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GSV Eintracht Baunatal – VfL Eintracht Hagen 25:28 (11:14)

Ein schweres Stück Arbeit steckte vor 420 Zuschauern hinter dem Sieg des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen beim GSV Eintracht Baunatal. Der Zweitliga-Absteiger war dabei zwar über 60 Minuten die klar spielbestimmende Mannschaft, machte es in der Schlussphase wegen etlicher vergebener Hundertprozentiger, darunter zwei ausgelassene Siebenmeter, spannender als nötig. Daher zeigte sich Trainer Lars Hepp nach der Partie auch alles andere als zufrieden: „Das war leider eine katastrophale Wurfquote. Damit haben wir den Gegner stark gemacht.“

Gleich zu Beginn legten die Gäste sehr gut los, stellten eine extrem dichte und bewegliche Defensive, die etliche Bälle blockte oder direkt erkämpfte, zudem standen für Torhüter Tobias Mahncke nach vier Minuten bereits vier Paraden auf der Haben-Seite. Allerdings fehlte in der Offensive das Ein oder andere Mal die nötige Konzentration, um sich weiter als 3:0 abzusetzen (4.). Es kam wie es kommen musste: Die Gastgeber witterten nach ihrem ersten Treffer Morgenluft, ließen sich fortan nicht mehr abschütteln. Und setzten sich die Grün-Gelben doch einmal ab, wie nach dem Treffer zum 13:7 von Jan-Lars Gaubatz, dann machten sie sich das Leben selbst schwer, etwa mit unnötigen Zeitstrafen oder vermeidbaren Ballverlusten.

Im zweiten Abschnitt hatten die Hagener dann mehrfach die Möglichkeit sich deutlicher abzusetzen, scheiterten dabei aber häufig an den eigenen Nerven. Zum Glück hatte der VfL an diesem Tag Sebastian Schneider in seinen Reihen, der sich Schritt für Schritt seiner Bestform nähert. Vier Treffer erzielte der Rückraum-Hüne in Serie, allesamt Gewaltwürfe, bei denen stets ein Raunen durch die Menge ging. Trotzdem zeigte sich Schneider stellvertretend für seine Farben selbstkritisch: „Wir hatten im gesamten Spiel lange Probleme aus dem Rückraum einfache Tore zu erzielen, da der Gegner sehr gut auf uns und unsere Abläufe eingestellt war. Trotzdem haben wir Moral bewiesen, haben uns davon nicht einschüchtern lassen – sondern einfach nur zu viele Hundertprozentige liegen gelassen“, erklärte Schneider nach dem Spiel. Seine vier Gewaltwürfe in Serie waren es, die den VfL in Halbzeit zwei nicht nur wachrüttelten, sondern die Initialzündung für den Erfolg bedeuteten.

Zu allem Überfluss sah Prokopec nach einem Kopftreffer bei einem Siebenmeter in der 57. Minute die rote Karte. „Wir haben uns leider im Abschluss schwer getan. Wir waren nicht kaltschnäuzig genug. Denn wir erspielen uns gute Chancen, sind damit heute aber etwas fahrlässig umgegangen“, resümierte Kapitän Pavel Prokopec nach dem Schlusspfiff, zeigte sich aber trotzdem zufrieden, dass sich seine Farben von diesen Rückschlägen nicht davon abhalten ließen, den Kampf anzunehmen und letztlich verdient mit zwei Punkten im Gepäck die Heimreise anzutreten. Ein Extralob seitens des Spielführers gab es zudem für den Fanclub Crocodiles, der sich auch von der weitesten Reise in dieser Spielzeit nicht abschrecken ließ: „Sie haben uns toll unterstützt, in den entscheidenden Phasen immer wieder nach vorne gepeitscht, einfach nur toll.“ Daher war es auch nicht verwunderlich, dass es der älteste Spieler der Hagener war, der nach dem Schlusspfiff am ausgelassensten feierte.

VfL: Mahncke (1.-30., 47.-60., 1 Siebenmeter gehalten), Halfmann (31.-47.); Lindner (5), Tubic (3), Schneider (5), Fauteck (4), Rink, Weißbach (1), Renninger (4), Reinarz (2/1), Gaubatz (2), Ciupinski, Prokopec (2/1), von Boenigk.

GSV: Horn (2 Siebenmeter gehalten); Gbur (5), Hujer (4), Plümacher (2), Schade (1), Vogel (4/1), Schütz, Weinrich (4), Gabriel (4), Drönner (1), Carl, Willrich.

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