Mit einem Unentschieden gegen den TuS N-Lübbecke haben Juan de la Peña, Pouya Norouzi und die Eintracht die Vorbereitungsphase abgeschlossen. Ab sofort beginnt der Meisterschaftsrhythmus.

28:28-Remis zur Generalprobe gegen den TuS N-Lübbecke

Ab sofort geht es in den Meisterschaftsrhythmus. Mit einem 28:28 (14:13)-Unentschieden gegen den TuS N-Lübbecke hat die Eintracht die Vorbereitungsphase auf die neue Saison am Samstagabend beendet. Am kommenden Sonntag (17 Uhr/Glockenspitzhalle) steht nun gegen die HSG Krefeld Niederrhein in der 1. Runde des DHB-Pokals das erste Pflichtspiel der Serie 2026/27 auf dem Programm.

Es waren herausfordernde klimatische Verhältnisse in der Sporthalle im nordwestfälischen Rahden, für die Zuschauer und noch mehr natürlich für die Akteure auf der Platte. Hohe Temperaturen, tropische Luftfeuchtigkeit – die Wischer waren früh gefordert in diesem Duell. Der TuS N-Lübbecke fand deutlich besser ins Spiel als die Eintracht, führte rasch mit 6:2. In der Nachbetrachtung war es jene Phase der Partie, mit der Eintracht-Cheftrainer Pavel Prokopec am wenigsten zufrieden war. „Da hat uns viel von der Aggressivität gefehlt, die wir uns eigentlich vorgenommen hatten.“

Doch es wurde besser. Nicht auf einen Schlag, aber Stück für Stück. Nach einer Auszeit fanden die Grün-Gelben allmählich ins Spiel, agierten deutlich kompakter. Ein starker Pascal Bochmann im Tor trug seinen Teil dazu bei, dass beim 10:10 (26.) erstmals der Ausgleich erzielt war. In die Pause ging Hagen mit einer knappen 14:13-Führung, die direkt nach Wiederanpfiff sogar auf 17:14 wuchs. 

Beide Trainer, Davor Dominikovic für den TuS und Pavel Prokopec für die Eintracht, wechselten weiter viel. Oft auch blockweise. Die Partie blieb eng, lange Zeit mit leichten Hagener Vorteilen, ehe der TuS beim 22:22 (48.) wieder ausgeglichen hatte und in der Schlussphase sogar mit 27:26 vorne lag. Die Eintracht konterte mit einem Doppelschlag, 15 Sekunden vor Schluss glich der TuS indes final aus. In den letzten zehn Sekunden kamen die Grün-Gelben nicht mehr zum Abschluss.

„Man hat schon gemerkt, dass uns ein wenig die Spritzigkeit gefehlt hat“, bilanzierte Pavel Prokopec, der sich gleichwohl freute, dass keine weiteren Verletzungen bei der Generalprobe aufgetreten sind. Die Zeit der Experimente, auch das machte der Coach deutlich, ist jetzt vorbei. „Jetzt geht es ausschließlich um den Erfolg, ums Gewinnen.“

Zum ersten Mal am kommenden Sonntag beim Gastspiel in Krefeld. Am Niederrhein geht es um den Einzug in die 2. Runde des DHB-Pokals. Die Eintracht wird von einem Fan-Bus der „Auswärts dabei“-Gruppe begleitet. Wer die Mannschaft als Selbstfahrer in die Glockenspitzhalle begleiten möchte: Tickets gibt es hier online im Vorverkauf.


TuS N-Lübbecke: Genz, Grabenstein – Santos (6), Hörr, Sturhahn (2), Furu, Schulze (4/2), Lundahl, Dräger (1), Wullenweber (4), Blaauw (2), Gautzsch (2), Pabst (2), Bergemann (2), Blazicko, Dederding (2), Eisele (1)
Eintracht: Bochmann, Wilde – Kutz (2), Norouzi (1), von Boenigk (2), Jukic (2), Israel, Jungemann (2), Pfalzer (1), Genz, Puls (4), Richter (4), de la Pena (3), Kraus (1), Busch (6/4)