht Hagen (Sonntag, 17 Uhr, Volksbank-Arena Hildesheim)

Auch vor dem Gegner in der zweiten Begegnung des Doppelspieltags, Eintracht Hildesheim, warnt Hagens Übungsleiter eindringlich. „Hildesheim hat mit dem Heimsieg gegen den HC Elbflorenz nochmal ein Ausrufezeichen gesetzt und den letzten Strohhalm ergriffen“, hebt Pfannenschmidt die Situation des Tabellen-Vorletzten hervor. Nur noch zwei Zähler – und ein deutlich besseres Torverhältnis der HSG Konstanz – trennen die Mannschaft von Trainer und Geschäftsführer Gerald Oberbeck noch vom „rettenden Ufer“. Daher werden die Niedersachsen alles daran setzen, in den Begegnungen beim Dessau-Roßlauer HV 06 und eben gegen die Grün-Gelben den nächsten großen Sprung zu schaffen.

Hildesheim wird von einer beeindruckenden Atmosphäre getragen.

„Wir haben beim Sieg gegen Elbflorenz sehen können, dass Hildesheim ein starker Gegner ist, den eine beeindruckende Atmosphäre getragen hat. Sie kämpfen bis zur letzten Sekunde, haben eine starke Moral und werden gegen Dessau und gegen uns alles reinhauen“, erklärt Pfannenschmidt, für den der jüngste Hildesheimer Erfolg zudem ein Beleg dafür ist, wie wenig die Papierform in der 2. Bundesliga wert ist: „Diese Begegnung könnte das schwerste Spiel der Saison für uns werden. Wir haben das Hinspiel hoch gewonnen, sie stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz, haben zehn Punkte weniger als wir. Das müssen wir aber zwingend aus den Köpfen herausbekommen und die Begegnung so angehen, wie das Hinspiel – sonst passiert uns das Gleiche wie Elbflorenz und wir verlieren das Spiel.“

Starke Heim-Auftritte

Beleg für Pfannenschmidts Einschätzung sind speziell die Leistungen der Hildesheimer in der heimischen Volksbank-Arena, in denen sie stets auch gegen die Spitzenmannschaften eine gute Figur abgegeben haben oder diese gar am Rande der Niederlage hatten. Einzig gegen Erstliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten unterlag die Oberbeck-Sieben mit sechs Toren, gegen Liga-Primus Bergischer HC waren es fünf Treffer Differenz. Ansonsten ging es deutlich enger zu, egal wie der Gegner hieß.

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