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Leichlinger TV – VfL Eintracht Hagen 30:35 (13:18)

Mit einer souveränen Leistung wartete Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen unter den Augen einer Delegation des ärgsten Verfolgers Neusser HV beim Auswärtsspiel beim Leichlinger TV auf. Die Mannschaft von Trainer Lars Hepp setzte sich trotz großer personeller Probleme gegen den ebenfalls arg angeschlagenen Gegner im Stile einer Spitzenmannschaft durch, musste sich am Ende nur den Vorwurf gefallen lassen nicht höher gewonnen zu haben.

Gleich zu Beginn machten die Hagener deutlich, dass sie keineswegs bereit waren, beim Nachbarn ins Straucheln zu geraten. Hepp überraschte seinen ehemaligen Trainer Frank Lorenzet mit einer offensiven 4:2-Deckungsvariante, die der LTV-Trainer seinerseits schnell mit dem konstanten Einsatz eines siebten Feldspielers konterte. Dennoch gingen die Grün-Gelben angeführt vom starken Kapitän Pavel Prokopec 4:2 in Führung (9.). Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Hagener die Attacken der Hausherren stets konterten und mit einer verdienten Fünf-Tore-Führung in die Halbzeitpause gingen. „Zu diesem Zeitpunkt hätten wir angesichts unserer spielerischen Überlegenheit aber sicherlich etwas höher führen müssen“, monierte ein selbstkritischer Prokopec.

In Halbzeit zwei zündeten die Umstellungen Hepps zudem – er brachte bereits gegen Ende des ersten Abschnitts Vize-Kapitän Milan Weißbach, der gemeinsam mit Prokopec hinten nichts anbrennen ließ. Dann ersetzte er den anfangs starken, aber zunehmend glücklosen Tobias Mahncke mit Hendrik Halfmann, dessen zahlreiche Paraden „Halfi“-Sprechchöre aus dem Hagener Block auslösten. Und auch die dauerhafte Einwechslung des angeschlagenen Spielmachers Simon Ciupinski, der den soliden Jannis Fauteck ersetzte, machte sich mehr als bezahlt. Nicht zuletzt dank dessen Spielsteuerung gelangen dem ebenfalls fraglichen Sebastian Schneider bei acht Versuchen sieben Treffer. „Wir dürfen den Gegner zwar unter keinen Umständen zum 22:22 ausgleichen lassen, haben dann aber besser gegen den siebten Feldspieler verteidigt – und sind auch verdient wieder davongezogen. Dank der breiten Bank und der individuellen Klasse haben wir den Vorsprung danach wieder deutlich vergrößern und am Ende – angesichts unserer vielen angeschlagenen Spieler – verwalten können“, resümierte Weißbach.

VfL: Mahncke (1), Halfmann; Karacic (2), Tubic (4), Schneider (7), Fauteck (1), Rink, Weißbach (1), Renninger (7), Reinarz (1), Gaubatz (7), Ciupinski (1), Prokopec (3/1), von Boenigk.

LTV: Fuchs (n.e.), Vukas, Bungart; Lange (2), Hilger (1), Hansen (5), Novickis (1), Lajnef (5), Padeken (6), Barwitzki (3), (Zechmeister (1), Kreckler (6/1), Natzke (n.e.).

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