Knifflige Auswärtsaufgabe zum Saisonstart: Max Öhler, Philip Jungemann und die Eintracht gastieren am Montagabend ab 19.30 Uhr beim HSC 2000 Coburg.

Neue Saison, neues Glück: Eintracht-Saisonstart in Coburg rückt näher

Vorfreude? Anspannung? Nervosität? - Wahrscheinlich von allem etwas. "In erster Linie aber Vorfreude", sagt Eintracht-Cheftrainer Pavel Prokopec vor dem montäglichen Saisonstart der Grün-Gelben beim HSC 2000 Coburg. Anpfiff in der HUK-Coburg-Arena ist um 19.30 Uhr. Die Eintracht bietet für alle "Daheimgebliebenen" ein moderiertes Public Viewing im bayerischen Wirtshaus "Humpert am Höing" (Fleyer Straße 123, Hagen) an.

Der ungewöhnliche Spieltermin - auch in der Saison 2025/26 absolviert jedes Team in der Hin- und Rückrunde je ein Spiel montags - hat dafür gesorgt, dass der normale Vorbereitungsrhythmus durchbrochen werden musste. Am gestrigen Samstag standen für die Mannschaft zwei Trainingseinheiten auf dem Programm, heute dann zunächst ein Frühtraining. Gegen 11.30 Uhr hat sich der Eintracht-Mannschaftsbus dann in Richtung Oberfranken in Bewegung gesetzt. Etwas mehr als 400 Kilometer sind es bis nach Oberfranken, wo die Mannschaft vor Ort Quartier bezieht und am Abend sowie am Montag noch lockere Aktivierungseinheiten absolviert.

Und dann wird es endgültig ernst, geht es erstmals um Punkte in der Saison. Gegen einen Kontrahenten, der vor allem in eigener Halle alles andere als leicht zu bespielen ist. Das letzte Aufeinandertreffen an selber Stelle im Februar 2025 mussten die Grün-Gelben verloren geben - ein 26:30 stand seinerzeit auf der Anzeigetafel. „Zu viele Fehler, zu viele schlechte Abschlüsse“, erinnert sich Pavel Prokopec noch gut an die letzte punktlose Reise in den Norden der Metropolregion Nürnberg.

Natürlich will man es diesmal besser machen - in dem Bewusstsein, dass die Gastgeber auch am Montag wieder mit einer präsenten 6:0-Abwehr und einem Top-Torhüter Petros Boukovinas dahinter aufwarten werden. Doch die zurückliegende Vorbereitungsphase hat für Optimismus gesorgt im Hagener Lager. „Bis auf das Lemgo-Spiel bin ich zufrieden“, sagt Pavel Prokopec, sieht die größten Fortschritte in der Abwehr und deren Zusammenarbeit mit beiden Torhütern.

Gleichwohl weiß der Coach auch, dass eine Vorbereitungszeit allenfalls kalendarisch einen Break bedeutet. „Die Entwicklung geht immer weiter. Wir werden vielleicht Dinge ändern müssen, vielleicht sogar auch abschaffen. Das ist ein Prozess.“ Ein Prozess, den die Eintracht mit „voller Kapelle“ antritt. Im Gegensatz zum Lemgo-Test ist auch Josip Jukic wieder mit von der Partie, dementsprechend gibt es keine Ausfälle beim Versuch, einen gelungenen Start hinzulegen.


Auch in der neuen Saison überträgt der Streamingdienst DYN wieder alle Spiele der 2. HBL live. Bis Anfang Oktober gibt es das DYN-Abo noch zum Sonderpreis. Wer am Montag das Eintracht-Spiel nicht alleine zu Hause schauen will, dem sei der 1. Krombacher-Fantalk im bayerischen Wirtshaus „Humpert am Höing“ an Herz gelegt. Ab 18.45 Uhr begrüßt Moderator Andreas Klement seine Experten-Gäste Tobias Mahncke und Alexander Becker. Der Eintritt ist natürlich frei, für leckeres Essen und Getränke sorgt das Humpert-Team - und die erste Runde Frischgezapftes geht auf Kosten von Eintracht-Partner Krombacher.