HSC Haltern-Sythen – VfL Eintracht Hagen II 32:24 (18:13)

Einen mehr als gebrauchten Tag erwischte die Zweitvertretung des VfL Eintracht Hagen bei ihrem Gastspiel beim HSC Haltern-Sythen. Neben einem „katastrophalen Beginn“ mit einem 0:6-Rückstand (8.) sah Trainer Rainer Hantusch vor allem, dass seinen Schützlingen „Einstellung und mentale Präsenz fehlte“.

Nach dem Blitzstart war Hantusch früh gezwungen eine Auszeit zu nehmen und nahm direkt einen Vierfach-Wechsel vor. „Wir lassen unseren A-Jugend-Torhüter Steffen Vogt vollkommen im Stich und ich muss ihn auswechseln. Auch, um ihn zu schützen“, ärgerte sich der 41-Jährige. Zudem brachte er das routinierte Trio Sebastian Schneider, Jan Wilhelm und Marius Kraus – doch mit den erfahrenen Akteuren auf der Platte gelang es nicht, den Vorsprung entscheidend zu verringern. „Wir haben einfach keinen Zugriff auf die Partie bekommen“, resümierte der Übungsleiter. So gingen die Grün-Gelben mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die Kabine.

Etliche Chancen zur Wende vergeben

In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste indes noch einmal heran – und hatten beim Stand von 19:22 (44.) und nach dem 20:22 (46.) von Schneider gleich mehrfach die Gelegenheit, die Partie zu kippen. Allerdings ließ der VfL in dieser Phase einen Siebenmeter, mehrere klare Möglichkeiten und gleich drei Konter liegen. Dies bestärkte die Hausherren, die in der Folge vorentscheidend auf 28:20 (53.) davonzogen.

Dann kannst Du so ein Spiel auch nicht gewinnen.

„Die Niederlage hängt eindeutig mit der Einstellung zusammen. Das hat die Mannschaft nach dem Spiel auch selbstkritisch geäußert. Wir werden das dringend aufarbeiten müssen. Denn all das, was wir vor dem Spiel angesprochen haben, ist eingetroffen. Und wenn Du in Haltern den Kampf nicht annimmst, nicht annehmen kannst, dann fehlt es Dir an Konzentration, dann bekommst Du das Ding vorne auch nicht in die Kiste – und dann kannst Du so ein Spiel auch nicht gewinnen“, zürnte Hantusch nach dem Schlusspfiff, speziell mit Blick auf die 21 Fehlwürfe, die sein Team verzeichnete: „Wenn wir so viele Würfe nicht reinmachen, vor allem in der entscheidenden Phase – dann haben wir es auch nicht verdient.“

VfL II: Mossuto, Vogt; Roskosch, Wilhelm (3), Gutschlag (3), Pallasch (1), Koshold, Knutzen (1), Schneider (7), Grewel, Meier (8/3), Kraus (1), Queckenstedt, Hoppe.

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