Tilman, herzlichen Glückwunsch zum neuen Amt! Was ist Dir als Erstes durch den Kopf gegangen, als Pavel Prokopec in dieser Sache auf Dich zugekommen ist?
Tilman Pröhl: “Vielen Dank! Pavel hatte Jan von Boenigk und mir schon während der Sommerpause schon einmal angedeutet, dass er darüber nachdenkt. Daher kam es für mich nicht völlig überraschend. Ich freue mich natürlich über das entgegengebrachte Vertrauen und sehe das Amt als neue Aufgabe an, in dieser Saison auch neben dem Feld noch etwas mehr Verantwortung zu übernehmen.”
Welche Aufgabenbereiche siehst Du für Dich als besonders wichtig an als Kapitän?
Tilman Pröhl: „Die Aufgaben lasse ich einfach auf mich zukommen. Es ergeben sich im Verlauf jeder Saison Herausforderungen, die wir als Mannschaft lösen müssen. Als Kapitän werde ich dann meinen Teil dazu beitragen.“
Du bist inzwischen der mit Abstand dienstälteste Spieler bei der Eintracht: Was hat sich verändert von 2017 bis heute?
Tilman Pröhl: „Da kann man sicher viele Beispiele finden. Am deutlichsten wird es, wenn man an die alte Geschäftsstelle in Wehringhausen zurückdenkt. Damals saßen Jörg Brodowski und Kirsten Müller in einem kleinen Büro und haben sich zu zweit um alles gekümmert. Heute ist das Team der Geschäftsstelle selber deutlich größer. Dazu trifft man noch Bufdis, hauptamtliche Jugendtrainer und -koordinatoren und Internatskinder in der Körnerstraße. Ich denke, das zeigt gut, wie alle Bereiche des Vereins gewachsen sind.“
Was die Fans natürlich besonders interessiert: Wie beurteilst Du den Vorbereitungsverlauf und Saisonstart? Und: Was ist in der neuen Saison möglich?
Tilman Pröhl: „Wir haben uns in der letzten Saison bereits ein Konzept erarbeitet, wie wir künftig Handball spielen wollen. An dieser Stelle konnten wir direkt anknüpfen und neue Ideen dazu entwickeln. Ich denke, dass wir da auf einem guten Weg sind. In der neuen Saison ist natürlich alles möglich - eigentlich wie jedes Jahr in der 2. Liga. Und das gilt sowohl nach oben wie nach unten. Die letzte Saison hat das mal wieder sehr deutlich gezeigt. Wir konzentrieren uns jetzt zunächst darauf, in den ersten vier, fünf Wochen einen erfolgreichen Start hinzulegen und wollen auf dieser Basis konstant gute Leistungen zeigen. Wenn wir das schaffen, wird am Saisonende ganz sicher auch ein Ergebnis stehen, mit dem alle zufrieden sein werden!“
Tilman, vielen Dank für das Gespräch!










