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Eintracht verkauft sich gegen Favorit Magdeburg teuer und erntet dafür Anerkennung

Besser hätte es kaum laufen können: Trotz einer 32:39 (18:21)-Niederlage im Finale des Final Four-Turnieres in der ersten Runde des DHB-Pokals in der heimischen Enervie Arena gegen den Erstligisten SC Magdeburg zeigte sich Trainer Lars Hepp vom Zweitligisten VfL Eintracht Hagen mit der Vorstellung seiner Mannschaft mehr als zufrieden – nachdem ihm die Leistung seiner Grün-Gelben am Vortag gegen den Drittligisten Oranienburger HC noch kräftig die Laune verhagelt hatte. „Unser Ziel, hier Werbung in eigener Sache zu machen, ist voll aufgegangen. Auch in der zweiten Halbzeit ist es nie langweilig geworden, da Magdeburg sich nie richtig absetzen konnte. Es hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht, die Begeisterung von den Rängen hat sich auf das Spielfeld übertragen“, berichtete Hepp, dessen Sieben über weite Strecken der Partie sehr diszipliniert spielte, mit immensem Engagement ans Werk ging, und den haushohen Favoriten speziell im ersten Abschnitt mehrfach bedrohlich ins Wanken brachte. Ursache hierfür war hauptsächlich Hepps Schachzug, den Gegner mit einer 4:2-Deckungsvariante aus dem Konzept zu bringen – ein Plan, der bis zum 11:7 Mitte der ersten Halbzeit voll aufging. Der Außenseiter schaffte es gar den gestandenen Bundesligisten zu einer defensiven Umstellung zu zwingen, von einer 6:0-Variante auf eine 5:1-Formation. Danach übernahmen die Magdeburger allerdings zusehends das Kommando. Hepp bedauerte vor allem, dass seine Mannschaft nach dem Treffer zum 18:19 kurz vor dem Seitenwechsel noch zwei schnelle Gegentore hinnehmen musste.

Auch das Drumherum bereitete Hepp viel Freude. Das neue Maskottchen der Eintracht-Handballer, das bereits gestern seine Premiere feierte, und über dessen Namen die Fans auf der Facebook-Seite des Vereins (https://www.facebook.com/VfLEintrachtHagen) noch bis Dienstag um 23.59 Uhr entscheiden können, kam immens gut an. Und auch die Stimmung, speziell am Samstag, ließ sich sehen. „Meine Mannschaft hat heute gezeigt, was möglich ist. Dafür haben bis zur 60. Minute eine tolle Unterstützung gespürt, nach dem Schlusspfiff Standing Ovations bekommen – es war einfach ein sehr schöner Abschluss der Vorbereitung – und hoffentlich ein Aha-Erlebnis zur richtigen Zeit“, bilanzierte Hepp. Dazu passte auch, dass die in den letzten fünf Minuten eingesetzten Lorenz Schlotmann und Thomas Rink aus dem Perspektivkader noch Duftmarken setzten – jeweils in Form eines Treffers. Da störte es auch niemanden mehr, dass die Magdeburger das Ergebnis mit zwei schnellen Treffern kurz vor dem Abpfiff höher ausfallen ließen, als es dem Spielverlauf entsprechend gerecht gewesen wäre.

Eintracht: Müller (1.-44.), Ferne (45.-60.); Schlotmann (1), Friðgeirsson (4), Tubic (4), Schneider (6), Rink (1), Weißbach, Strohl, Reinarz (8/5), Kraus (1), Ciupinski (3), Prokopec (1/1), von Boenigk (3).

SCM: Ambrosius, Green; Musa (2), Rojewski (1), Musche (6), van Olphen, Natek (5), Bagersted (3), Haaß (1), Bezjak (3), Weber (12/8), Saul, Sohmann (1), Damgaard (5).

Genau andersherum lief das Spiel gegen den Drittligisten Oranienburger HC am Vortag. Hier taten sich die Grün-Gelben mit ihrer Favoritenrolle lange Zeit schwer, kaum ein Akteur fand zu seiner gewohnten Form. Die Brandenburger hingegen spielten unbedarft auf und glaubten an ihre Chance. Beim Stand von 14:11 und 15:12 verpasste es der VfL mehrfach sich deutlicher zu lösen, was zu einem offenen Schlagabtausch über 60 Minuten führte, bei dem der Zweitligist hauchdünn mit 33:32 (18:17) das bessere Ende für sich hatte. „Wir hatten uns das selbst zuzuschreiben, da wir es durch eigene Schludrigkeit verpasst haben, frühzeitig mehr Tore vorzulegen“, analysierte Hepp, der dem Gegner eine starke Leistung attestierte. Speziell der wurfstarke, aber dennoch bewegliche Rückraum des OHC bereitete der Abwehr des VfL immer wieder mehr Probleme, als ihr lieb war. So avancierte Torhüter Tobias Mahncke, im ersten Abschnitt noch mit Pech an den Fingern ausgewechselt, dank einiger starker Paraden in der Schlussphase zum Zünglein an der Waage.

Eintracht: Mahncke (1.-19., 49.-60.), Ferne (20.-48.); Friðgeirsson (6), Tubic (6), Schneider (3), Rink, Weißbach (1), Renninger, Strohl, Reinarz (8/2), Kraus (4), Ciupinski (1), Prokopec (2), von Boenigk (1).

OHC: Szabo, Herold; Bohle, Sauß (7), Stelzig (1), Kählke (3/1), Dömeland (6), Bruck, Genielke (1), Liedtke, Manderscheid (5), Kehl (8), Müller (1), Kleinert.

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