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Ein Blick in die Eintracht-WG spnsored by EWG

Noch ist nicht alles fertig aufgebaut, es fehlen noch ein paar Vorhänge oder hier und da eine Lampe: ,,Aber wir richten jeden Tag etwas mehr ein, wir haben da auch keinen Stress“, so Theo Bürgin, einer von drei Mitgliedern in der neuen Eintracht-WG, der vorher bei seinen Eltern in Gelsenkirchen gewohnt hat. Dass sich hier auf ca. 80qm alles um Handball und Sport allgemein dreht, ist unschwer zu erkennen. An den Wänden hängen NBA-Spieler, im Fernsehen läuft DAZN und an der Playstation wird NBA2k oder Madden NFL gezockt. ,,Das tolle an unserer WG ist, man ist nie alleine. Entweder sind die Mitbewohner da oder ein Mannschaftskollege aus der A-Jugend ist zu Besuch“, grinst Theos Mitbewohner Chris Funke. Doch die WG ist nicht nur eine reine Spaß- und Sportarena, sondern stellt auch einen sehr nützlichen Teil in dem Leben der drei Handballer dar. Denn alle drei spielen zwar beim VfL Eintracht Hagen in der A-Jugend-Bundesligamannschaft und helfen zudem noch im Herrenbereich in diversen Mannschaften aus, kommen aber ursprünglich aus ganz unterschiedlichen Orten in NRW. Parallel absolvieren die Freunde ein FSJ in der Eintracht-Geschäftsstelle und leiten Handball-AG’s in acht Ganztagsschulen und in zwei Kindergärten. Ein strammes Programm also, was die Jungs tagtäglich absolvieren müssen. Käme da noch die Pendelei zum Elternhaus immer hinzu, wäre es nicht zu stemmen für die Jungs: ,,Vorher haben wir die Zeit zwischen der Arbeit und dem Training in der Stadt verbracht. Nun können wir in die WG und uns erholen, so dass wir deutlich ausgeruhter ins Training gehen können“, so Theo. Insbesonders für ihn ist es eine erhebliche Erleichterung, da er noch keinen Führerschein hat und so war er immer auf die öffentlichen Verkehrsmittel oder auf seine Eltern angewiesen, um nach Gelsenkirchen zu kommen.

Gemeinschaft ist wichtig

Drei Zimmer umfasst die von der EWG Hagen zur Verfügung gestellte Wohnung im Stadtteil Boele. ,,Der große Vorteil ist, dass die Jungs nun nicht mehr so viel im Auto sitzen und sich ihre Ruhepausen nehmen können“, so Geschäftsführer Fynn Holpert. Denn der Tagesablauf der Jungs ist strickt geregelt: 7 Uhr aufstehen, um 9 Uhr in der Geschäftsstelle sein, ab 13 Uhr in die Schulen bzw. Kindergärten und abends dann ein bis zwei Trainingseinheiten: ,,Danach geht’s dann oftmals direkt ins Bett“, erklärt Chris aber ergänzt, ,,dass wir schon froh sind um die Möglichkeit, die der Verein uns anbietet.“

Perspektive und Bedarf

Diese WG ist eine Ergänzung zum restlichen Jugendprogram der Eintracht. Die Jugendlichen sollen zum Bedarf passen und die Perspektive für höhere Klassen besitzen. Alle drei WG-Mitglieder sind volljährig und kommen nicht aus der direkten Nähe. Dort, wo sie in gemeinsamen Altersklassen spielen, helfe ihnen die Gemeinschaft durchaus. ,,Man kennt sich besser“ sagt Chris ,,und man versteht sich auf dem Feld besser.“

Mit der WG ist der Drittligist einen großen Schritt in Richtung Zukunft gegangen. Vorsichtig formuliert Fynn Holpert langfristige Pläne: ,,Die Vision ist ein Jugendinternat.“ Dank der EWG Hagen ist die Einrichtung der Jugend-WG ein Zwischenschritt in diese Richtung.

 

In einer kleinen Siedlung in Boele befindet sich die Jugend-WG.

 

Die Jungs mögen den Wettkampf, auch an der Playstation.

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