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Neusser HV – VfL Eintracht Hagen 27:26 (12:12)

„Das war ein richtig geiles Handballspiel“ – so simpel klang die erste Analyse von Niels Pfannenschmidt, Trainer des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen, trotz der knappen Niederlage bei Meister und Zweitliga-Aufsteiger Neusser HV. Der Ostwestfale spielte damit auf die extrem hohe Qualität an, die beide Mannschaften beinahe konstant über 60 Minuten abriefen. „Man hat deutlich gesehen, dass die beiden besten Mannschaften gegeneinander gespielt haben. Die Teams haben sich nichts geschenkt. Das hatte schon Zweitliga-Niveau“, berichtete Pfannenschmidt.

Endlich wieder voll auf der Höhe: Flügelflitzer Dragan Tubic. (Foto: Marcel Schweppe)

Zu Beginn der Begegnung erwischten die Grün-Gelben einen Blitz-Start, legten bis auf 5:1 vor (8.), ehe NHV-Trainer Ceven Klatt die Reißleine zog und seine Mannen in einer Auszeit neu ausrichtete. Die Worte zeigten Wirkung, bis auf 4:6 verkürzten die Gastgeber, ehe eine Auszeit des VfL folgte. Beim 8:8 von Daniel Panofer (21.) glichen die Hausherren zunächst aus, legten dann zwei weitere Treffer vor. Bis zum Pausenpfiff konterte die Eintracht aber nochmals, der wieder genesene Dragan Tubic steuerte bei seinem 30-minütigen Comeback vier Treffer bei.

Kraus scheitert Sekunden vor dem Ende

Im zweiten Abschnitt wogte die Partie Hin und Her, keine der Mannschaften schaffte es, sich vorentscheidend abzusetzen. „Leider haben wir in der entscheidenden Phase ein paar gute Gelegenheiten liegen gelassen“, erklärte Hagens Trainer – darunter etwa ein vergebener Siebenmeter von Kapitän Pavel Prokopec und ein Gegenstoß von Julian Renninger. Extrem verdutzt reagierten die Grün-Gelben, als Jan von Boenigk in der 46. Minute nach einem Zweikampf mit Felix Handschke die rote Karte sah. Trotz dieses Rückschlages berappelten sich die Gäste schnell, lagen nach dem Treffer von Jens Reinarz gar nochmals mit zwei Treffern vorne (23:21, 52.). Danach wechselte die Führung mehrfach, ehe Marius Kraus wenige Sekunden vor dem Ende aus spitzem Winkel scheiterte.

Cheftrainer Niels Pfannenschmidt sah erneut eine sehr starke Vorstellung seiner Schützlinge. (Foto: Axel Meyrich)

„Ich bin richtig zufrieden. Wir haben eine starke Abwehr gespielt, vor allem, wenn man bedenkt, was wir im Spiel kompensieren mussten – etwa die verkürzte Einsatzzeit von Dragan und die rote Karte gegen Jan. Wir gehen trotz der Niederlage mit einem sehr positiven Gefühl aus dem Spiel raus, haben im Sechs-gegen-Sechs kaum etwas zugelassen. Das war richtig gut. Wir haben unser System gefunden – mit diesem positiven Gesamteindruck gehen wir in die Relegation“, bilanzierte Pfannenschmidt abschließend.

 

VfL: Halfmann, Minzlaff (bei einem Siebenmeter); Tubic (4), Schneider (1), Fauteck (5), Rink, Weißbach (n.e.), Renninger (2), Reinarz (8/1), Kraus, Gaubatz (4), Ciupinski (1), Prokopec, von Boenigk (1)

NHV: Moldrup, Bozic; Reuland (1), Aust (5), C. Klasmann (6), Thomas, Weis (5), Johnen (2), Pankofer (5), Handschke, Bahn, Oelze (2), Gipperich, Schneider (1).

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