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Interview mit unseren Neuzugängen Carsten Ridder und Alexander Becker – Teil 1

Wir haben uns im Vorfeld der neuen Saison und mitten in der heißen Vorbereitungszeit mit unseren Neuzugängen Carsten und Alex getroffen. Im Interview mit Eike erzählen sie, wie sie sich bisher in der Stadt eingelebt haben, wie sie ihre Zeit bei langen Auswärtsfahrten verbringen und was sie von Konkurrenzkampf im eigenen Kader halten. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Moin ihr beiden! Schön, dass ihr euch die Zeit nehmt. Jetzt sagt mal ehrlich, wie groß ist denn Sprung für euch gewesen, von den Traumstädten Essen und Gummersbach in die nächste Traumstadt nach Hagen zu ziehen?

Carsten: (überlegt) Das sehe ich eigentlich ganz entspannt. Essen ist auch eine Großstadt, wo man sehr viel machen kann, aber ich habe auch schon jetzt in der kurzen Zeit sehr schöne Ecken von Hagen gesehen. Ich wohne ziemlich nahe an einem Wald von Hagen, von daher fühlte ich mich direkt wohl und kann den ,,Sprung“ gut meistern können.

Alexander: Für mich ist es schon ein Unterschied, Gummersbach ist eher ein ländliches Städtchen, eingebettet in einem Tal mit viel Wald. Da ist Hagen natürlich schon was anderes mit viel mehr Möglichkeiten in jeglichen Bereichen. Auch die Anbindungen zu den anderen Städten ist deutlich besser ausgebaut als im ländlichen Bereich.

Und ganz spontan geantwortet: wie ist der erste Eindruck von der Stadt? Habt ihr schon einen Lieblingsplatz?

Alexander: Ich war an meinen ersten Tagen am Hengsteysee, das sah ganz schnuckelig aus. Zudem gefallen mir die vielen kulinarischen Möglichkeiten in der Innenstadt, da ich auch gerne mal Essen gehe.

Carsten: Ja das sehe ich auch so. Ich bin gerne an der Luft und gehe eine Runde spazieren, da bieten sich die vielen Wälder in und um Hagen natürlich an. Ansonsten bin ich wirklich von der Innenstadt positiv überrascht. Man hat ja schon das eine oder andere über die Stadt gehört (lacht), aber die Innenstadt ist schon schöner als die von Essen und mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. Also ich fühle mich sehr wohl hier.

Das freut uns doch zu hören! Habt ihr euch denn im Vorhinein über den Verein informiert oder euch einen Rat eingeholt?

Carsten: Hm, das ist eine gute Frage. Ich kenne den Verein natürlich schon aus diversen Duellen gegeneinander und Hagen hatte schon immer den Ruf als Fahrstuhlmannschaft, das kann man schon so sagen. Nichtsdestotrotz habe ich auch gehört, dass hier sehr professionell gearbeitet wird und an den richtigen Stellschrauben gedreht worden ist. Es soll etwas langfristig Großes aufgebaut werden, natürlich step-by-step, aber ich habe im Vorfeld nie etwas negatives über den Verein gehört. Nach den finalen Gesprächen mit den Verantwortlichen war das dann eine runde Sache, für die ich mich gerne entschieden habe.

Alexander: Ich kenne Gaubi und Messi (Jan-Lars Gaubatz und Daniel Mestrum, Anm. d. Redaktion) schon viele Jahre aus der gemeinsamen Zeit in Friesenheim und Gummersbach und da habe ich mich mal bei ihnen informiert, wie die Strukturen hier sind. Aber das, was die Jungs gesagt haben, dass hier sehr professionelle Bedingungen herrschen, kann ich nur bestätigen. Ich werde oft von Kumpels gefragt, wie es hier ist. Denen sage ich auch immer, dass ich positiv überrascht bin und dass hier ähnlich wie in der ersten und zweiten Liga gearbeitet wird.

Ihr hattet es eben schon gesagt, ihr kommt beide aus absoluten Traditionsvereinen und bringt viel Erfahrung mit. Was hat euch am meisten bei der Eintracht überrascht?

Carsten: Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist die Außendarstellung. Die ganze Stadt ist mit grün-gelben Plakaten versehen, dazu noch die Aktion in der Volme-Galerie. Das kannte ich so nicht und gefällt mir wirklich gut, das habe ich so nicht erwartet.

Alexander: Ja richtig. Aber natürlich bin ich auch sehr gespannt, wie es ist, wenn wir unser erstes Heimspiel haben. Das ist ja das, worauf wir uns alle freuen und sehen wollen, wie es hier in Hagen ist.

Kommen wir bisschen mehr zum Sportlichen: wie geht es euch denn, sowohl körperlich als auch mental?

Alexander: Also für mich waren die ersten Wochen sehr sehr anstrengend, muss ich zugeben. (lacht) Wir haben vom ersten Tag an direkt mit Zweikämpfen und 1gg1, 2gg2 losgelegt, womit ich anfangs bisschen zu kämpfen hatte nach der langen Pause. Ich merke es auch jetzt noch, dass ich noch nicht zu 100% fit bin. Ich freue mich aber nach wie vor, dass ich gesund bin und dass wir alle bisher sehr gut durch diese Phase durchgekommen sind. Es macht Spaß mit den Jungs zu trainieren, wir haben echt eine gute Mischung und ich komme total gerne zum Training. Das erfolgreiche BDO-Cup Wochenende war natürlich für die Stimmung auch nochmal gut und ich finde, so kann es weitergehen.

Carsten: Bei mir waren die ersten Wochen, ähnlich wie bei Becko, gefühlt von 0 auf 150. Das war schon ziemlich anstregend, insbesondere bei den Witterungsbedingungen. Aber wir haben alle gut mitgezogen und auch die eine oder andere Pause vom Trainer erhalten, die gut tat. Aktuell habe ich mit einer Rückenproblematik zu kämpfen, die ich aber hoffentlich in den Griff bekomme und bin positiv gestimmt, dass ich bald wieder voll eingreifen kann. Aber auch wenn ich nicht trainieren kann, macht es Spaß den Jungs zuzugucken. Es ist eine gute Stimmung und eine gute Härte im Training. Die Qualität ist bisher sehr hoch, jeder einzelne Spieler bringt eine hohe Klasse mit und hat Bock zu trainieren.

Nächste Woche geht es weiter mit dem zweiten Teil des Interviews!

Standen für ein großes Interview zur Verfügung und freuen sich auf die neue Saison: Carsten Ridder und Alexander Becker.

 

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