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HC Erlangen – VfL Eintracht Hagen 30:18 (14:9)

Absolut chancenlos war die Eintracht beim letztjährigen Erstligisten und aktuellen Tabellenzweiten HC Erlangen. Nur vier Tage nach dem Überraschungssieg gegen den Dritten EHV Aue passte beim Aufsteiger diesmal nicht viel zusammen. Vor allem erlaubte sich das Eintracht-Team vorne wie hinten etliche einfache Fehler, die in der Summe nicht zu kompensieren waren.

Zwar konnte die Mannschaft von Trainer Lars Hepp den Favoriten über 20 Minuten lang ärgern (9:9), doch fortan sollte bei den Gästen nicht mehr viel zusammenlaufen. „Wir hatten in der Phase vor dem Seitenwechsel leider enormes Wurfpech, treffen da dreimal nur den Pfosten“, berichtete Hepp. Als Folge daraus setzte sich HCE-Torjäger Ole Rahmel gekonnt in Szene und vollstreckte durch Tempogegenstöße. Beim 9:14-Halbzeitstand aus Hagener Sicht war das Aufeinandertreffen praktisch entschieden.

In der Anfangsphase stand die 6:0-Abwehr um „Chef“ Patrick Kvalvik hervorragend, Torhüter Jürgen Müller war mit einigen Paraden zur Stelle. Beim 9:8 hatte der Außenseiter gleich mehrfach die Möglichkeit, auf einen zweiten Treffer davon zu ziehen. „Der Gegner hat sich aber auch davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das ist schon eine ganze andere Qualität“, gab Hepp hinterher zu.

Im zweiten Spielabschnitt nahm das Unheil dann relativ schnell seinen Lauf. Erlangen blieb bei seinem hervorragenden Tempohandball, dem die Eintracht nicht viel entgegen zu setzen hatte. Hepp blieb bei der herkömmlichen 6:0-Variante, die für die Hausherren an diesem Abend einfach war auszuspielen. „Aus meiner Sicht hat es heute keinen Sinn gemacht, in der Abwehr ein alternatives Deckungssystem spielen zu lassen. Der Gegner hatte auf alles die passenden Antworten“, meinte der 37-jährige Übungsleiter hinterher. Bis zum Schluss versuchten die Hepp-Schützlinge zwar auf ein besseres Ergebnis zu kommen, doch zahlreiche frei verworfene Bälle taten ein Übriges. Laut Hepp seien in der letzten Viertelstunde acht hochkarätige Situationen nicht zu einem Torerfolg gebracht worden. „Dann darf man sich auch nicht beschweren, wenn man auswärts so deutlich verliert“, so der Coach abschließend.

Für die Mannschaft steht nun ein spielfreies Wochenende auf dem Programm. Während die Konkurrenz um die nächsten Punkte kämpfen wird, findet am Freitagabend die Weihnachtsfeier statt. Danach werden sich die Eintracht-Mannen in aller Akribie auf die so wichtige Auswärtsbegegnung beim VfL Bad Schwartau vorbereiten.

HCE: Huhnstock, Stochl (bei einem Siebenmeter); Theilinger, Bayer, J. Link (5), Herbst (1), Nienhaus (2), Hess (4), Djozic (1/1), Bissel, Rahmel (5), Stranovsky (4/3), N. Link (5), Thümmler (3), Walz.

Eintracht: Müller, Mahncke (ab 44.); Friðgeirsson (5), Kvalvik (1), Tubic (2), Schneider (2), Rink, Renninger (1), Strohl (2), Aschenbroich, Reinarz (5/4), Kraus, Ciupinski, von Boenigk.

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