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Interview mit Mats Grzesinski und Kim Voss-Fels

Durchatmen in der Aufstiegsrunde: die Eintracht hat dieses Wochenende spielfrei und schaut sich gemütlich von der Couch aus an, was die Konkurrenz macht. Wir haben uns mit Torhüter Mats Grzesinski und Rückraumshooter Kim Voss-Fels in der Spielpause unterhalten und sie nach dem tollen Start mit zwei Siegen aus zwei Spielen gefragt.

Moin ihr beiden und nochmal Glückwunsch zu den beiden Siegen! Wie würdet ihr euren aktuellen Leistungsstand in Prozent beziffern?

Steuerte sieben Treffer zum wichtigen Auswärtssieg in Vinnhorst bei: Kim Voss-Fels.

Kim: Unseren aktuellen Leistungsstand in Prozent zu beziffern ist schwierig. Ich denke, dass wir gezeigt haben, was für eine hohe Qualität in der Mannschaft steckt, allerdings müssen wir noch konstanter werden. Wir alle haben ein großes Ziel vor Augen, dass spürt man auch deutlich. Sowohl im Training, als auch im Spiel, die Körpersprache, Motivation und Einstellung von uns ist höher als sonst. Ich denke gerade auf diese Eigenschaften wird es ankommen. Vor allem in schlechten Phasen können wir als Team damit sehr viel kompensieren.

Mats: Ja, ich sehe es auch wie Kim, dass es noch schwierig ist, sowohl den mannschaftlichen als auch meinen persönlichen Leistungsstand in Prozent zu beziffern. Ich denke durch die längere Pause und die fehlende Wettkampfpraxis bin ich noch lange nicht an meinem Maximum aber auf einem sehr guten Weg.

 

Mit zwei Siegen seid ihr optimal in die Aufstiegsrunde gestartet. Wie bewertet ihr die beiden Spiele?

Mats: Das Wichtigste ist zunächst einmal, dass wir beide Spiele gewonnen haben und mit 4:0 Punkten den 1. Tabellenplatz belegen. Dennoch hat man in beiden Spielen gemerkt, dass uns die Mannschaften alles abverlangen werden und wir immer 100% geben müssen um zu siegen.

Kim: Für uns war das natürlich der perfekte Start. Mit Potsdam und Vinnhorst konnten wir direkt zwei sehr starke Gegner besiegen. Wir sind hochmotiviert in beide Spiele gegangen, gerade gegen Vinnorst haben wir es geschafft einen 3 Tore Rückstand, in den letzten 20 Minuten des Spiels aufzuholen und so das Spiel für uns zu entscheiden. Wir sind uns einig, dass dieses Spiel taktisch nicht optimal von uns gelöst wurde. Es war ein echter Kampf und für uns sehr wichtig zu gewinnen. Daraus können wir für die anstehenden Spiele viel mitnehmen. Im Wesentlichen, dass wir dazu in der Lage sind ein Spiel in der Endphase umzubiegen.

 

Auch wenn leider keine Fans in die Hallen zugelassen werden, ist eine große Euphorie in der Stadt zu spüren. Bekommt ihr als Spieler das mit?

Kim: Für uns als Sportler sind Zuschauer immer ein sehr großer Faktor, der uns enormen Antrieb geben kann. Dass bei solch einem einmaligen Event keine Zuschauer aktiv dabei sein können ist natürlich enorm schade und traurig. Dieses Bild vor einer leeren Halle zu spielen ist jedoch keine Seltenheit mehr. Natürlich merkt man die Euphorie in der Stadt. Glücklicherweise besteht die Möglichkeit jedes Spiel von uns live mit zu verfolgen. Man spürt den Stellenwert dieser Aufstiegsrunde nicht zuletzt durch die sozialen Medien. Videobotschaften, Resonanzen direkt vor oder nach dem Spiel von Fans, Freunden oder der Familie helfen dabei die doch sehr spezielle Situation zu kompensieren. Das motiviert enorm und wir sind sehr dankbar dafür.

Mats: Ja ich finde auch, dass man die Euphorie sehr zu spüren bekommt. Die Fans unterstützen uns so gut es geht von Zuhause. Auch die neuen Banner in der Krollmannarena zeigen diesen Support! Das freut uns als Mannschaft natürlich sehr und wir werden alles dafür tun um diesen Support mit Leistung zurückzuzahlen.

 

Im Rahmen der Aufstiegsrunde werdet ihr regelmäßig Schnelltests unterzogen. Bedeutet das für euch, dass ihr im Alltag noch sorgfältiger darauf achtet, Kontakte zu reduzieren usw.?

Mats: Während der gesamten Zeit, in der wir trainiert haben ist die gesamte Mannschaft sehr gewissenhaft und vorbildlich mit der Kontaktbeschränkung umgegangen. Ich bin mir sicher, dass wir das nach wie vor auch so handhaben werden und unsere Kontakte so weit es geht einschränken werden. Für uns beginnt jetzt die wichtigste Phase der Saison und jeder freut sich endlich wieder Pflichtspiele bestreiten zu können.

Kim: Natürlich versuchen wir als Mannschaft, nach wie vor, möglichst vorsichtig mit der Corona-Situation umzugehen. Durch die bevorstehenden Spiele um den Aufstieg in die 2.Liga, welche einen sehr großen Stellenwert für uns haben, gilt es auch im Alltag sehr sorgfältig mit der Reduzierung von Kontakten umzugehen.

 

Mats Grzesinski pariert gegen TuS Vinnhorst.

Wie schätzt ihr die Wahrscheinlichkeit ein, dass ihr am Ende einen der Zwei Aufstiegsplätze belegt und den Aufstieg feiern dürft?

Kim: Zunächst einmal gilt es einen der ersten vier Plätze unserer Gruppe zu belegen. Ich denke dafür sind unsere Voraussetzungen gut, wenn wir an unsere Leistungen anknüpfen können und sehr demütig in jedes Spiel gehen. Sollte uns das gelingen erwarten uns zwei sehr schwere Spiele gegen einen Gegner der uns möglicherweise noch sehr unbekannt ist. Fakt ist, dass sich dieser Gegner in der anderen Gruppe behaupten konnte und eine sehr hohe Qualität haben wird. Sollten wir diese Spiele für uns entscheiden, erwarten uns zwei weitere Spiele in denen es um „Alles oder Nichts“ geht.
Bis zum potentiellen Aufstieg wären es noch 8 Spiele. Es liegt also noch ein sehr weiter Weg vor uns auf den wir uns riesig freuen. Allerdings wird unser Weg von vielen Konjunktiven beschrieben. Wir wollen von Woche zu Woche hart arbeiten und unserem Ziel so konstant näher kommen. Wir gehen sehr selbstbewusst in diese Zeit und hoffen darauf am Ende den Aufstieg feiern zu können.

Mats: Wie ich schon angesprochen habe, müssen wir jedes Spiel hellwach sein und brauchen jeden einzelnen. Wenn wir alle immer 100% geben und Verletzungsfrei bleiben, wird es schwer uns zu schlagen.

1 Antwort

  1. Nassar

    Ich finde es sehr schade, dass Kim uns in Richtung Ferndorf verlässt. Kim ist ein super Typ, sehr talentiert der immer alles gibt, er war und ist eine Bereicherung in der Mannschaft. Mein Dank gilt dem Trainer Stefan Neff der Kim und den jungen Spieler das Vertrauen gibt und ihnen mehr Spielanteile ermöglicht um sich weiter zu entwickeln. Stefan hat an seiner Seite seinen Kollegen Pavel sehr erfahrener Spieler und junger kompetenter Trainer und super Mensch und ruhig. Mats und Kim können sich glücklich schätzen auch von Erfahrenen Spieler wie Tobi, Gaubi, Juli, Valentin, Beko, Messi, Tilman, Lukas und Carsten unterstützt zu werden.

    Ich wünsche Kim

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