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HSC 2000 Coburg – VfL Eintracht Hagen 33:26 (19:9)

Das Positive vorweg: In der zweiten Halbzeit des für Gastgeber HSC 2000 Coburg nie gefährdeten Sieges zeigte Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen eine sehr positive Vorstellung, auf die sich aufbauen lässt, ähnlich wie in der Vorwoche gegen Mitaufsteiger Wilhelmshavener HV. Allerdings müssen die Grün-Gelben derartige Leistungen zukünftig auch über 60 Minuten zeigen, um im Kampf um den Klassenerhalt endlich wieder dringend benötigtes Zählbares zu verbuchen.

Über die Leistung in der ersten Halbzeit, speziell in den letzten zehn Minuten des Abschnitts, würde der VfL hingegen am liebsten den Deckmantel des Schweigens legen. Beim 8:12 durch Sebastian Schneider (24.) schienen die Gäste noch auf Tuchfühlung zu sein, doch danach brachen alle Dämme. „Man muss festhalten, dass wir in der Abwehr im Positionsangriff wieder eine starke Leistung gezeigt haben – und das Spiel wieder in der Offensive verlieren“, resümierte Co-Trainer Rainer Hantusch, der den erkrankten Cheftrainer Lars Hepp vertrat, nach dem Schlusspfiff. Jeden der vielen technischen Fehler bestraften die Hausherren sofort, setzten sich bis zum Pausentee auf zehn Treffer ab.

Nach dem Seitenwechsel kam die Eintracht extrem engagiert aus der Kabine, setzte – erfolgreich – alles daran, den Vorsprung schmelzen zu lassen. Vor allem Spielmacher Simon Ciupinski verdiente sich in den zweiten 30 Minuten Bestnoten, rackerte bis zum Umfallen – und war nach dem Spiel auch gezeichnet von dem teils harten Einsteigen gegen ihn. „Das war eine herausragende Leistung von Simon“, attestierte Co-Trainer Hans-Peter Müller. Allerdings reichte auch Ciupinskis Sahnetag gepaart mit der noch besser funktionierenden Defensive nicht aus, um den Favoriten noch einmal ins Wanken zu bringen. Die Ursachen hierfür waren dieselben wie im ersten Abschnitt: Kaum hatten die Grün-Gelben auf fünf Treffer verkürzt, leitsteten sie sich immer wieder vermeidbare Fehler, die der HSC eiskalt in Form von Kontern nutzte.

Eintracht: Mahncke, Müller; Friðgeirsson, Tubic (2), Schneider (2), Rink, Renninger (3), Strohl, Aschenbroich (4), Reinarz (6/2), Ciupinski (5), Prokopec (1/1), von Boenigk (3).

HSC: Kulhanek, Krechel; Hagelin (2), Kelm (2), Gerlich (7/2), Kirchner (1), Vitek (1), Riha (1), Coßbau (3), Billek (8), Riehn (2), Harmandic (3), Lilienfelds (2), Kirveliavicius (1).

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