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Hantusch beklagt Verletzungspech, zeigt sich ansonsten zufrieden

Vor wenigen Tagen begann bei der Verbandsliga-Reserve des VfL Eintracht Hagen die zweite Phase der Vorbereitung auf die Saison 2018/19. Insgesamt zeigt sich Cheftrainer Rainer Hantusch zwar zufrieden mit dem bisherigen Verlauf, allerdings beklagt er immenses Verletzungspech, das den ersten Teil der Präparation erschwert hat.

„Wir haben in der ersten Phase bis Mitte Juli den Schwerpunkt typischerweise auf Kraft und Kondition gelegt. Dazu ist Teambuilding natürlich immer ein großes Thema, speziell wenn man so viele junge Spieler einbaut, wie wir es tun. Hinzu kam noch eine Findungsphase mit meinem neuen Co-Trainer Christian Wojtek. Die Stimmung ist aber gut und insgesamt sind Christian und ich aber durchaus zufrieden – wenn da nicht die vielen schweren Verletzungen gewesen wären“, berichtet Hantusch.

 

Rainer Hantusch sieht seine Mannschaft trotz einiger verletzter Spieler auf einem guten Weg.(Foto: Michael Kleinrensing)

 

Noch mindestens eine Woche muss er auf Spielmacher Jonas Queckenstedt verzichten, der an einer Schambeinentzündung laboriert. Zudem verletzten sich gleich zwei Kreisläufer schwer: Ole Grevel zog sich einen Fingerbruch zu. Er wird mindestens bis Mitte September pausieren müssen. Noch schlimmer erwischte es Tobias Hölzemann, dessen eklatante Verletzung am linken Knie inklusive Kreuzband- und Innenbandriss eine Rückkehr selbst spekulativ noch nicht zulässt. „Die Verletzungen ziehen sich demnach leider bis in die zweite Vorbereitungsphase“, erklärt Hantusch. Die Lücke am Kreis schließt bis Oktober Routinier Peter Hengstenberg, der zuletzt bei der HSG Schwerte-Westhofen aktiv war und seine Karriere eigentlich schon beendet hatte.

Die Einheiten intensiv nutzen

In der zweiten Vorbereitungsphase geht es Hantusch vornehmlich darum, die Angriffskonzeptionen einzustudieren. Leider fehlen ihm jedoch auch in dieser Zeit einige Spieler, die beruflich stark eingespannt sind. Neben dem Spieltaktischen liegt der Fokus zudem auf dem weiteren Konditionsaufbau und dem Schnellkrafttraining. „Diese Phase, in der uns noch viele Spieler fehlen, müssen wir jetzt kompensiert bekommen“, erklärt Hantusch und fügt an: „Da müssen wir uns reinfuchsen und die Einheiten die wir haben, intensiv nutzen.“ Mit der planbaren Rückkehr von Jonas Queckenstedt hat Hantusch zudem eine immens wichtige Aufgabe vor sich. „Wir müssen zwei sehr junge Mittelleute in unser Spiel einbinden. Das wird ganz wichtig für uns sein, um erfolgreich zu agieren.“

Verspäteter Saisonbeginn kommt VfL-Reserve gelegen

Zugute kommt der VfL-Reserve, dass der HC TuRa Bergkamen um eine Verlegung des ersten Spieltages gebeten hat. Mit Blick auf die vielen Verletzten hat Hantusch diesem Wunsch gerne entsprochen und kann sich somit noch eine Woche länger auf die Verbandsligasaison vorbereiten, die dann am 16. September mit einem Auswärtsspiel beim äußerst starken Aufsteiger TuS Westfalia Hombruch beginnt.

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