Florian Kehrmann, wenn Sie Meisterschaft und DHB-Pokal gegenüberstellen: Machen Sie einen Unterschied, welcher Wettbewerb wichtiger ist?
Kehrmann: „Nein, überhaupt nicht. Wer schon mal ein Final-Four mitgemacht hat, der weiß, dass das ein unglaublicher Anreiz ist. Aber so weit schauen wir noch nicht. Wir sind letztes Jahr im Achtelfinale rausgeflogen und wollen jetzt erstmal die nächste Runde erreichen…“
Sie nutzen das Spiel in Hagen also nicht, um zum Beispiel Spielanteile anders zu verteilen als in der Meisterschaft?
Kehrmann: „Auf keinen Fall. Wir bereiten uns auf das Spiel in Hagen in derselben Art und Weise vor, als wenn es ein Bundesliga-Spiel wäre. Natürlich haben wir den Weg von Hagen in der Liga verfolgt und beziehen das in die Vorbereitung mit ein.“
Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften liegt noch nicht weit zurück, es war kurz vor Saisonbeginn quasi die Generalprobe. Speziell in der ersten Halbzeit war Ihre Mannschaft extrem dominant…
Kehrmann: „Aber das war Vorbereitung, jetzt ist Wettbewerb - das ist ein großer Unterschied. Noch einmal: Wir werden volle Pulle spielen in Hagen!“
Kurz ein Blick auf die laufende Bundesliga-Saison: Der TBV ist mit 9:3 Punkten gestartet, gehört zur Spitzengruppe der Liga. Sind Sie zufrieden mit diesem Auftakt?
Kehrmann: „Ich glaube, dass ‘Zufriedenheit’ ein Begriff ist, der im Sport nichts verloren hat. Ich halte mich an die Fakten. Wir haben 9:3 Punkte und ich sehe, wie hart und ernsthaft die Mannschaft im Training arbeitet. Das ist wichtig für mich…“
Haben Sie schon einen Überblick, wie es personell ausschaut am Mittwoch?
Kehrmann: „Zu Personalangelegenheiten sage ich im Vorfeld eines Spiels grundsätzlich nichts.“
Vielen Dank für das Gespräch!
Für das DHB-Pokalspiel der Eintracht gegen den TBV Lemgo werden am Mittwoch auch die Hintertortribünen in der Ischelandhalle geöffnet. Anpfiff ist um 19 Uhr. Es sind noch Karten in allen Kategorien erhältlich. Hier geht es direkt zum Online-Ticketkauf.










