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Rückblick: Eintracht-Profis Highlight des Herbstcamps

Ab 8.45 Uhr war es mit der Ruhe in der Sporthalle Mittelstadt vorbei. In kurzen Abständen trudelten die Teilnehmer des Herbstcamps ein, das der VfL Eintracht Hagen traditionell zweimal im Jahr für Kinder der Altersklasse E- bis C-Jugend anbietet. Trotz extrem geringer Vorlaufzeit – die Stadt Hagen genehmigte den Antrag auf Hallennutzung erst sehr kurzfristig – meldeten sich 33 Jungen und Mädchen für die beliebte Veranstaltung.

Gruppenbild mit Profis: Die 33 Camp-Kids fieberten jedem Tag dem Besuch der Eintracht-Drittliga-Spieler entgegen. (Foto: Axel Meyrich)

Gruppenbild mit Profis: Die 33 Camp-Kids fieberten jedem Tag dem Besuch der Eintracht-Drittliga-Spieler entgegen. (Foto: Axel Meyrich)

Bevor es losging am Bergischen Ring, waren die Fragen des Nachwuchses oftmals dieselben. Was gibt es zu Essen? Vor allem aber: Welche Profis aus dem Eintracht-Drittliga-Team kommen als Überraschungsgäste? „Der Besuch der Profis ist jeden Tag der Höhepunkt für die Kids“, berichtete Eintracht-Jugendkoordinator Axel Meyrich, der ein dickes Dankeschön an Marketingmanager Sebastian Mühleis gleich hinterherschickte. „Wir hatten zweimal drei und einmal zwei Profis vor Ort, die sich hervorragend um die Kinder gekümmert haben. Unser Dank geht an Sebastian Mühleis und Lars Hepp für die tolle Zusammenarbeit.“

Der Ablauf der vier Camp-Tage war extrem abwechslungsreich. Eingeteilt in drei Gruppen – Alter und Leistungsvermögen werden stets berücksichtigt – absolvierten die Handball-Kids neben Handball-Training auch Athletik-Einheiten, Übungsstunden auf den Spinningrädern oder Yoga-Elementen. „Wir legen viel Wert auf Abwechslung“, erklärte Eintracht-Jugendleiter Mathias Schmidt, „die Devise heißt ‚Fördern und Fordern‘.“

Betreut werden die Gruppen durchweg von erfahrenen, lizensierten Teamleitern, die bei ihrer Arbeit von älteren Jugendspielern unterstützt werden, die Interesse haben, neben ihrer aktiven Karriere auch die Trainerlaufbahn einzuschlagen. „Ein Konzept, das sich bewährt hat“, so Axel Meyrich.

Dragan Tubic macht es vor: Der Rechtsaußen der 1. Mannschaft mit einem Teil seiner Trainingsgruppe. (Foto: Axel Meyrich)

Dragan Tubic macht es vor: Der Rechtsaußen der 1. Mannschaft mit einem Teil seiner Trainingsgruppe. (Foto: Axel Meyrich)

Richtig laut wird es dann spätestens nach dem Mittagessen, wenn die Eintracht-Profis in der Halle Mittelstadt eintreffen. Pavel Prokopec, Pavle Karacic, Dragan Tubic, Tobias Mahncke, Jannis Fauteck, Jan-Lars Gaubatz, Milan Weißbach und Thomas Rink waren es diesmal, die die Kinder mit ihrer symphatischen Art in den Bann zogen. Zunächst übernahmen die Drittliga-Spieler als „Cheftrainer“ eine Trainingseinheit, gaben Tricks und Kniffe weiter. Was in der Regel eine Stunde dauerte, geriet speziell bei der Einheit von Milan Weißbach und Thomas Rink deutlich länger. Die beiden Kreisläufer hatten einen „Handball-Biathlon-Parcours“ aufgebaut, den die Camp-Kinder gar nicht mehr verlassen wollten. Per Seil galt es, einen „Lava-Fluss“ zu überwinden, dann ging es über ein Matten-Hindernis und durch Kästen hindurch, ehe – schon außer Atem – das finale Zielwerfen folgte. „Alle Kinder in Bewegung, alle haben Spaß – so soll das sein“, freute sich auf der Tribüne der 2. Vorsitzende der Eintracht, Ralf Wilke.

Autogrammstunde: Auch Thomas Rink wurde von den Kindern lange in Beschlag genommen. (Foto: Axel Meyrich)

Autogrammstunde: Auch Thomas Rink wurde von den Kindern lange in Beschlag genommen. (Foto: Axel Meyrich)

Irgendwann war aber auch der spannendste Wettbewerb vorbei, und während die Camp-Trainer abbauten, formierten sich die Kids bereits zur Interview- und Autogrammrunde mit den Profis. Eine halbe Stunde lang wurden die großen Vorbilder mit Fragen geradezu gelöchert. Antworten gab es genauso bereitwillig wie anschließend Autogramme auf Trikots, Bälle, ja sogar Schuhe. Erst wenn der allerletzte Namenszug geschrieben ist, hatten die Drittliga-Spieler zumindest für den Moment Feierabend. Denn nach einem Kaffee an der Camp-Verpflegungstheke ging es weiter zum Mannschaftstraining in die Ischelandhalle – in dem Bewusstsein, viele neue Fans gewonnen zu haben.

Im Camp wird derweil diskutiert: „Und wer kommt morgen?“ Das freilich blieb ein Geheimnis bis zum nächsten Tag, wenn sich in der Früh um 8.45 Uhr erneut die Türen der Halle Mittelstadt öffneten.

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