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Qualifikation gebucht, Preise festgelegt, aber immer noch einige Fragezeichen rund um die Aufstiegsrelegation

Seit dem vergangenen Wochenende ist so viel klar: Mit einer hervorragenden Leistung gegen den direkten Verfolger Longericher SC sicherte sich Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen die Qualifikation für das Aufstiegsturnier, das bekanntlich am Samstag, 13. Mai, in der heimischen Enervie Arena stattfindet. Zudem bedeuten die Meistertitel für den TSV Altenholz in der Nord-Staffel und den HC Elbflorenz im Osten, dass das Turnier definitiv an einem Tag mit insgesamt drei Spielen stattfindet – zuvor stand je nach Endklassement auch eine Veranstaltung über zwei Tage mit vier Partien im Raum. Danach gibt es aber immer noch einige Fragezeichen, die erst der verbleibende Spieltag beantworten wird. Sofern die SG Nußloch den TSB Heilbronn-Horkheim weiter auf Distanz hält – beide Teams sind punktgleich, Spitzenreiter SGN hat jedoch den direkten Vergleich für sich entschieden – so würden zwei Aufstiegsplätze ausgespielt. Die Ausgangslage spricht minimal für den Zweitplatzierten, der den Tabellen-Zwölften TV Hochdorf empfängt, während der Primus zuhause gegen die Reserve der Rhein-Neckar Löwen antritt, die aktuell Sechster sind, sich nach einer beeindruckenden Serie zuletzt allerdings dem TSB geschlagen geben mussten.

Regelung bei zwei Aufstiegsplätzen

Bei zwei Aufstiegsplätzen werden vier Mannschaften in Hagen antreten: Die erste Paarung hieße hierbei Eintracht Hildesheim (3. Liga Ost) gegen den TSB, Anpfiff wäre um 14 Uhr. Um 16.30 Uhr würden dann die Grün-Gelben gegen die HSG HU Nord (3. Liga Nord) antreten, die im Januar noch zu einem Kurztrainingslager an der Volme gastierte. Sollte es nach der regulären Spielzeit unentschieden stehen, wird der Gewinner direkt im Anschluss, ohne eine Verlängerung, per Siebenmeter-Werfen ermittelt. Die beiden Sieger wären in dieser Konstellation direkt für die 2. Bundesliga qualifiziert, die beiden Verlierer müssten um 19 Uhr die weiteren Platzierungen ausspielen. Dies dient als Absicherung, falls eine Mannschaft doch noch zurückzieht oder keine Lizenz erhält.

Regelung bei einem Aufstiegsplatz

Gibt es nur einen Aufstiegsplatz, so streiten sich drei Teams in der Enervie Arena um die Teilnahme in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands in der Saison 2017/18. Anpfiff der ersten Begegnung zwischen dem VfL und HSG wäre dann 14 Uhr. Der Verlierer dieser Begegnung muss um 16.30 Uhr gegen Hildesheim antreten, der Sieger trifft um 19 Uhr auf den Ost-Vertreter. Die Ermittlung des Aufsteigers erfolgt in diesem Szenario nach folgenden Kriterien: Zunächst geht es nach Punkten. Sollte Punktgleichheit vorherrschen, so wird die Tordifferenz herangezogen. Sollten zwei Teams die gleiche Punktzahl und Tordifferenz aufweisen, so wird das direkte Ergebnis herangezogen. Ist dieses Spiel remis ausgegangen, findet an einem neuen Termin ein Entscheidungsspiel auf neutralem Boden statt.

Die Preise im Überblick

Da zumindest feststeht, dass die Veranstaltung an einem Tag mit drei Begegnungen stattfindet, hat der Verein nun auch die Preise für die Karten bekanntgegeben: Im Vorverkauf zahlen Erwachsene 25 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Rentner und Schwerbeschädigte (jeweils mit Ausweispflicht) 20 Euro. Für Vereinsmitglieder und Dauerkarteninhaber der Saison 2016/17 (ebenfalls Ausweispflicht) gibt es in beiden Kategorien darüber hinaus eine Ermäßigung von 5 Euro – diese ist nur im Vorverkauf erhältlich. Einlass ist eine Stunde vor dem Beginn der ersten Begegnung. VIP-Karten sind nur auf Anfrage erhältlich. Der Vorverkauf beginnt ab sofort, ab Montag, 8. Mai, können die Karten in der Geschäftsstelle abgeholt werden.

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