EHV Aue – VfL Eintracht Hagen 29:25 (12:14)

Eine ärgerliche wie vermeidbare Niederlage kassierten die Handballer des VfL Eintracht Hagen in der 2. Bundesliga im Saisonfinale beim EHV Aue. Lange Zeit sah die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt dabei wie der sichere Sieger aus, vergab aber über 60 Minuten zu viele Chancen, um am Ende die beiden Zähler mit nach Hause zu nehmen.

Es ist herausragend, was wir in dieser Spielzeit geleistet haben.

„Das schmälert aber nicht unseren Gesamterfolg – es ist herausragend, was wir in dieser Spielzeit geleistet haben“, unterstrich der Ostwestfale kurz nach dem Schlusspfiff. Zuvor hatte er sich aber selbst „etwas geärgert“, wie er zugab. Schließlich hatten die Grün-Gelben im ersten Abschnitt gut begonnen und die meiste Zeit mit drei Treffern geführt – beim 14:10 von Jan von Boenigk (29.) waren es gar vier Tore Unterschied.

Höhere Pausenführung leichtfertig vergeben

Doch bereits in dieser Phase sollte sich das große Manko der Gäste deutlich zeigen: Die Chancenverwertung. „Wir haben das Spiel selbst ‚vereiert’. Zur Halbzeit müssen wir deutlicher vorne liegen. Zwar führen wir die ganze Zeit, was aber mehr an der stabilen Defensive lag“, analysierte der 44-Jährige.

 

Linksaußen Daniel Mestrum erzielte die letzte Führung für seine Farben. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Trotz der vielen vergebenen Möglichkeiten – allein vom Kreis ließ die Eintracht acht freie Bälle liegen – hielt die Führung bis zum 23:22 (49.) von Daniel Mestrum an. Danach sollte sich die schwache Wurfquote allerdings rächen, selbst der siebte Feldspieler, den Pfannenschmidt fortan ins Rennen schickte, verhalf dem VfL nicht mehr zur Wende.

Die Jungs können stolz auf ihre Leistung sein.

„Es ist schade, dass wir nicht noch zwei Punkte mitgenommen haben. Das wäre der krönende Abschluss gewesen. Trotzdem können die Jungs sehr stolz auf ihre Leistung in der gesamten Spielzeit sein, und ich bin es auch“, resümierte Pfannenschmidt, der den Ausfall von gleich fünf Akteuren keineswegs als Ausrede gelten lassen wollte.

VfL:Mahncke (1.-47., 9 Paraden), Jerkovic (47.-60., 1 Parade); Lindner (2), Kress (4), Pröhl (2), Schneider (2), Fauteck (3), König, Saborowski (2), Waldhof, Bornemann, Mestrum (5/1), von Boenigk (5).

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