Foto-Termin mit Gastgebern: Beim langjährigen Eintracht-Partner, der Enervie-Gruppe/Mark-E AG fand die Saisoneröffnung der 1. Mannschaft statt.

Impulse und positive Energie zum Start in die Saisonvorbereitung

Zum ersten Mal gemeinsam in der Halle steht der Zweitliga-Kader der Eintracht am heutigen Dienstag, die Auftaktveranstaltung zur "heißen Phase" der Saisonvorbereitung indes fand bereits am Montag statt. Auf Einladung des langjährigen Eintracht-Partners, der Mark-E AG/Enervie-Gruppe, war der Name der Location Programm: Am Platz der Impulse 1 - dort befindet sich der Enervie-Hauptsitz - gab es jede Menge Input und Energie für die bevorstehende Saison.

Eintracht-Sportdirektor Michael Stock, der den Nachmittag moderierte, hatte kurz durchgezählt. Auf die 21 Spieler des erweiterten Kaders kommen bei der Eintracht anno 2022 auch 21 Personen in den diversen Funktionsteams. "Eine sehr persönliche Betreuung", schmunzelte Stock, der das komplette Aufgebot inklusive der Neuzugänge Kim Voss-Fels (TuS Ferndorf), Maurice Paske, Frederic Stüber (beide TV Emsdetten), Pierre Busch (TV Großwallstadt), Valentin Spohn (TuS N-Lübbecke) sowie die Perspektivspieler Arvid Dragunski (SGSH Dragons) und Luca Richter (eigene U19) begrüßen konnte.

Zunächst aber galt der Dank von Michael Stock und Eintracht-Präsident Detlef Spruth dem Gastgeber, Enervie-Vorstandssprecher Erik Höhne. Der "Hausherr" zeigte sich bestens informiert über das jüngste Abschneiden des Zweitliga-Teams und die Philosophie des Vereins, auch den eigenen Nachwuchs an den Profisport heranzuführen. "Sie sind das Kontrastprogramm - ein Termin, auf den ich mich richtig gefreut habe", bekannte Höhne in einem kleinen Schlenker zu aktuellen Thema wie der Gasmangellage und die in Aufruhr geratenen Energiemärkte. Höhne zog Parallelen zwischen der Enervie-Gruppe und der Eintracht. "Wir bilden beide Talente aus und zeigen unsere Verbundenheit zur Region."

Ein Zuspiel, das Eintracht-Präsident Detlef Spruth gewohnt ballsicher aufnahm. "Ohne Spitzensport kein Breitensport", brachte Spruth die Philosophie der Grün-Gelben auf den Punkt. Weil der Eintracht-Chef zum Saisonfinale gegen den HC Elbflorenz nicht anwesend sein konnte, wurden zwei Ehrungen nachgeholt. Valentin Schmidt erhielt ein Präsent als Schütze des 1000. Saisontores (zur 13:11-Führung der Eintracht in Ludwigshafen nach 16:26 Minuten), Tilman Pröhl wurde ausgezeichnet und neu eingekleidet, weil er als einziger Spieler alle 38 Begegnungen der Saison 2021/22 absolviert hatte.

Nach Grußworten der GmbH-Geschäftsführer Joachim Muscheid und Michael Ness wurden die einzelnen Funktionsteams vorgestellt, als da wären: Geschäftsstelle (vertreten durch Julien Wegener), Kommunikation/Medien (Axel Meyrich), medizinische Abteilung (Dr. Ursula Lieder, Dr. Ralf Wünnemann, Sarah Mahncke), Athletiktrainer (Alessio Lesch und Chris Brylla). Sebastian Schneider skizzierte als Leiter der Amateurabteilung und Jugendkoordinator für den Bereich der U19 zudem die Vereinsstrukturen unterhalb der Profi-Abteilung.

Erwartungshaltung und Ziele steckten Trainerteam, Sportdirektor und Mannschaft im anschließenden internen Teil des Tages im kleinen Kreis ab. Was die Erwartungen für die neue Serie angeht, sei nur so viel gesagt: "Bleibt verletzungsfrei und gesund. Gesundheit ist das wertvollste Gut", gab Detlef Spruth den Spielern mit auf den Weg. Und: "Die zweite Saison wird für einen Aufsteiger immer schwieriger, nichts geht von alleine", betonte der Eintracht-Präsident, "und wenn einer fragt, was wir erreichen wollen, sage ich: erfolgreicher sein als in der vergangenen Saison..."