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Junioren-Nationalspieler Tilman Pröhl und Paul Saborowski nächste Neuzugänge des VfL Eintracht Hagen: „Zweite Liga schon kommende Saison wäre der Hammer, ein Riesen-Abenteuer“

Immer konkretere Formen nimmt der Kader des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen für die Spielzeit 2017/18 an. Mit Kreisläufer Tilman Pröhl vom Zweitligisten TV Emsdetten, der ebenfalls für die Junioren-Nationalmannschaft am Ball ist, und Rechtsaußen Paul Saborowski vom Bayern-Ligisten (äquivalent zur hiesigen Oberliga) HaSpo Bayreuth verpflichten die Grün-Gelben zwei weitere junge, extrem talentierte Akteure.

Mit Pröhl wechselt ein Kreisläufer mit Gardemaß an die Volme: 1,98 Meter misst der 20-Jährige, bringt zudem über 100 Kilogramm auf die Waage. „Niels hat mich früh nach seinem Wechsel kontaktiert. Mir hat das Projekt, das er mir vorgestellt hat, sehr gut gefallen. Er hat bereits mit vielen jungen Spielern gearbeitet und bewiesen, dass er sie weiterbringt“, beleuchtet der Hüne die Beweggründe für seinen Wechsel. „Wir sind froh, dass wir einen Junioren-Nationalspieler aus der 2. Bundesliga bekommen konnten. Das ist eine Bestätigung für unseren Weg, den wir mit jungen und entwicklungsfähigen Spielern gehen wollen. Es ist einfach toll, dass er sich für uns entschieden hat. Er ist ein sehr guter Abwehrspieler, unabhängig davon, ob in einer defensiven 6:0-Variante oder in offensiven 3:2:1- und 5:1-Systemen, zudem ein gutes Pendant zu Julian Renninger. Er ist ein echter Glücksgriff“, unterstreicht Trainer Niels Pfannenschmidt. Auch Sportdirektor Michael Stock zeigt sich angesichts des Transfers begeistert: „Es ist nicht einfach, so einen Spieler zu finden – denn jeder Verein möchte die Kreisläuferposition so besetzen. Es ist wieder ein sehr talentierter Spieler für uns, der wichtig ist für den weiteren Weg, den wir gehen wollen.“

„Jeder Verein möchte so einen Spieler haben“ – Sportdirektor Michael Stock über Neuzugang Nummer fünf des VfL Eintracht Hagen, Junioren-Nationalspieler Tilman Pröhl. (Foto: TV Emsdetten)

Als sportliches Ziel formuliert Pröhl ganz klar das Erreichen der 2. Bundesliga – „so schnell wie möglich.“ Sollte der Sprung in die zweithöchste Spielklasse bereits über die Relegation gelingen, „wäre das der Hammer.“ Falls der VfL auch in der kommenden Saison in der 3. Liga West antreten müsste, „dann holen wir den Aufstieg eben in der kommenden Saison nach“, erklärt Pröhl. Persönlich hofft der Hüne auf „mehr Spielpraxis, das war in den vergangenen beiden Saison nicht so viel, wie erhofft.“ Damit endet für ihn die sportliche Weiterentwicklung keineswegs: „Man kann sich immer in allen Bereichen weiter verbessern, und das ist auch mein Ziel.“

Die Entwicklung seines neuen Vereins beobachtet Pröhl bereits eine ganze Weile und zeigt sich auch hier angetan. „Es gefällt mir sehr gut, was in Hagen passiert. Die Transfers zeigen ganz klar die Richtung an, in die es gehen soll. Die Neuzugänge sind alle jung, haben enormes Potenzial. Wir haben also alle noch Luft nach oben“, analysiert Pröhl – und gleiches gilt für ihn auch hinsichtlich des Vereins, dem er ebenfalls ein hohes Potenzial attestiert.

 

Probetraining hinterlässt begeisterten Saborowski

Der sechste Neuzugang ist der 19-jährige Flügelflitzer Paul Saborowski, der ab dem Wintersemester Sportwissenschaften an der Bochumer Ruhr-Uni studieren wird und sich im vergangenen Dezember den dritten Platz bei der Wahl zum Tor des Monats sicherte. „Paul passt ebenfalls perfekt zu unserer Philosophie. Er ist ein talentierter junger Mann, der sich entwickeln möchte“, beleuchtet Pfannenschmidt.

Hier erzielt Paul Saborowski einen weiteren Treffer für die HaSpo Bayreuth, in der kommenden Spielzeit tritt er für die Grün-Gelben an. (Foto: Privat)

Nachdem die Studienwahl feststand, schaute sich Saborowski nach einem möglichen neuen Handballverein um, und seine Wahl fiel nach zwei Probetrainings schnell auf den VfL. „In Hagen machte alles einen Super-Eindruck. Auch die Gespräche mit Sportdirektor Michael Stock waren sehr gut, zudem gefällt mir die Philosophie auf junge Spieler zu setzen, die den Verein nach vorne bringen. All das hat mich so begeistert, dass ich mich schnell für die Eintracht entschieden habe“, erläutert Saborowski, der nicht zuletzt wegen der starken Neuzugänge richtig „heiß“ auf die neue Spielzeit ist. Sollte es statt der 3. Liga West in der kommenden Saison doch die 2. Bundesliga werden, so sieht er darin „ein Riesen-Abenteuer.“ Falls nicht, „werde ich alles dafür tun, meinen Teil dazu beizutragen, dass es kommende Saison klappt.“

Besonders freut sich Saborowski auf seinen Positionskollegen Dragan Tubic: „Er ist ein extrem freundlicher, offener Mitspieler, von ich sicherlich viel lernen kann. Ich möchte mir viel von ihm abschauen und so oft wie möglich das Gespräch suchen, wie ich mich verbessern kann.“ Sportdirektor Stock freut sich auf einen „sehr lernwilligen und bodenständigen Spieler, der als führender der Torschützenliste bereits in jungen Jahren etwas vorzuweisen und im Probetraining überzeugt hat.“

Darüber hinaus gab der Verein nun bekannt, dass die am Saisonende auslaufenden Verträge von Spielmacher Simon Ciupinski, Kreisläufer Thomas Rink und Rechtsaußen Pavle Karacic nicht verlängert werden.

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