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Longericher SC – VfL Eintracht Hagen 29:28 (12:12)

Eine vermeidbare Niederlage kassierten die Drittliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen beim heimstarken Longericher SC – und verloren damit die Tabellenführung. Mitte des ersten Abschnitts lagen die Grün-Gelben noch mit fünf Treffern in Front und hatten die Möglichkeit nachzulegen – blieben in der Folge aber beinahe zehn Minuten ohne Torerfolg. „Wir wussten, dass es eine schwere Aufgabe wird, hatten aber dennoch die Möglichkeit beide Punkte mit nach Hause zu nehmen“, resümierte Trainer Lars Hepp.

Zu Beginn überraschten die Gäste den Tabellen-Dritten mit einer offensiven 5:1-Abwehr mit Julian Renninger auf der Spitze, der die Kreise des bärenstarken Mittelmannes Benjamin Richter einengen sollte – was ihm speziell in der Anfangs-Viertelstunde glänzend gelang. Auch Torhüter Tobias Mahncke erwischte eine starke Auftaktphase, was eine überzeugende Startphase des vorigen Primus zur Folge hatte. „Wir haben den Spielstand augenscheinlich zu leicht genommen, gedacht, dass wir das einfach so runterspielen können. Wir sind in der Offensive von unserem Konzept abgewichen, was Longerich gnadenlos bestraft hat, haben im Angriff einige technische Fehler zu viel produziert“, erläuterte Co-Trainer Rainer Hantusch, wie es zu dem Remis kam. Im zweiten Abschnitt kam der LSC hervorragend aus den Startblöcken, schien beim 17:14 vollends das Kommando zu übernehmen. „In dieser Phase haben die Jungs Charakter gezeigt, sind nicht auseinander gebrochen, das war schon eine tolle Leistung“, analysierte Co-Trainer Rainer Hantusch hinsichtlich der Phase, in der die Eintracht noch einmal zum 17:17 ausglich und gar mit 18:17 in Front ging. Beim 20:20 von Jan-Lars Gaubatz glichen die Gäste letztmals aus, ehe die Gastgeber endgültig davonzogen. „Wir schaffen es danach nicht mehr dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, verlassen unsere spielerische Linie und suchen zu oft Lösungen über den Innenblock. Das können wir wesentlich besser“, bilanzierte Hantusch im Hinblick auf die vielen vermeidbaren Fehler, die ein Comeback trotz mehrfacher Möglichkeiten verhinderten.

Abgesehen von dem spielerischen Misserfolg mussten die Grün-Gelben eine schwere Schrecksekunde überstehen, als Mahncke bei einem Rettungsversuch Rechtsaußen Dragan Tubic mit dem Knie in die Rückenpartie schlitterte, auf der zudem ein Longericher Spieler landete. Beim Versuch aufzustehen sackte Tubic direkt wieder zusammen, musste vom Feld getragen werden, da er sein linkes Bein nicht bewegen konnte. Nach einer ersten Bewertung von Physiotherapeutin Sarah Meier eilte aus dem Publikum Dr. Robert Baginski herbei und untersuchte den Serben – und gab relativ schnell Entwarnung. Ihm gilt der Dank der gesamten Eintracht-Familie für seinen Einsatz.

VfL: Mahncke, Halfmann; Reinarz (6/4), Schneider (6), Prokopec (1), Ciupinski, Fauteck (2), Gaubatz (8), von Boenigk, Tubic, Karacic, Renninger (4), Rink, Weißbach (1).

LSC: Schmidt, Burggraf, Inzenhofer; Koenen (1), Peters, Hoffmann (5), Richter (7/3), Janssen, Hartmann (1), Wittig (5), Mestrum (4), Wolf (1), Born, Dahlke (5).

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