Cocktailbar, Beachparty mit satten DJ-Sounds und diverse Getränke- und Speisenangebote warten am Freitag auf dem Gelände der Ischelandhalle auf die Besucher. „Wir wollen Strand- und Urlaubsfeeling nach Hagen bringen“, sagt Tobias Mahncke aus der Marketingabteilung des Vereins, der auch in diesem Jahr wieder die Märkische Bank als starken Partner an seiner Seite weiß.
Urlaubsgefühle für die Fans – ja. Für die Mannschaften – auf keinen Fall. Vier Spiele sind noch zu absolvieren auf der Zielgeraden der Saison, zwei in eigener Halle, zwei in der Fremde. „Ja, man merkt die lange Saison“, sagt Eintracht-Cheftrainer Pavel Prokopec, „aber damit sind wir ja nicht alleine. Wir haben ja noch den Vorteil, dass fast alle Spieler gesund sind …“
Und diesen Vorteil gilt es, zu nutzen. Besser als zuletzt bei einer personell angeschlagenen SG BBM Bietigheim. „Sie waren besser als wir“, fasst Pavel Prokopec in der Nachbetrachtung zusammen, „weil sich bei uns neue Problemfelder aufgetan haben, die wir natürlich in der Woche bearbeitet haben.“ So fehlte dem Coach die nötige Kompaktheit in der Abwehr, viele Zweikämpfe gingen in isolierter Position verloren. Hinzu kam eine Abschlussschwäche in der Offensive, nicht nur vom Siebenmeterpunkt. „Wir machen zwar 30 Tore, lassen aber trotzdem zu viel liegen“, monierte Prokopec.
Das alles will die Eintracht besser machen beim Märkische Bank Summer-Game und darf sich auf eine große Kulisse in der Ischelandhalle freuen. Sitzplätze gibt es nicht mehr viele. Wer sitzen und nicht stehen möchte, sollte sich auf jeden Fall eines der wenigen Sitzplatztickets im Onlinevorverkauf sichern.
Stichwort Hagener Abwehr: Die ließ im Hinspiel ganze 21 Gegentore zu, wobei Eintracht-Torhüter Pascal Bochmann mit 20 (!) Paraden zum Lübbecker Albtraum wurde. Klar, dass die Eintracht-Fans nichts dagegen hätten, wenn es am Freitag ähnlich liefe. Doch Vorsicht: Unter Trainer Davor Dominikovic haben sich die Ostwestfalen weiterentwickelt. „Sie decken inzwischen auch in offensiven Systemen“, umreißt Pavel Prokopec die TuS‑Strategie, „vorne haben sie eine gute Mischung aus Shootern, kompakten Kreisläufern und effizienter Kooperation.“ Das alles gilt es zu beachten, um mindestens Platz vier vor der HSG Nordhorn-Lingen zu verteidigen und im Idealfall sogar noch den 1. VfL Potsdam abzufangen.
Dieses Unterfangen nimmt die Eintracht mit leicht verändertem Aufgebot in Angriff. Den noch nicht wieder einsatzfähigen Linksaußen Benedikt Israel ersetzt erneut Phil Kauert, außerdem rücken Anton True und Moritz Bökenkamp aus der U19 bzw. U23 nach. Der langzeitverletzte Max Öhler fehlt weiterhin.
Das Märkische Bank Summer-Game 2026 gegen den TuS N-Lübbecke (Freitag, 19 Uhr, Ischelandhalle) endet nicht mit dem Abpfiff. Im Anschluss lädt die Eintracht zur Beachparty auf dem Arena-Vorplatz. Restkarten für das Spiel gibt es online. Und wer es nicht in die Halle schafft: DYN überträgt live. Kommentator Andreas Klement meldet sich ab ca. 18.45 Uhr. Hier geht es direkt zum Livestream und zum aktuellen „Crunchtime“-Angebot von DYN.










