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Nachbericht: VfL Eintracht Hagen – Leichlinger TV 29:30 (18:13)

In einem Spiel, in dem die Halbzeiten nicht hätten unterschiedlicher laufen können, verliert die Eintracht am Ende gegen tapfer kämpfende Leichlinger und kassiert die erste Heimniederlage. Für VfL-Trainer Ulli Kriebel war es kurz nach dem Spiel noch unerklärlich und konnte sich ,,nur bei den Zuschauern entschuldigen für eine indiskutable Leistung in der zweiten Hälfte.”

Erste Halbzeit zufriedenstellend

Die Eintracht beginnt das Spiel stark und startet nach zwei Doppelschlägen von Toromanovic und Kister mit einem 4:0-Lauf. LTV-Trainer Lars Hepp wird zum ersten Team-Timeout gezwungen und greift zur grünen Karte. Die Grün-Gelben bleiben aber konzentriert und gefährlich im Angriff und zogen nach gut 16 Minuten auf 11:5 davon. Auch im weiteren Spielverlauf ließ das Heimteam zunächst keine Zweifel daran, wer hier die Punkte holen möchte, so dass die ca. 600 Zuschauer in der Krollmann Arena mit dem Halbzeitergebnis von 18:13 zufrieden sein konnten.

0:7 Lauf nach der Pause

Die Zufriedenheit der Zuschauer sollte aber nicht lange anhalten, Grund dafür war ein unfassbarer 0:7-Lauf aus Sicht der Eintracht, womit die Gäste das Spiel innerhalb von 13 Minuten drehten und auf 18:20 stellten. Diese Führung sollten die Leichlinger bis zum Schluss mit allem Körpereinsatz verteidigen. Zwar kam die Eintracht nochmal bis auf 25:27 ran, aber die Gäste hatten immer eine Lösung gegen die unterschiedlichsten Deckungsvarianten der Hagener parat. ,,Wir müssen normalerweise mit unserer Qualität hier gewinnen, aber Leidenschaft und Zweikampfwille haben gefehlt. Daher hat Leichlingen auch verdient gewonnen”, so Kriebel.
Der sportliche Leiter Michael Stock fand ähnlich deutliche Worte zu der Heimniederlage: ,,Jeder unserer Spieler muss sich selbst hinterfragen, ob er bereit war, sich zu 100%, vor allem emotional, auf das Spiel und den Gegner einzulassen. Von dieser Kritik möchte ich Theo Bürgin ausdrücklich ausgrenzen. Ohne die Leistung des Gegners schmälern zu wollen, ist es doch offensichtlich, dass unser Kader eine deutlich höhere Qualität aufweist. Wir werden uns morgen zusammensetzen um die Situation zu analysieren und um zu einem Ergebnis zu kommen. Trotz aller Unzufriedenheit über das Spiel, ist die Saison noch lang und wir haben noch in den nächsten wichtigen Spielen die Gelegenheit, uns anders zu präsentieren, was auch zwingend notwendig ist, um erfolgreich zu sein.“

Das nächste Spiel bestreitet die Eintracht am Samstag, den 19.10. beim TuS Spenge. Für den VfL-Trainer war das allerdings unmittelbar nach dem Spiel noch kein Thema: ,,Wir müssen die Niederlage zunächst aufarbeiten, bevor wir nach vorne schauen. Jeder muss sich genau überlegen, was unsere Aufgabe und was unsere Ziele sind.”

VfL Eintracht Hagen: Tobias Mahncke, Nils Dresrüsse, Tim Brand, Theo Bürgin (3), Jaap Beemsterboer, Tilman Pröhl (3), Maximilian Lux (3), Valentin Shcmidt (3), Hendrik Stock, Kim Voss-Fels (1), Tom Bergner (1), Jan-Lars Gaubatz (2), Lukas Kister (4), Tim Stefan (6), Damian Toromanovic (3).

Damian Toromanovic zeigte eine gute Leistung in der ersten Halbzeit.

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