Sowohl Moritz Bökenkamp als auch Igor Panisic haben Schulterverletzungen hinter sich - bei Bökenkamp operativ behandelt, bei Panisic wurde auf einen Eingriff verzichtet.
Fest definiert ist im Leistungsbereich das Procedere für eine Rückkehr in den Trainings- bzw. Wettkampfbetrieb. „Return to sport“ bzw. „Return to competition“ heißen die Protokolle, die abgearbeitet werden müssen. Erst nach Erfüllung der vorgegebenen Werte dürfen die Athleten wieder trainieren bzw. im Wettkampf eingesetzt werden.
Bei der Eintracht ist neben der physiotherapeutischen und ärztlichen Behandlung Athletik-Trainer Alessio Lesch für die Begleitung verletzter Spieler durch die Reha-Phasen und die anschließenden Testungen verantwortlich. Das Athletik-Zentrum in der Sporthalle Berghofstraße ist entsprechend dafür ausgerüstet. Für die Testung des Schulterbereichs nutzt die Eintracht Geräte der Firma VALD Performance. Das ForceFrame-System der Spezialisten aus dem australischen Brisbane erlaubt die Messung und Analyse von Kraft-, Beweglichkeits-, Gleichgewichts- und anderen Werten.
Bei Igor Panisic, der eine lange Ausfallzeit hinter sich hat, lag der Fokus auf der Schulterdiagnostik, bei Moritz Bökenkamp auf der Gesamtdiagnostik inklusive Sprintstestungen, die im linearen Sprint und im „5-10-5 pro agility test“ bewertet wurden.
Resultat: Igor Panisic ist wieder voll einsatzfähig, während Moritz Bökenkamp noch leichte Defizite aufweist. „Er wird deshalb zunächst nur dosiert ins Training einsteigen“, skizziert Alessio Lesch den aktuellen Zustand der beiden Rekonvaleszenten.










