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TuS Westfalia Hombruch – VfL Eintracht Hagen II 34:29 (15:16)

Wegen der Verlegung der ursprünglich für die Vorwoche vorgesehene Begegnung gegen den HC TuRa Bergkamen startete die Verbandsliga-Reserve der Handballer des VfL Eintracht Hagen mit Verspätung in die neue Spielzeit – und erlitt direkt einen Dämpfer. Bei Aufsteiger TuS Westfalia Hombruch unterlag die Sieben von Trainer Rainer Hantusch am Ende deutlich, obwohl sie sich Mitte des zweiten Abschnitts noch auf der Siegerstraße zu befinden schien.

Start verpasst

Den Start in die Begegnung verpassten die Grün-Gelben, lagen in der vierten Spielminute 1:4 hinten, ehe sie langsam aufwachten. Beim 12:12 von Sebastian Schneider (24.) glichen die Gäste zum ersten Mal seit dem 1:1 aus, das 15:14 von Tim Knutzen (29.) bedeutete die erste Führung. Die Ein-Tore-Führung nahm der VfL auch mit in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kamen zunächst die Hausherren besser aus der Kabine, ehe die Eintracht nach einer Zeitstrafe gegen Hombruch (41.) etliche Möglichkeiten hatte, eine Vorentscheidung herbeizuführen. Mehr als eine 22:20-Führung (42.) sprang aber nicht heraus – im Gegenteil: noch in Unterzahl kam der TuS wieder heran und führte beim 26:25 (51.) einen neuerlichen Führungswechsel herbei, von dem sich der VfL nicht mehr erholte.

Hohe Fehlerzahl

Die Gründe für die vermeidbare Niederlage waren für Hantusch offensichtlich: Satte elf technische Fehler und 20 Fehlversuche sammelten seine Farben in den 60 Minuten, außerdem kamen die beiden Torhüter im Zusammenspiel mit der Defensive nur auf neun Paraden. „Wir müssen in Überzahl noch ein oder zwei Tore mehr vorlegen, verlassen in dieser Phase aber unseren Matchplan, haben eigene Ideen – das funktioniert so nicht“, monierte ein angefressener Hantusch.

Wir haben genug Möglichkeiten gehabt das Spiel für uns zu entscheiden.

Zudem war dem Übungsleiter die Einstellung grundsätzlich ein Dorn im Auge: „Wir haben in der Abwehr die nötige Aggressivität vermissen lassen, unser Umschaltspiel war auch nicht vorhanden. Die Zahl der Fehlversuche zeigt eindeutig, dass wir genug Möglichkeiten gehabt haben, um dieses Spiel für uns zu entscheiden.“ Einzig der junge Spielmacher Rico Gutschlag erhielt ein Lob. „Er hat es in seinem ersten Verbandsliga-Spiel gut gemacht“, befand Hantusch abschließend.

VfL II:Vogt (7 Paraden), Bergner (2 Paraden); Roskosch (1), Wilhelm, Gutschlag (3), Pallasch (2), Koshold (1), Knutzen (6), Schneider (5), Meier (3), Kraus (1), Hoppe (6/4), Hengstenberg (1).

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