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Am Ende hat es nicht ganz gereicht: VfL Eintracht Hagen – Wilhelmshavener HV 24:28 (14:13)

,,Schade! Das hätte man nicht verlieren müssen”, sagten sich viele der 1121 Zuschauer beim Verlassen der Krollmann Arena. Und sie hatten recht, denn nach einer sehr starken ersten Halbzeit, schlichen sich im zweiten Durchgang zu viele Fehler ein und so feiert der Wilhelmshavener HV ,,einen verdienten Sieg” laut VfL-Trainer Ulli Kriebel.

Starke Abwehr

Es entwickelte sich von Anfang an ein enges Spiel, in dem vor allem zwei starke Abwehrreihen das Spiel prägten. Allen voran Jaap Beemsterboer sorgte bei der Eintracht für viel Stabilität mit seiner cleveren und aggressiven Defensivarbeit. Das erste mal konnte sich die Eintracht durch einen Treffer von Theo Bürgin mit 13:9 nach knapp 25 Minuten absetzen. Grund genug für WHV-Trainer Christian Köhrmann, seine Mannen zur zweiten Auszeit zu bitten. Diese ließen sich durch den Rückstand nicht entmutigen und erzielten kurz vor dem Pausenpfiff den 14:13 Anschlusstreffer durch Tobias Schwolow. Diese Führung war auch ein Verdienst von Torhüter Nils Dresrüsse, der wiederholt gute Paraden zeigte und seine Vordermänner so im Spiel hielt.

Momentum in der entscheidenden Phase beim WHV

In der zweiten Halbzeit ließen die Gäste den Ball schneller laufen und zeigten vor allem in der Abwehr eine starke Leistung. Der Mittelblock um Stanko Sabljic schaffte es, den Rückraum der Eintracht immer wieder zu Halbchancen zu zwingen, und so musste vermehrt der Weg über die Außen gegangen werden. Diese Chancen nutzte aber u.a. Ein Maximilian Lux zu acht Treffern aus neun Versuchen. Bis zur 53. Minute blieb es ein Spiel auf Augenhöhe und es ging mit dem Zwischenstand von 24:24 in die sogenannte Crunchtime. Dort sollte sich aber die größere Erfahrung des WHV zeigen, in der Torhüter Primoz Prost zum entscheidenden Faktor wurde. Er war es, der in der Schlussphase kein Gegentor mehr zuließ und sein Tor vernagelte. ,,Was wir uns vorgenommen haben, hat nicht 100%ig geklappt und wir haben gegen Ende hin viele schlechte Entscheidungen getroffen”, so ein enttäuschter Ulli Kriebel nach dem Spiel. WHV spielte geduldig weiter und konnte das Endergebnis am Ende etwas zu hoch auf 24:28 erhöhen.

WHV hat klares Ziel ausgegeben

Christian Köhrmann war es ein großer Schritt Richtung Aufstieg, wenngleich noch viele schwere Hürden warten: ,,Wir waren die einzige Mannschaft, die dieses Ziel klar kommuniziert haben. Bei dieser Vorgabe bleiben wir und nehmen diese Rolle Woche für Woche an, dafür haben wir den Kader so zusammengestellt wie er ist.”

Für Kriebel sind ,,sieben Minuspunkte zum jeztigen Zeit zu viel. Es ist wichtig, dass wir jetzt die nächsten Spiele alle gewinnen und so oben dran bleiben.” Die Chance auf die nächsten zwei Punkte hat die Eintracht schon am Samstag, wo die Grün-Gelben bei LIT Triebe Germania zu Gast ist. Anwurf der Partie ist um 18 Uhr.

Eintracht: Nils Dresrüsse, Tobias Mahncke, Theo Bürgin (3), Jaap Beemsterboer (1), Tim Brand (1) , Tilman Pröhl (1), Maximilian Lux (8), Valentin Schmidt (8), Kim Voss-Fels (1), Tom Bergner , Jan-Lars Gaubatz , Lukas Kister, Tim Stefan, Damian Toromanovic, Jan- Christopher Wilhelm (1).

Einlauf der Grün-Gelben in der Krollmann Arena. (Foto: NBPhotography)

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