Spielbericht: HSC 2000 Coburg – VfL Eintracht Hagen 29:24 (13:12)

Mit einer vermeidbaren Niederlage in der 2. Bundesliga gegen den HSC 2000 Coburg im Gepäck traten die Handballer des VfL Eintracht Hagen die Heimreise an die Volme an. „Wir haben über weite Phasen sehr diszipliniert und taktisch gut gespielt, so immer wieder Lösungen gefunden. Mit dem Ergebnis bin ich zwar nicht zufrieden, aber generell war das ein richtig guter Auftritt meiner Mannschaft. Wir haben gegen den Tabellenführer eine Riesen-Moral bewiesen im dritten Spiel in acht Tagen. Wir waren bis zum Schluss unangenehm, haben das Spiel nicht einfach hergeschenkt, sondern bis zum Ende gekämpft“, resümierte Cheftrainer Niels Pfannenschmidt.

Taktik geht auf, VfL liegt vorn

Zu Beginn der Begegnung hatten seine Farben den Gegner zunächst im Griff. Die offensive 5:1-Abwehr war bestens auf den Kontrahenten eingestellt, zudem fanden die Gäste immer wieder Lücken in der Defensive der Oberfranken. Die Folge: Eine schnelle 3:1-Führung (6.). Beim 3:3 glichen die Hausherren zwar wieder aus (10.), doch danach legten die Hagener immer wieder Treffer vor, waren bis zum 12:10 von Bartosz Konitz (26.) meist gar mit zwei Toren in Front. Der einzige Vorwurf, den sich die Pfannenschmidt-Sieben zu diesem Zeitpunkt gefallen lassen musste war, dass sie nicht deutlicher vorn war.

 

Cheftrainer Niels Pfannenschmidt sah einen starken Auftritt seiner Mannschaft, ärgerte sich dennoch über einige Fehler zu viel im zweiten Abschnitt. (Foto: Michael Kleinrensing)

 

Danach kam ein kleiner Bruch ins Spiel der Grün-Gelben, den auch der bis dahin bärenstarke Torhüter Tobias Mahncke nicht aufhalten konnte. Zehn seiner elf Paraden steuerte der Schlussmann in Abschnitt eins bei, was einer Quote von 43 Prozent entsprach. Dennoch schaffte der HSC bis zum Pausentee noch die Wende, lag mit einem Treffer in Führung. „Das war vielleicht ein kleiner Knackpunkt“, bilanzierte Pfannenschmidt.

Start in Halbzeit zwei verpasst

Der Seitenwechsel schien dem, VfL indes nicht zu schmecken. Zwar verkürzte Andreas Bornemann noch einmal auf 13:14 (33.), danach lief aber erst einmal nicht mehr viel zusammen, so dass die Coburger sich in nur drei Minuten bis auf 17:13 absetzten. Diesem Rückstand lief die Eintracht fortwährend hinterher, kam nicht mehr näher als auf drei Tore heran. Beim 22:26-Anschlusstreffer von Dragan Tubic (56.) bei gleichzeitiger Überzahl keimte noch einmal Hoffnung auf, die der HSC aber schnell im Keim erstickte.

Wir haben unsere Chancen nicht mehr konsequent genutzt.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit einige technische Fehler zu viel gemacht, dazu unsere Chancen nicht mehr so konsequent genutzt und leider auch das Torwartduell verloren“, analysierte Hagens Trainer abschließend.

VfL:Mahncke (1.-47., 11/1 Paraden), Dresrüsse (47.-60., 1 Parade); Kress (3/1), Tubic (2), Pröhl (3), Konitz (2), König, Bergner, Waldhof, Gaubatz (3), Bornemann (3), Mestrum (6/2), Stefan (2), Toromanovic.

HSC:Kulhanek (1.-60., 10/1 Paraden), Apfel (60., 1 Parade); Hagelin (3), Jäger (3), Wucherpfennig (5/2), Spross (1), Prakapenia (4), Billek (1), Timm (1), Knauer (1), Zettermann (3), Varvne (3), Neuhold (4).

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