Abwehr ist immer ein Thema. Auch gegen den HC Elbflorenz werden Philip Jungemann, Jan von Boenigk, Josip Jukic, Pascal Bochmann und Kollegen jede Menge zu tun bekommen.

Jede Menge Arbeit auf dem Weg zum "Noch-mehr-Traumstart"

Drei Spiele, sechs Pluspunkte. Mit diesem Traumstart der Eintracht war selbst bei optimistischer Herangehensweise nicht zu rechnen gewesen. Doch die Mannschaft will mehr. Im Freitagsheimspiel gegen den HC Elbflorenz Dresden (19.30 Uhr, Ischelandhalle) soll die Bilanz weiter ausgebaut werden, um dann im Idealfall mit "weißer Weste" zum Liga-Gipfel nach Hüttenberg zu fahren.

Indes: Das sind Ausblicke, die Eintracht-Cheftrainer Pavel Prokopec so gar nicht hören will. Einzig und allein die Vorbereitung auf den Freitag steht im Mittelpunkt der Betrachtungen. Die 2:4-Punkte-Auftaktbilanz der Gäste als Maßstab für etwaige Prognosen zu nehmen, wäre zu einfach. SG BBM Bietigheim, HBW Balingen-Weilstetten und 1. VfL Potsdam, das waren die ersten drei Gegner der Mannschaft aus der sächsischen Landeshauptstadt - ein anspruchsvolleres Startprogramm hatte keine der anderen 17 Mannschaften vor der Brust. Gegen die beiden erstgenannten Clubs gab es glatte Niederlagen, gegen Potsdam zuletzt einen etwas glücklichen Sieg. Unterm Strich sicher keine Traumbilanz für den Top-5-Kandidaten von Trainer André Haber, aber wirklich viel ist im Umkehrschluss auch noch nicht passiert.

„Das wird ganz viel und vor allem sehr harte Arbeit“, sagt Pavel Prokopec mit Blick auf den Freitag. Vor allem bekommt es die Eintracht mit einer Menge physischer Präsenz zu tun. Die Elbflorenz-Defensive mit ihrem Gardemaß wird dem Eintracht-Rückraum deutlich überlegen sein. Möglichst jede Aktion exakt vorzubereiten, viel Tiefe zu kreieren und auch im Rückzug nahe am Maximum zu agieren - das sind nur einige Forderungen des Cheftrainers. 

„Dresden spielt vor allem eine gute zweite Welle“, so Prokopec, der außerdem die Wurfgewalt des HC-Rückraums auf dem Schirm hat. „Da müssen wir uns besser verhalten. Unser Blockspiel gegen Ferndorf war nicht gut“, fand der Coach (berechtigterweise) ein Haar in der ansonsten sehr schmackhaften „Derby-Suppe“ der Vorwoche.

Die vergangene Saison beendete der HC auf Platz fünf, die direkten Vergleiche beider Teams trugen jeweils durchaus kuriose Züge. In Hagen gewann Dresden mit 39:24, die Eintracht machte es im Rückspiel an der Elbe nicht viel schlechter, setzte sich mit 36:24 durch. Dass der Gast mit klar definierten Ambitionen nach Hagen fährt, daran lässt Mannschaftskapitän Sebastian Greß keinen Zweifel. „Hagen hat eine sehr gute Mannschaft, mit einer besonderen Deckung. Aber wir werden alles dafür tun, die Punkte mit nach Dresden zu bringen“, wird Greß in einer Pressemitteilung seines Clubs zitiert, „wenn wir unser Potenzial ausschöpfen und über 60 Minuten konzentriert auftreten, haben wir gute Chancen.“

Das Personal-Update aus beiden Städten fällt so aus, wie sich die Fans (und Trainer) das wünschen. „Alle Mann an Bord“, vermelden sowohl Pavel Prokopec als auch André Haber.


Für das zweite Heimspiel der Eintracht sind noch Tickets in allen Kategorien erhältlich. Wir empfehlen die Buchung über unseren Online-Ticketshop. Wer es am Freitag nicht in die Ischelandhalle schafft: DYN überträgt die Partie natürlich live. Um ca. 19.15 Uhr meldet sich Kommentator Dirk Müller live aus der Halle. Hier geht es direkt zum Stream


Und so berichtet unser Gast aus Dresden im Vorfeld der Partie. Hier geht es direkt zum Artikel.