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Interview mit unseren Neuzugängen Carsten Ridder und Alexander Becker – Teil 2

Weiter geht es mit Teil 2 unseres Interviews mit Carsten und Alex. Wir haben uns im Vorfeld der neuen Saison und mitten in der heißen Vorbereitungszeit mit unseren Neuzugängen Carsten und Alex getroffen. Im Interview mit Eike erzählen sie, wie sie sich bisher in der Stadt eingelebt haben, wie sie ihre Zeit bei langen Auswärtsfahrten verbringen und was sie von Konkurrenzkampf im eigenen Kader halten. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Wie war das Gefühl für dich Alex, nach so langer Zeit beim BDO-Cup wieder das Trikot unter Wettkampfbedingungen überstreifen zu können?

Alexander: Natürlich war das ein super Gefühl, wie du schon sagtest, vor allem unter Wettkampfbedinungen wieder spielen zu können. Wir haben uns alle gefreut. Es war ein gutes Turnier, gut ausgerichtet und den Bedingungen entsprechend verlief alles nach Plan.

Der Saisonstart ist jetzt fix: wir starten mit einem Heimspiel am 02.10. um 20:30 Uhr gegen ATSV Habenhausen in die neue Saison. Wie beurteilt ihr die Liga? Mit welcher Mannschaft wird zu rechnen sein?

Carsten: Ich bin erstmal ziemlich überrascht gewesen, dass wir von einigen Westmannschaften wie Krefeld und Longerich getrennt worden sind. Jetzt sind einige Mannschaften aus dem Raum Hannover dazugekommen, wo man immer wieder hört, dass Vinnhorst große Ambitionen hat. Es wird mit einigen Mannschaften zu rechnen sein, denke ich. Wir müssen uns jedes Spiel neu fokussieren um so Niederlagen gegen vermeintlich kleinere Gegner, siehe letztes Jahr, zu vermeiden. Diese Niederlagen könnnen einen am Ende das Genick brechen.

Alexander: Da kann ich Carsten nur zustimmen. Ich kenne insbesondere die Mannschaften aus dem Norden auch noch nicht wirklich. Aber ich denke, dass unser Trainer sich sehr viel mit diesen Mannschaften auseinander setzen wird und uns dann den richtigen Input gibt.

Die neuen Vereine bringen auch viele lange Auswärtsfahrten mit sich. Wie verbringt ihr die Zeit im Bus?

Alexander: Ich habe schon gehört, dass einige Mannschaftskollegen relativ spielaffin sind. Daher hoffe ich, dass viel gespielt wird oder ich schaue eine Serie bzw. höre Musik.

Carsten: Ja ebenso, ansonsten mache ich auch gerne mal ein Nickerchen oder schaue mir Videos vom Gegner an, je näher es zum Anpfiff kommt.

Der diesjährige Kader wirkt sehr ausgeglichen, was auch Konkurrenzkampf mit sich bringt. Wie geht ihr persönlich damit um?

Alexander: Ich war schon immer ein Freund davon, weil man sich immer neu im Training beweisen muss. Ich finde auch, dass wir einen sehr sehr breiten Kader haben. Wir können wechseln, ohne Niveau zu verlieren. Innerhalb des Trainings finde ich es auch immer gut, wenn man sich innerhalb der Positionen pusht und sich anspornt. Daher sollten alle das positiv sehen und Gas geben.

Carsten: Zudem muss man ja sagen, dass der Kader nicht einfach nur aufgefüllt worden ist, sonder doppelt, bzw. zum Teil dreifach gut besetzt ist auf jeder Position. Das ist für diese Liga nicht selbstverständlich, aber diese hohe Trainingsqualität bringt jeden Einzelnen ja auch weiter. Klar ist es so, dass ich immer spielen möchte. Aber ich bin der letzte, der es nicht akzeptieren würde, wenn jemand besseres vor mir spielt. Da steht der mannschaftliche Erfolg klar an erster Stelle.

Auf welche Spielertypen dürfen sich unsere Fans denn freuen?

Carsten: Ich glaube schon, dass ich über meine Abwehrstärke auf der Halbposition komme und dass ich vorne mehr und mehr die Zweikämpfe suche. Ich habe viel Spaß daran, Lücken für meine Nebenmänner zu kreiieren. Ich freue mich oftmals sogar mehr, wenn ich ein geiles Anspiel mache, als wenn man einfach draufknallt. Es ist eine gesunde Mischung und ich hoffe, es ist nicht zu leicht auszurechnen. Ich sage auch gerne mal meine Meinung mit dem richtigen Ton im Training.

Alexander: Ich weiß, dass meine Stärken in der Abwehr liegen. Ich bin davon überzeugt, dass Abwehrarbeit viel mit der richtigen Einstellung zu tun hat und bereit zu sein, sich zu bewegen. Es ist für mich richtig cool, wenn ich sehe, wie der Gegner an mir verzeifelt und ich merke, meine Nebenleute sind genauso heiß darauf, dass eigene Tor zu verteidigen. Im Angriff bin ich kein typischer Kreisläufer, der drei-vier Sekunden die Sperre hält und dann das Bällchen einfach hingespielt bekommt. Mein Spiel kennzeichnet sich eher durch Laufwege aus und ich bin eher auch mal der, der Lücken für den Rückraum reißt. Ich bin überzeugt davon, dass Carsten und ich auch noch mehr über die Emotionen kommen können, wenn es am ersten Spieltag so richtig um Punkte geht.

Zu guter letzt: Was traut ihr dieser Mannschaft in der kommenden Saison zu?

Alexander: Ich traue uns den Aufstieg zu!

Carsten: Ja, da brauchen wir gar nicht groß drumherum reden. Den Anspruch haben wir alle an uns selber, aber wir müssen es mit Leistung unterfüttern und vorleben. Aber am Ende des Tages müssen die Mannschaften auch erstmal uns schlagen. Ein gewisser Druck ist da, aber wir sollten es nicht zu extrem sehen und den Spaß nicht verlieren. Von daher bin ich sehr optimistisch und wir freuen uns alle auf die Saison.

Vielen Dank euch beiden!

Standen für ein großes Interview zur Verfügung und freuen sich auf die neue Saison: Carsten Ridder und Alexander Becker.

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